Presse & Studien
Daten, Analysen und Medienmaterial zum Schweizer Haushaltsarbeitsmarkt
In the media
Voici les chiffres des ménages helvétiques lors du Suisse-Argentinewatson.ch · 18.07.2026 · draws on Clino's study of household electricity use on the night of the Nati match
Collaboratrice domestica «legale». Quanto costa davvero?tio.ch · 11.06.2026 · cites Clino's canton data on the cost of legal household employmentReleases
Nicht das Einkommen, das Vermögen: Wer im Kanton Zürich gross wohnt
Die grössten Wohnungen des Kantons stehen im Weinland, nicht an der Goldküste: Buch am Irchel 29,0 %, Stadt Zürich 2,6 %. Über alle 160 Gemeinden hängt die Wohnungsgrösse am Vermögen (r = +0,653), nicht am Einkommen. Hält man das Vermögen konstant, dreht der Einkommenseffekt ins Negative (r = −0,495), und zwar in drei unabhängigen Massen.
Die Haushaltsexplosion: Zürich wuchs um 46 %, seine Haushalte um 89 %
Seit 1970 wuchs die Bevölkerung des Kantons Zürich um 45,8 %, die Zahl der Privathaushalte aber um 88,6 % auf 728'411. In allen 160 Gemeinden wuchsen die Haushalte schneller als die Bevölkerung, ohne eine einzige Ausnahme. Die Haushaltsgrösse fiel von 2,87 auf 2,22 Personen, Einpersonenhaushalte legten um 216 % zu. Mit der Karte aller 160 Gemeinden.
Elf Minuten pro Woche: So viel Hilfe im Haushalt bleibt für Zürichs über 80-Jährige
87'216 Menschen im Kanton Zürich sind über 80, 84 % mehr als 1998. Von 2019 bis 2024 stiegen die Spitex-Pflegestunden für über 80-Jährige um 53,9 %, die Stunden für Hauswirtschaft sanken um 6,1 %, pro Kopf sogar um 18,9 %. Nur 15,4 % der Hochbetagten erhalten überhaupt Haushaltshilfe der Spitex. Mit der Karte aller 160 Gemeinden.
Im Kanton Zürich wird mehr gratis gearbeitet als bezahlt
1,6 Milliarden Stunden unbezahlte Arbeit gegen 1,4 Milliarden Stunden Erwerbsarbeit, gerechnet vom Kanton selbst. Frauen leisten 60 % davon und wöchentlich knapp 10 Stunden mehr als Männer. Externe Haushaltshilfe spart Frauen 3 Stunden pro Woche, doch nur 19 % mit Tertiärabschluss haben sie, gegenüber 10 % ohne. Legal angemeldet kosten diese 3 Stunden CHF 461 im Monat.
Bern verteuert die Kita, aber nicht für alle: ab 1. August 24,6 Prozent für 12- bis 18-Monatige
Ab dem 1. August 2026 steigen Berns Kita-Bruttotarife um 5 bis 7,5 Prozent, für Kinder zwischen 12 und 18 Monaten um 24,6 Prozent, weil die Alterseinteilung selbst verschoben wird. Gleichzeitig steigen die Betreuungsgutscheine, für dasselbe Alter von CHF 100 auf CHF 157.50 pro Tag: Familien mit Anspruch zahlen oft weniger, Familien über CHF 170'000 tragen die Erhöhung allein, bis zu CHF 820 pro Monat.
Ab dem zweiten Kind wird die Nanny günstiger als die Kita
In Bern 9 bis 16 %, in Basel 17 bis 28 % günstiger: die legal angestellte Nanny schlägt schon heute zwei Kita-Plätze. Berechnet mit dem Clino-Lohnrechner, CHF25/h-Marktanker (n=750). Für ein Kind gewinnt die Kita immer.
Die Schweiz verliert ihre Tagesmütter
Tagesfamilien-Betreuungsplätze bei kibesuisse-Mitgliedern sinken um 19,5 % seit dem Höchststand 2019, während die Nachfrage der Haushalte im gleichen Zeitraum um rund 51 % steigt. Mit der Worb-BE-Anekdote (-53,6 % aktive Tagesfamilien) und einem Google-Trends-Panel.
26'783 Inserate: der unsichtbare Betreuungsmarkt der Schweiz
Der erste Zensus des privaten Online-Betreuungsmarkts: 26'783 Inserate auf der grössten Plattform, verteilt auf 24 von 26 Kantonen. Auf topnanny.ch stehen sich 7'787 anbietende Betreuerinnen und 4'003 suchende Eltern gegenüber, fast 2:1. Und je tiefer die institutionelle Kita-Nutzung eines Kantons, desto stärker der private Marktdruck (Spearman-Rho −0,81). Ein Markt, den bisher keine Statistik gezählt hat.
Was ein Babysitter kostet: die Lohnkarte der Schweiz
11'620 Inserate, 23 Kantone: Median CHF 20 bis 30 pro Stunde (1,5-facher Unterschied), Romandie und Tessin 25 % günstiger als die Deutschschweiz. Plus der gesetzliche Rahmen: NAV Hausdienst CHF 20.35, Genf CHF 24.59, CHF 750-Freigrenze für unter 25-Jährige.
Die Kita-Platz-Lotterie: Wo dein Wohnort entscheidet, ob dein Kind einen Platz bekommt
Genf 70,9 % vs. Solothurn 22,5 % bei der Kita-Nutzung, Basel-Stadt 489 vs. Appenzell Innerrhoden 63 Kita-Plätze pro 1'000 Kinder, und ein Zürcher Quartier mit 0,0 % Versorgung seit 2018: drei unabhängige amtliche Register zeigen dieselbe kantonale Ungleichheit bei der Kinderbetreuung.
Die grösste Kita der Schweiz sind die Grosseltern: 38,7 % aller Familien
38,7 % der Schweizer Haushalte mit Kindern 0–12 lassen sie (auch) von den Grosseltern betreuen, so viele wie nie. Kantonsdaten: Solothurn, Luzern und Jura im Dreier-Gleichstand an der Spitze. Was, wenn Oma und Opa nicht mehr reichen.
Nirgendwo in Europa zahlen Eltern mehr für die Kita
28 % des Durchschnittslohns für einen Kita-Platz: Die Schweiz führt den OECD-Kostenvergleich 2023 unter 12 Ländern an. Weltweit liegen nur die USA (40 %) und Neuseeland (35 %) höher. Mit Zeitreihe seit 2004 (58 % zu 28 %) und dem 100/67-Ehrlichkeitscheck, in dem die Niederlande und Grossbritannien vor der Schweiz liegen.
Der älteste Kanton der Schweiz: Das Tessin ist schon dort, wo die Schweiz erst um 2040 ankommt
24,0 % über 65, 8,0 % über 80: das Tessin führt beide Ranglisten an. In den Bezirken Blenio und Locarno ist fast jeder Zehnte über 80. Bis 2050 wachsen die Tessiner 80+ um 85 % auf rund 53'000, und eine legal angestellte Live-in-Betreuerin kostet ab rund CHF 4'100 im Monat. Ein Kantons-Tiefenblick mit Bezirksdaten.
Die Schweiz ging nicht ins Bett: Die Argentinien-Nacht, gemessen im Stromnetz
Viertelstunden-Stromdaten zeigen: In der Viertelfinal-Nacht blieb rund jeder dritte Stadt-Haushalt wach — ohne Wecker, einfach durchgemacht (Anpfiff-Sprung: +1,6 Punkte). Sechs Spielnächte, sechs Netze, 26 Kantone: Die Romandie blieb am wachsten, Obwalden schlief. Die Nacht kostete 16 Rappen Strom pro Haushalt — der Schlaf war teurer.
Zürich blieb wach: Die WM-Nächte der Stadt, gemessen am Stromzähler
Der Stadt-Ableger der WM-Strom-Studie: In der Argentinien-Nacht war grob jeder dritte Zürcher Haushalt um 4 Uhr wach; 131'000 kWh Mehrverbrauch in einer Nacht; kein Wecker-Sprung am Anpfiff. Kolumbien bis nach 2, Algerien um 5, Kanada am Feierabend — Spiel für Spiel in den ewz-Daten.
Basel, die wachste Stadt der Schweiz: Die WM-Nächte am Stromzähler
Kein Schweizer Netz schlug während der WM so aus wie Basels Haushalte: +22,7 % beim Kanada-Spiel (Turnierrekord), +14,8 % durch die ganze Argentinien-Nacht — und am 3-Uhr-Anpfiff nicht einmal ein Zucken (+0,1 Punkte): Basel hat schlicht durchgemacht.
Die Mehrfach-Falle 2026: Warum Putzkräfte mit vollem Lohn ohne Pension dastehen
Über 350'000 Erwerbstätige haben mehrere Jobs, Frauen doppelt so oft wie Männer. Die BVG-Schwelle gilt pro Arbeitgeber: Wer auf vier Haushalte aufteilt, baut trotz CHF 24'000 Einkommen null 2. Säule auf. Die Reform, die das ändern sollte, scheiterte 2024 (67 % Nein).
Das Reallohn-Paradox 2026: Wo das Leben am teuersten ist, verdient die Putzkraft am wenigsten
Über alle 26 Kantone gilt: je höher die Krankenkassenprämie, desto tiefer der Putzlohn (r = −0,72). Nicht Reichtum, sondern Grenzgängerangebot drückt den Lohn. Genf und Tessin zahlen die höchsten Prämien und fast die tiefsten Löhne.
Der Care-Druck-Index 2026: Die Schweiz altert schneller, als sie Betreuung aufbaut
Die 80+-Bevölkerung verdoppelt sich bis 2050 (+92 %), am schnellsten in jungen Wachstumskantonen wie Thurgau (+140 %). Gleichzeitig hat die Schweiz die teuerste Kinderbetreuung der OECD (28 % des Einkommens). Wo Betreuung fehlt, springt die Grauzone ein.
Die Lohnboden-Lotterie 2026: Was Ihre Putzfrau je nach Postleitzahl verdienen muss
Der gesetzliche Mindestlohn für Haushaltsarbeit reicht 2026 von CHF 20.00 bis 24.59/Std. — je nach Kanton und neu auch Stadt (Zürich, Winterthur, Luzern). Selbst der höchste Boden liegt 25 % unter dem Marktlohn.
RAV-Update: Reinigung amtlich «überversorgt» (5,3 %) — und der Haushalt findet trotzdem keine Hilfe
Seit 2026 ist Reinigung wieder meldepflichtig (5,3 % Arbeitslosigkeit), Stellensuchende +9,5 % YoY. Doch die «Überversorgung» misst nur Büros (Code 91120), nicht den Privathaushalt (9111) — den der Staat gar nicht erfasst.
Nach dem Nein: Die Schweiz hat über eine Zahl abgestimmt — über die Menschen dahinter entscheidet jeder Haushalt
Die 10-Millionen-Initiative ist abgelehnt (45,2 % Ja). Je höher der Ausländeranteil, desto klarer das Nein (r = −0,63). Was der Stimmzettel nicht fragte: 95 % der Reinigungskräfte sind zugewandert, nur 1 von 7 Haushalten meldet an.
10-Millionen-Initiative: Wo die Schweiz am engsten mit Zuwanderung lebt, stimmte sie am klarsten Nein
Auswertung aller 2'117 Gemeinden und 26 Kantone: Je höher der Ausländeranteil, desto klarer das Nein (r = −0,63). 58,9 % der Gemeinden sagten Ja, doch die Städte entschieden.
Das Dorf sagte Ja, die Stadt entschied: Die regionale Spaltung der 10-Millionen-Abstimmung
Grindelwald sagte mit 70,7 % Ja, St. Moritz und Verbier Nein, die Zürcher Goldküste Nein, die Schwyzer Steueroasen Ja. Warum Kultur und nicht Wohlstand die Abstimmung bestimmte.
Wer putzt die 10-Millionen-Schweiz? Die Menschen, über die niemand abstimmt, sind längst da
Datenstudie zur Abstimmung vom 14. Juni: ~95 % der Reinigungskräfte sind zugewandert, Genf regularisierte 2'390 Sans-Papiers (deklarierte Arbeit 41 %→85 %), und der AHV entgehen CHF 55–85 Mio./Jahr aus Haushaltsarbeit.
RAV-Daten: 23'000 Reinigungskräfte suchen Arbeit — drei Sprachen, ein unsichtbarer Markt
Erstmalige Analyse der Stellensuchenden auf job-room.ch: 11'683 auf Deutsch, 9'971 auf Französisch, 1'693 auf Italienisch. Nur 6 Ergebnisse für «Putzfrau».
Clino: Legale Haushaltsanstellung für CHF 19.90/Monat — Schluss mit Schwarzarbeit
250.000 Schweizer Haushalte beschäftigen ihre Haushaltshilfe illegal. Clino macht Lohnabrechnung, Vertrag und AHV-Anmeldung so einfach wie nie — für 66 Rappen am Tag.
Schweizer Haushaltsarbeitsmarkt 2026: bis zu CHF 230 Millionen Schaden durch Schwarzarbeit
Erstmalige Gesamtanalyse: 500.000 Haushalte, 83 Kontrolleure, eine Inspektion alle 1.645 Jahre.
Swiss Cleaning Cost Index 2026: CHF 31–40 pro Stunde je nach Kanton
Erster vollständiger Arbeitgeberkostenvergleich. Legalitätsaufschlag: 22,6 % — rund CHF 91/Monat.
AHV-Rentenlücke: Jeder nicht eingezahlte Franken kostet die Schweiz bis CHF 15
Rund 73.000 Frauen bauen null Rentenansprüche auf. Zukünftige EL-Kosten: CHF 540 Mio./Jahr.
Kontrolllotterie: Eine Inspektion alle 1.645 Jahre für Schweizer Haushalte
304 Kontrollen, 500.000 Arbeitgeber. Erwartete Kosten der Nichteinhaltung: CHF 0.15/Jahr.
30 % Lohnunterschied: Jura vs. Nidwalden — CHF 7.87 weniger pro Stunde
Mindestlöhne wirken als Deckel. Nidwalden +8,35 % Wachstum, Jura −7,15 %.
Weniger Schweizer, mehr Portugiesen: Der demografische Wandel in der Haushaltsarbeit
Schweizer bereits bei 26 %. Iberisch-lateinamerikanischer Block: 34 %.
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Über Clino
Clino ist eine Schweizer SaaS-Plattform, die privaten Haushalten ermöglicht, ihre Haushaltshilfe legal anzustellen — Lohnabrechnung, Arbeitsvertrag, AHV-Anmeldung und Unfallversicherung inklusive. CHF 19.90/Monat. Alle 26 Kantone. Gegründet 2025 in Zürich. clino.ch

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