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Haushalt 2027

Was sich 2027 für Ihren Haushalt ändert

Was ändert sich bei mir?

Stelle
Stunden im Monat
40

Vor dem 1. Januar müssen Sie nichts tun

  • BeschlossenDer Mindestlohn bleibt bei CHF 20.35. Ihr Lohn liegt darüber.
  • Noch offenArbeitsort Stadt Zürich oder Winterthur: Der städtische Mindestlohn gilt noch nicht, der Start ist offen.
  • Noch offenFamilienzulagen: Der neue Satz ist noch nicht veröffentlicht (heute 1.025 %).
  • BeschlossenBis 30. Januar: Löhne des alten Jahres an SVA Zürich melden.

Ihre Kosten im Jahr

2026
CHF 17'614
2027, soweit bekannt
CHF 17'614

Nach heutigem Stand gleich viel.

Noch mit dem Wert von heute gerechnet: Familienzulagen, Unfallversicherung.

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Annahmen: jeden Monat gleich viele bezahlte Stunden, 4 Wochen Ferien eingerechnet, ohne Pensionskasse, Verwaltungskosten der Kasse und Clino. Mindestlohn: Stufe ohne Ausbildung, mit Erfahrung oder Ausbildung oft höher. Die Stunden sind ein Beispiel, der Lohn ist der Schnitt im Kanton laut quitt 2025. Ändern Sie beides.

Für die meisten Haushalte bleibt 2027 fast alles gleich: Die Beitragssätze für AHV und ALV ändern sich nicht, die Mindestlöhne im NAV auch nicht. Neu sind die Lohngrenze von CHF 23'040 für das vereinfachte Verfahren, höhere Mindestlöhne in Genf, Basel-Stadt, im Tessin und in der Stadt Luzern und andere Beitragssätze für die Familienzulagen in einzelnen Kantonen. Was noch nicht veröffentlicht ist, steht hier als «noch offen». Ihre Frist bleibt der 30. Januar.

Alle Punkte, jeder mit Stand

Beschlossen heisst: amtlich veröffentlicht oder direkt im Gesetz festgelegt. Noch offen heisst: Es gibt keinen amtlichen Wert, und wir raten nicht. Alle Angaben geprüft am 4.11.2026.

Beschlossen

Steht fest, auch wenn sich der Wert nicht ändert.

  • Lohnmeldung für das alte Jahr

    Die Frist für die Lohndeklaration an die Ausgleichskasse bleibt der 30. Januar.

    Das tun Sie: Löhne 2026 bis 30. Januar 2027 melden. Die Rechnung der Kasse innert 30 Tagen bezahlen.

    2026
    30. Januar
    2027
    30. Januar

    Quelle: AHV/IV-Merkblatt 2.07

  • Lohnausweis für das alte Jahr

    Ihn braucht es im ordentlichen Verfahren. Im vereinfachten Verfahren schickt die Kasse die Steuerbescheinigung an die angestellte Person. Einen Lohnausweis braucht es dort fast nirgends: Neuenburg empfiehlt ihn, Schaffhausen verlangt einen für Familienzulagen. Mehr zum Lohnausweis im Haushalt.

    Das tun Sie: Im ordentlichen Verfahren bis Ende Januar der angestellten Person übergeben.

    Quelle: AHV/IV-Merkblatt 2.07, ESTV/SSK

  • Lohngrenze im vereinfachten Verfahren

    Über dieser Grenze pro Person und Jahr geht das vereinfachte Verfahren nicht mehr. Sie folgt der BVG-Schwelle. Alle Schwellenwerte im Haushalt auf einen Blick.

    Das tun Sie: Jahreslohn 2027 prüfen. Wechseln geht nur auf den Jahresanfang: der Kasse bis 31. Dezember melden.

    2026
    CHF 22'680
    2027
    CHF 23'040

    Quelle: BSV, AHV/IV-Merkblatt 2.07

  • Eintritt in die Pensionskasse

    Über diesem Jahreslohn beginnt die BVG-Pflicht, ausser die Person ist hauptberuflich schon anderswo versichert. Bei befristeten Verträgen ab drei Monaten zählt der Monatslohn. Der Koordinationsabzug steigt von CHF 26'460 auf CHF 26'880. So wählen Sie eine Pensionskasse für Hausangestellte.

    Das tun Sie: Ist die Person versichert: den Lohn 2027 der Pensionskasse melden. Liegt der Lohn 2027 neu über der Schwelle: sich einer Pensionskasse anschliessen.

    2026
    CHF 22'680
    2027
    CHF 23'040

    Quelle: BSV, Bundesrat, AHV/IV-Merkblatt 2.06

  • Jugendliche: wer neu AHV-pflichtig wird

    Die AHV beginnt im Jahr, in dem jemand 18 wird. Im Privathaushalt bleibt ein Jahreslohn bis CHF 750 beitragsfrei, bis zum Jahr, in dem die Person 25 wird. Auf diesem kleinen Lohn wird keine Unfallprämie erhoben, nach einem Unfall ist eine Ersatzprämie möglich. Mehr zu Jugendlichen im Haushalt.

    Das tun Sie: Über CHF 750 im Jahr: anmelden und abrechnen.

    2026
    Jahrgang 2008
    2027
    Jahrgang 2009

    Quelle: AHV/IV-Merkblatt 2.06

  • Genf: Mindestlohn

    Der kantonale Mindestlohn steigt am 1. Januar. Alle Mindestlöhne nach Kanton finden Sie im Überblick.

    Das tun Sie: Liegt der Stundenlohn darunter: ab 1. Januar anheben.

    2026
    CHF 24.59
    2027
    CHF 24.73

    Quelle: GE

  • Basel-Stadt: Mindestlohn

    Im Haushalt gilt er unter 5 Stunden pro Woche und für reine Kinderbetreuung. Ab 5 Stunden pro Woche geht sonst der NAV mit CHF 20.35 vor (Auskunft des Amts für Wirtschaft und Arbeit Basel-Stadt, Oktober 2026).

    Das tun Sie: Liegt der Stundenlohn in diesen Fällen darunter: ab 1. Januar anheben.

    2026
    CHF 22.20
    2027
    CHF 22.50

    Quelle: BS

  • Tessin: Mindestlohn

    Das Dekret nennt für Arbeit in Privathaushalten CHF 20.50. Für Personal ohne Ausbildung und ohne 4 Jahre Erfahrung liegen Sie damit auf jeden Fall richtig, auch wenn ab 5 Stunden pro Woche der NAV mit CHF 20.35 weiter gelten könnte. Mit Erfahrung oder Ausbildung gelten die höheren NAV-Löhne.

    Das tun Sie: Liegt der Stundenlohn darunter: ab 1. Januar anheben.

    2026
    CHF 20.00
    2027
    CHF 20.50

    Quelle: BU 34/2026

  • Stadt Luzern: Mindestlohn

    Gilt für Arbeit in der Stadt Luzern, auch im Privathaushalt. Das Stimmvolk hat ihn am 27. September 2026 bestätigt.

    Das tun Sie: Liegt der Arbeitsort in der Stadt und der Stundenlohn darunter: ab 1. Januar anheben.

    2026
    CHF 22.75
    2027
    CHF 23.00

    Quelle: Stadt Luzern

  • AHV/IV/EO und ALV5.3 % + 1.1 %
    Die Sätze bleiben: 5.3 % und 1.1 %, je für Sie und für die angestellte Person. Die Abzüge im Detail.

    Quelle: Bundesrat, AHV/IV-Merkblatt 2.06

  • Quellensteuer im vereinfachten Verfahren5 %
    Bleibt bei 5 % für Bund und Kanton zusammen. Was das vereinfachte Verfahren sonst bedeutet.

    Quelle: AHV/IV-Merkblatt 2.07

  • Freibetrag für Rentnerinnen und RentnerCHF 16'800
    Bleibt bei CHF 1'400 im Monat oder CHF 16'800 im Jahr. So viel Lohn einer Person ab dem Referenzalter bleibt ohne AHV-Beitrag. Bei Frühpensionierung gibt es keinen Freibetrag.

    Quelle: Bundesrat, AHV/IV-Merkblatt 2.06

  • NAV HauswirtschaftCHF 20.35
    Keine neue Stufe: CHF 20.35 ohne Ausbildung, CHF 22.30 mit 4 Jahren Erfahrung oder EBA, CHF 24.55 mit EFZ. Der Vertrag läuft bis 31.12.2028 und gilt ab 5 Stunden pro Woche, nicht in Genf.

    Quelle: SECO, AHV/IV-Merkblatt 2.06

  • Familienzulagen und Kassenkosten: was feststeht
    Arbeitgebersatz: BS 1.65 % → 1.55 %, SH 1.3 % → 1.2 %, SG 1.8 % → 1.7 %. Anteil Angestellte: VS 0.131 % → 0.101 %. Verwaltungskosten: SO 4 % → 4.3 %. Der Betrag wird Ihnen nur anders berechnet, zu tun gibt es nichts.

    Quelle: SVA SG, SH, BS, VS, AKSO

  • Steuerabzug für KinderbetreuungCHF 25'800 → CHF 25'900
    Direkte Bundessteuer, Steuerjahr 2027. Die Kantone haben eigene Beträge.

    Quelle: ESTV

  • Kost und Logis als LohnCHF 990
    Der Wert für Essen und Unterkunft bleibt bei CHF 990 im Monat.

    Quelle: ESTV

  • KrankenkassenprämienCHF 412
    Die mittlere Prämie steigt um 5.0 %. Sie zahlt die angestellte Person selbst, der Haushalt schuldet dafür nichts. Was das für Angestellte heisst: Haushaltshilfe und Krankenkasse.

    Quelle: BAG

Noch offen

Noch kein amtlicher Wert. Bis dahin gilt: nicht einplanen, nachfragen.

  • Lohnsumme des ganzen Haushalts im vereinfachten VerfahrenCHF 60'480 → rechnerisch CHF 61'440
    Die Grenze ist das Doppelte der maximalen jährlichen Altersrente. Mit zwölf Monatsrenten gerechnet ergibt das CHF 61'440. Das Merkblatt mit Stand 2027 ist noch nicht erschienen.

    Quelle: AHV/IV-Merkblatt 2.07, BSV

  • Mindesteinkommen für FamilienzulagenCHF 7'560 → rechnerisch CHF 7'680
    Ab diesem Jahreseinkommen (CHF 640 im Monat, alle Löhne zusammen) gibt es Familienzulagen als angestellte Person, darunter allenfalls die für Nichterwerbstätige. Das Gesetz (FamZG Art. 13) nennt die halbe jährliche Minimalrente. Mit zwölf Monatsrenten gerechnet ergibt das CHF 7'680, amtlich gedruckt ist die Zahl noch nicht. Die Mindestzulagen von CHF 215 und CHF 268 bleiben nach heutigem Stand.

    Quelle: EDI/BSV, AHV/IV-Merkblatt 6.08

  • Familienzulagen: alle anderen Kantone
    Für 23 Kantone haben wir noch keinen amtlichen Satz gefunden. Die letzte Übersicht des BSV kam im Dezember. Fest steht in Solothurn: Die Zulagen steigen auf mindestens CHF 230 pro Kind und CHF 280 in Ausbildung, der Satz ist offen.

    Quelle: BSV, AHV/IV-Merkblatt 6.08, SO

  • Unfallversicherung über die Kasse (VAVplus)0.505 % + 1.432 % → noch nicht veröffentlicht
    Heute 0.505 % für Berufs- und 1.432 % für Nichtberufsunfälle, wo die Kasse das anbietet. Die Prämien 2027 haben wir noch nicht gefunden. Mit eigener Police zählt die Rechnung Ihrer Versicherung.

    Quelle: AK BS, AHV/IV-Merkblatt 2.07

  • Quellensteuer im ordentlichen Verfahren
    Die Tarife 2027 sind noch nicht online, üblich ist Dezember. Sie unterscheiden sich je nach Kanton und Person.

    Quelle: ESTV

  • Neuenburg und Jura: Mindestlohn
    Heute CHF 21.35 und CHF 21.40. Einen amtlichen Betrag für 2027 haben wir noch nicht gefunden. Im Jura geht ab 5 Stunden pro Woche der NAV vor.

    Quelle: NE, JU

  • Genf: Stufen nach Ausbildung («CTT-EDom»)
    Heute CHF 24.85 und CHF 25.11, zwingend bis 31.12.2026. Eine Verlängerung ist noch nicht veröffentlicht. Der Mindestlohn von CHF 24.73 gilt so oder so.

    Quelle: CTT-EDom

  • Stadt Zürich und Winterthur: Mindestlohn
    CHF 23.90 in Zürich und CHF 23.00 in Winterthur sind beschlossen, aber nicht in Kraft. Das Datum ist offen. Zürich kündigt den Start mindestens sechs Monate vorher an, also nicht auf den 1. Januar.

    Quelle: Stadt Zürich, Winterthur

Abstimmung

Das Volk entscheidet. Für den 1. Januar ändert keine dieser Vorlagen etwas.

  • Bund: AHV-Zusatzfinanzierung
    29. November 2026. Der Normalsatz der Mehrwertsteuer würde um 0.4 Punkte steigen, frühestens 2028. Die Lohnbeiträge sind nicht Teil der Vorlage.

    Quelle: admin.ch

  • Wallis: Mindestlohn-Initiative
    29. November 2026. Verlangt wird ein Gesetz mit CHF 22.00 pro Stunde, Regierung und Parlament lehnen ab. Auch ein Ja gilt nicht am 1. Januar. Der Text spricht von Angestellten von Unternehmen, ob Haushalte darunter fallen würden, ist offen.

    Quelle: VS, Initiative

  • Bund: Vorlage zu den Mindestlöhnen
    28. Februar 2027. Allgemeinverbindliche Gesamtarbeitsverträge sollen kantonalen Mindestlöhnen vorgehen. Wer direkt bei einem Haushalt angestellt ist, fällt nach unserer Lesart unter keinen solchen Vertrag.

    Quelle: admin.ch, BBl 2026 1770

Ihr Winter in einer Liste

Von der Abstimmung im November bis zur Rechnung im Februar.

  1. 29. November 2026

    Abstimmungen im Bund und im Wallis

    Für Ihre Lohnabrechnung ändert sich dadurch am 1. Januar nichts.

  2. November und Dezember 2026

    Die Kasse meldet sich

    Je nach Kasse kommt ihr Formular, ein Brief oder ein Code für die Meldung online. Kommt nichts, finden Sie das Formular auf ihrer Website. Die offenen Sätze werden meist in dieser Zeit bekannt.

  3. 31. Dezember 2026

    Letzter Tag für einen Wechsel ins vereinfachte Verfahren

    Nur wenn Sie wechseln möchten und unter der neuen Grenze bleiben: der Kasse melden.

  4. 1. Januar 2027 (Freitag)

    Neue Mindestlöhne und Grenzen gelten

    Der Januarlohn muss schon stimmen. Liegt er unter dem neuen Mindestlohn, heben Sie ihn an.

  5. 30. Januar 2027 (Samstag)

    Löhne 2026 der Ausgleichskasse melden

    Der 30. ist ein Samstag, und bei mehreren Kassen zählt der Eingang, nicht der Poststempel. Per Post also einige Tage früher abschicken.

  6. Ende Januar 2027

    Lohnausweis 2026, nur im ordentlichen Verfahren

    Das ist die übliche Praxis: So hat die Person ihn für die Steuererklärung.

  7. Im Februar 2027

    Rechnung der Kasse prüfen und bezahlen

    Zahlbar innert 30 Tagen. Danach kann die Kasse Verzugszinsen verlangen.

  8. 28. Februar 2027

    Abstimmung zu den Mindestlöhnen

    Nichts zu tun. Das Ergebnis tragen wir hier nach.

Grün: Hier tun Sie etwas, wenn es auf Sie zutrifft.

Alle Termine des Jahres stehen im Arbeitgeber-Kalender.

Die reine Faktenliste zum Ausdrucken: das Merkblatt zum 1. Januar.

Drei Stellen, an denen wir genau hinschauen

Hier trennen wir, was im Gesetz steht, was in der Praxis gilt und was unklar bleibt.

Warum CHF 61'440 noch als offen dasteht
Was das Gesetz sagt
Das Gesetz gegen die Schwarzarbeit setzt die Lohnsumme des Betriebs beim Doppelten der maximalen jährlichen Altersrente an.
Was in der Praxis gilt
Zwölf Mal die neue Maximalrente, verdoppelt, ergibt CHF 61'440. Clinos Berechnung arbeitet schon mit diesem Wert. Ein einzelner Haushalt erreicht diese Summe kaum.
Was unklar ist
Das Merkblatt 2.07 nennt noch den Wert von 2026. Es rechnet mit zwölf Monatsrenten. Ob die 13. Altersrente die Grenze erhöht, dazu haben wir keine amtliche Aussage gefunden. Wir führen den Punkt als beschlossen, sobald es die neue Zahl druckt.
Tessin: CHF 20.50 oder CHF 20.35?
Was das Gesetz sagt
Das kantonale Dekret führt die Arbeit in Privathaushalten mit CHF 20.50 auf. Eine Übergangsbestimmung kann einen tieferen NAV-Lohn weiter gelten lassen.
Was in der Praxis gilt
Clino rechnet mit CHF 20.50. Für Personal ohne Ausbildung und Erfahrung ist das in jedem Fall erlaubt.
Was unklar ist
Ob ab 5 Stunden pro Woche auch CHF 20.35 genügt, hat keine Behörde für Haushalte bestätigt. Fragen Sie im Zweifel das kantonale Arbeitsamt.
Vorlage vom 28. Februar: Fällt Ihr Mindestlohn weg?
Was das Gesetz sagt
Die Änderung des Gesetzes über die Allgemeinverbindlicherklärung gibt allgemeinverbindlichen Gesamtarbeitsverträgen Vorrang vor kantonalen Mindestlöhnen. Ein NAV ist kein solcher Vertrag.
Was in der Praxis gilt
Wer direkt bei einem Haushalt angestellt ist, steht unter keinem allgemeinverbindlichen Gesamtarbeitsvertrag. Darum bleibt sein Mindestlohn nach unserer Lesart gleich, egal wie die Abstimmung ausgeht. Anders kann es bei Angestellten eines Personalverleihs oder einer Reinigungsfirma sein.
Was unklar ist
Das ist unsere Lesart des Wortlauts, keine Auskunft einer Behörde.

Häufige Fragen

Muss ich im Januar sicher etwas tun?
Ja, wenn Sie 2026 jemanden angestellt hatten: Die Löhne des Jahres gehen bis 30. Januar an die Ausgleichskasse. Das hat aber mit den neuen Regeln nichts zu tun, die Frist gab es schon immer.
Muss ich den Lohn 2027 erhöhen?
Nur wenn er unter einem Mindestlohn liegt, der bei Ihnen gilt. Eine allgemeine Pflicht zur Teuerungsanpassung kennt das Gesetz im Haushalt nicht. Der NAV bleibt 2027 unverändert.
Bleiben die Abzüge auf der Lohnabrechnung gleich?
AHV/IV/EO und ALV ja. Die Unfallprämie ist noch nicht veröffentlicht. Die Familienzulagen zahlt meist der Haushalt allein, ihr Satz ist in den meisten Kantonen noch offen: Das sehen Sie oben im Abschnitt «Noch offen».
Wann werden die offenen Werte bekannt?
Die meisten im Dezember, einzelne erst im Januar. Wir prüfen sie und ändern hier den Status und das Datum oben auf der Seite. Solange dort ein älteres Datum steht, kann eine Zahl inzwischen erschienen sein.
Gilt die Grenze von CHF 2'500 auch im Haushalt?
Nein. Die Regel für geringe Löhne bis CHF 2'500 im Jahr gilt nicht in Privathaushalten. Dort ist der Lohn ab dem ersten Franken beitragspflichtig, mit zwei Ausnahmen: Jugendliche bis CHF 750 und der Freibetrag für Rentnerinnen und Rentner.
Was gilt, wenn diese Seite und meine Kasse sich widersprechen?
Es gilt die Auskunft Ihrer Ausgleichskasse. Sie entscheidet über Ihren Fall. Sagen Sie uns gern Bescheid, damit wir die Seite prüfen können.

Wie Clino den Jahreswechsel rechnet

Sie sind schon Kundin oder Kunde: Clino rechnet jede Lohnabrechnung mit den Sätzen des Jahres, zu dem sie gehört. Was für 2027 amtlich ist, ist schon drin, was noch nicht veröffentlicht ist, läuft vorerst mit dem Wert von 2026. Den Lohn selbst ändert Clino nicht: Das Panel warnt bei einem Stundenlohn unter dem hinterlegten Mindestlohn, die Anpassung machen Sie.

Noch nicht dabei: Clino bereitet Abrechnungen und Formulare vor, Sie reichen sie ein. 30 Tage gratis.

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Was das ganze Jahr über gilt: Ihre Pflichten als Arbeitgeber.

Quellen

Alle Quellen geprüft am 4.11.2026. Amtliche Titel in der Sprache des Dokuments. Keine Rechtsberatung: Im Einzelfall gilt die Auskunft Ihrer Ausgleichskasse.

Salvador Jovells

Salvador Jovells, Gründer von Clino