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Als Nanny in der Schweiz arbeiten: Du verdienst CHF 23-42 pro Stunde, je nach Kanton

Lohn-Check 2026

Kanton : Ich verdiene  CHF pro Stunde,  Std. pro Woche.

Zahlen antippen und ändern. Noch keine Stelle? Trag den Lohn ein, der dir angeboten wird.

Ausbildung:

Guter, marktüblicher Lohn

Über dem Minimum von CHF 20.35 und im üblichen Bereich von CHF 30-40.

Du 35.00
Minimum 20.35Markt 30-40

Netto pro Monat

CHF 3'786

Brutto pro Monat

CHF 4'107

Dein Arbeitgeber zahlt dazu

CHF 326

Netto CHF 3'786Deine Abzüge CHF 322Beiträge Arbeitgeber CHF 326

Inklusive 8.33 % Ferienzuschlag (4 Wochen Ferien), AHV/IV/EO, ALV, Unfallversicherung und Familienzulagen. Über CHF 22'680 im Jahr gilt das ordentliche Verfahren: BVG und eine allfällige Quellensteuer nach Tarif sind hier nicht eingerechnet.

Arbeitsort in der Stadt Luzern, Zürich oder Winterthur? Diese Städte haben eigene Mindestlöhne.

In der Stadt Luzern gilt seit 1.1.2026 ein kommunaler Mindestlohn von CHF 22.75. Stadt Zürich (CHF 23.90) und Winterthur (CHF 23.00) haben ihren beschlossen, und das Bundesgericht hat ihn am 12. Mai 2026 als zulässig bestätigt - in Kraft ist er dort aber noch nicht, und die Stadt Zürich kündigt die Einführung mit mindestens einem halben Jahr Vorlauf an. Massgebend ist der Arbeitsort, also die Adresse des Haushalts. Für die gewählte Qualifikationsstufe gilt hier heute CHF 20.35 pro Stunde.

Nur gelegentlich babysitten? Bis Ende des Jahres, in dem du 25 wirst, und bis CHF 750 im Jahr pro Familie gilt eine eigene AHV-Regel. Babysitten

Noch nicht angemeldet? Schick deinem Arbeitgeber deinen Link

Für deine Stunden zahlt er rund CHF 326 im Monat an Sozialbeiträgen. Meldet er sich über Clino an, bekommst du CHF 10, und CHF 50, sobald er bezahlt.

Kein Konto nötig. Du bekommst deinen Link sofort.

Clino ist keine Stellenvermittlung. Arbeit suchen: so geht es →

Nanny sitzt lächelnd auf dem Sofa und liest einem Kleinkind im gestreiften Shirt aus einem bunten Bilderbuch vor
Wer hauptsächlich Kinder betreut, fällt nicht unter den NAV Hauswirtschaft: Dann zählt der Marktlohn im Kanton.

Der NAV Hauswirtschaft (mindestens CHF 20.35 pro Stunde, mit EFZ CHF 24.55) gilt, wenn du vor allem im Haushalt arbeitest. Betreust du hauptsächlich Kinder, nimmt er dich aus, und es zählt der Marktlohn, der je nach Kanton schwankt. Rechne unten aus, was dir bleibt.

Und was verdienst du beim Babysitten?

Gelegentliches Babysitten wird meist mit CHF 20 bis 30 pro Stunde bezahlt, je nach Stadt, Erfahrung und Anzahl Kinder. Der NAV-Mindestlohn von CHF 20.35 gilt rechtlich erst ab 5 Stunden pro Woche bei derselben Familie; darunter ist der Lohn frei verhandelbar, fair ist aber auch dort mindestens der NAV-Ansatz.

Auch fürs Babysitten gilt: AHV ist ab dem ersten Franken geschuldet. Nur bis Ende des Jahres, in dem du 25 wirst, und wenn du pro Familie höchstens CHF 750 im Jahr verdienst, bleibt der Lohn AHV-frei. Darüber muss dich die Familie anmelden. Ohne Anmeldung zahlt nach einem Unfall zwar die Ersatzkasse UVG, aber erst, wenn du beweisen kannst, dass du dort gearbeitet hast.

Welcher Kanton lohnt sich? Sprache, Lohn und Lebenskosten

Miniatur-Nanny schiebt einen Kinderwagen über eine Reliefkarte der Schweizer Berge und Seen
Kleines Land, grosse Unterschiede: Lohn, Sprache und Lebenskosten einer Nanny hängen stark vom Kanton ab.

Wo du als Nanny arbeitest, beeinflusst drei Dinge: die Sprache (du betreust in der Sprache der Familie), den durchschnittlichen Lohn und die Lebenshaltungskosten. Filtere unten nach Sprachregion und sortiere nach dem, was dir wichtig ist.

Schweizer Karte: Lohn & Lebenskosten

ZHBELUURSZFRSOBLSHSGGRAGTGTIVDVSNEGEJU

Ø Bruttolohn CHF/Std.

≤2930–3132–33≥34

Zürich

DE
Ø Lohn
CHF 34/Std.
Lebenskosten
Hoch
Kinderzulage
CHF 215/Kind·Mt.
Anmeldung im Kanton Zürich ansehen

Kanton-Finder: Sprache, Lohn & Lebenskosten

Vergleiche Sprache, durchschnittlichen Lohn und Lebenshaltungskosten. Filtere nach Sprache und sortiere nach dem, was dir wichtig ist.

Sprachregion

Sortieren nach

Ø-Lohn = durchschnittlicher Bruttostundenlohn in aktiven Verträgen von Haushaltshilfen (quitt, Schweizer Haushaltshilfen-Report 2026, Daten 2025). Lebenskosten und «Lohn/Kosten» sind eine grobe Orientierung (Miete + Preisniveau). Jobangebot und konkrete Miete deiner Stadt können das Bild verändern.

Wichtig: Ein hoher Lohn in Genf oder Zürich geht oft für die Miete drauf. In Kantonen wie Wallis, Jura oder Solothurn verdienst du etwas weniger, aber Miete und Krankenkasse sind tiefer - am Monatsende kann sogar mehr übrig bleiben. Weitere Ressourcen für Nannys, darunter Löhne nach Kanton, deine Rechte und eine Lebenslauf-Vorlage, findest du gesammelt auf unserer Seite für Nannys.

Deine Rechte als angestellte Nanny

Sobald du regelmässig in einer Familie arbeitest, bist du Arbeitnehmerin im Sinne des Obligationenrechts. Diese Rechte gelten, egal ob du 4 oder 40 Stunden pro Woche arbeitest:

Schriftlicher Vertrag

Du hast Anspruch auf einen klaren Arbeitsvertrag mit Lohn, Arbeitszeit und Aufgaben.

4 Wochen Ferien (5 unter 20)

Mindestens 4 Wochen bezahlte Ferien pro Jahr, anteilig auch bei Teilzeit.

Lohn bei Krankheit

Bist du krank, läuft dein Lohn weiter - je nach Dienstjahren (z. B. nach der Berner Skala).

Versichert ab der 1. Stunde

Deine Familie muss dich gegen Berufsunfälle versichern (UVG) und AHV abrechnen.

So sieht eine korrekte Lohnabrechnung aus

Jeden Monat, schriftlich. Die Abzüge sind kein Verlust - jede Zeile kauft dir etwas. Tipp auf die Nummern:

LohnabrechnungMärz 2026

Maria Gonzalez, Nanny

1Stunden × Stundenlohn · 65 × CHF 22.301'449.50
2Ferienzuschlag · 8.33%120.74
3Bruttolohn1'570.24
4AHV/IV/EO · 5.3%−83.22
5ALV · 1.1%−17.27
6UVG Nichtberufsunfall · 1.432%−22.49
7Quellensteuer · 5%−78.51
8Nettolohn - das kommt an1'368.75
  1. 1

    Vergleich das mit deinen wirklich geleisteten Stunden. Schreib sie selbst mit.

  2. 2

    Deine 4 Wochen Ferien, bei unregelmässigem Stundenlohn jeden Monat mitbezahlt statt später.

  3. 3

    Die Basis für alles Weitere - und die Zahl, die im Vertrag steht.

  4. 4

    Deine Rente. Dein Arbeitgeber zahlt denselben Betrag nochmals dazu, nicht du allein.

  5. 5

    Arbeitslosenversicherung: Taggeld, wenn die Stelle wegfällt.

  6. 6

    Unfallversicherung für die Freizeit. Die Prämie für Berufsunfälle zahlt dein Arbeitgeber, ab der ersten Stunde.

  7. 7

    Im vereinfachten Verfahren ist deine Steuer damit erledigt. Dieser Lohn wird nicht nochmals besteuert.

  8. 8

    Was auf dein Konto geht. Bar und ohne Abrechnung ist ein Warnzeichen.

Fehlt die AHV-Zeile, bist du nicht angemeldet

Dann ist es Schwarzarbeit - egal wie nett es gemeint ist. Ohne Anmeldung hast du keinen Rentenbeitrag und keinen Beweis, dass du überhaupt gearbeitet hast. Genau den brauchst du für Arbeitslosengeld und nach einem Unfall zuerst.

Beispiel: 15 Std./Woche zu CHF 22.30/Std. in Zürich, vereinfachtes Verfahren (Löhne bis CHF 22'680/Jahr). Im ordentlichen Verfahren kommen BVG dazu und die Steuer wird normal veranlagt.

Was eine Profi-Nanny ausmacht

Eltern vertrauen dir ihr Wertvollstes an. Wer mehr kann als nur aufpassen, wird weiterempfohlen und besser bezahlt. Darauf kommt es an:

Sicherheit & Notfälle

Gefahren erkennen, bevor etwas passiert, und im Ernstfall richtig reagieren.

Entwicklung verstehen

Wissen, was Kinder in welchem Alter brauchen - und was normal ist.

Eltern-Kommunikation

Erwartungen klären, Grenzen setzen und professionell auftreten.

Deine Rechte kennen

Fair angestellt sein und selbstbewusst über Lohn und Bedingungen sprechen.

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Sich als Nanny vorstellen

Keller

online

Guten Tag Frau Keller, ich habe Ihr Inserat gesehen. Ich arbeite seit vier Jahren als Nanny, betreue Kinder von 1 bis 10 Jahren liebevoll und zuverlässig und habe einen Nothelferkurs. Nachmittags bin ich gut verfügbar. Dürfte ich mich kurz vorstellen?

15:05

Guten Tag! Ja, das klingt sehr gut. Hätten Sie Donnerstag Zeit?

15:30

Sehr gern, Donnerstag passt mir. Bis dann und vielen Dank!

15:33
Nachricht

Deine ersten Schritte als Nanny

Du musst nicht alles auf einmal können. Diese vier Schritte bringen dich von 'Ich mag Kinder' zu 'Ich arbeite als professionelle, fair angestellte Nanny'.

1

Mach dich startklar

Ein Erste-Hilfe-Kurs für Kinder und etwas Erfahrung (Geschwister, Babysitten, Praktikum) reichen für den Anfang. Ein Zertifikat hilft dir, dich abzuheben.

2

Finde eine Familie

Über Plattformen, Aushänge, Kitas oder Empfehlungen. Sei klar, was du anbietest: Alter der Kinder, Stunden und Aufgaben.

3

Vereinbart Lohn und Bedingungen

Haltet Stundenlohn, Arbeitszeiten, Ferien und Kündigungsfrist schriftlich fest, bevor du anfängst.

4

Lass dich anmelden

Die Familie meldet dich bei der Ausgleichskasse an und versichert dich. Erst dann bist du wirklich abgesichert.

Bevor du zusagst: Warnsignale

Die meisten Familien meinen es gut. Diese Angebote lehnst du trotzdem ab, oder du verhandelst sie zuerst nach.

  • Niemals schwarz arbeiten

    Bargeld «auf die Hand» heisst Lücken in deiner AHV, und für Arbeitslosengeld musst du Arbeit und Lohn selbst beweisen. Beide Seiten riskieren Nachzahlungen. Bestehe auf einer Anmeldung.

  • Kein Geld im Voraus für einen Job

    Ein Temporärbüro darf dir gar nichts verrechnen (Art. 19 AVG). Eine Vermittlungsagentur darf eine Einschreibegebühr verlangen, die Provision aber erst, wenn du einen Arbeitsvertrag hast (Art. 9 AVG). Wer vorher Geld für einen Job oder eine Bewilligung will, ist unseriös.

  • Vorsicht vor «Permit-Brokern»

    Niemand kann einer Reinigungs-/Pflegekraft aus dem Ausland für eine normale Familie eine Bewilligung «besorgen». Zahle nie dafür; prüfe alles auf sem.admin.ch.

  • Bei Plattform-Leads meldet dich die Familie an

    Nur mit Anmeldung zahlst du in die AHV ein, ab dem ersten Franken. Gegen Unfall bist du auch ohne versichert: Dann zahlt die Ersatzkasse UVG und holt das Geld beim Haushalt. Lass dir die Bestätigung der Ausgleichskasse zeigen.

Lass dir alles schriftlich geben, führ deine Stunden selbst mit und bestehe auf der Anmeldung. Wer das nicht will, hat einen Grund. Deine Rechte im Haushalt.

Gratis · 3 Min. · PDF

Dein CV als Nanny, fertig in 3 Minuten

Schweizer Format auf 1 Seite, mit dem, was Familien zuerst fragen: Alter der Kinder, Sprachen, Erste Hilfe.

  • PDF in 6 Sprachen
  • Gratis, ohne Konto
  • Mit Link, über den die Familie dich legal anmeldet
Nanny-CV erstellen

So wirst du korrekt angestellt

Eine korrekte Anstellung schützt dich: nur so bist du versichert, sammelst AHV-Beiträge für die Rente und hast bei Streit etwas in der Hand. Schwarzarbeit kostet dich genau diese Sicherheiten.

Bestehe auf einer korrekten Anmeldung

Wirst du schwarz bezahlt, sparst du kurzfristig vielleicht ein paar Franken Abzüge - verlierst aber Rentenbeiträge, und nach einem Unfall, bei Krankheit oder im Streit musst du erst beweisen, dass du überhaupt dort gearbeitet hast. Im Schadensfall stehst du oft allein da. Eine saubere Anmeldung ist dein Sicherheitsnetz, nicht dein Verlust.

Viele Familien wissen nicht, wie die Anmeldung geht - du kannst sie darauf ansprechen. Clino bereitet Vertrag, Lohnabrechnung und Anmeldung für die Familie vor zum Festpreis von CHF 19.90 pro Monat.

So meldet dich deine Familie bei der AHV an.

Arbeitest du ohne Vertrag?

Wir helfen dir kostenlos, deine Arbeitssituation zu verstehen und zu klären. Schreib uns oder hinterlasse deine Daten. Wir melden uns persönlich.

Kurz vorweg: wo bist du gerade?

Häufige Fragen

Brauche ich eine Ausbildung, um als Nanny zu arbeiten?
Nein, eine formale Ausbildung ist nicht vorgeschrieben. Ein Erste-Hilfe-Kurs (Kinder) und ein Nachweis deiner Kenntnisse erhöhen aber Vertrauen und Lohn deutlich.
Muss ich als Nanny Steuern und AHV zahlen?
Ja. Auf deinen Lohn werden AHV/IV/EO und ALV abgerechnet, das ist Pflicht und sichert dir später eine Rente. Die Familie zieht deinen Anteil ab und überweist alles an die Ausgleichskasse.
Was ist der Unterschied zwischen Nanny, Babysitterin und Au-pair?
Eine Nanny betreut regelmässig und ist angestellt. Babysitten ist meist gelegentlich. Ein Au-pair lebt in der Familie und bekommt Kost, Logis und ein Taschengeld nach speziellen Regeln.
Wie viel Ferien stehen mir zu?
Mindestens 4 Wochen bezahlte Ferien pro Jahr (5 Wochen, wenn du unter 20 bist). Bei Teilzeit anteilig. Feiertage zählen nicht als Ferientage.
Lohnt sich ein Zertifikat als Nanny?
Ja. Ein Zertifikat zeigt Familien, dass du Sicherheit, Entwicklung und Kommunikation ernst nimmst. Das Clino-Zertifikat für Nannys ist gratis, dauert rund 40 Minuten und du bekommst ein PDF mit QR-Code zum Vorzeigen.
Was verdient eine Babysitterin in der Schweiz?
Üblich sind CHF 20 bis 30 pro Stunde, je nach Stadt, Erfahrung und Anzahl Kinder. Der NAV-Mindestlohn von CHF 20.35 greift ab 5 Stunden pro Woche bei derselben Familie. AHV: ab dem ersten Franken; bis Ende des Jahres, in dem du 25 wirst, bleibt der Lohn bis CHF 750 pro Familie und Jahr AHV-frei.

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+ CHF 50 für dich, sobald er Clino bezahlt

Paket erstellen (2 Min.)
Salvador Jovells

Salvador Jovells, Gründer von Clino