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Job-Guide für Nannies & Babysitter

Nanny- und Babysitter-Jobs in der Schweiz: So findest du seriöse, angemeldete Stellen

Junge Frau im dunkelblauen Mantel sitzt im Zug und schaut auf ihr Handy, aus der grünen Stofftasche auf ihrem Schoss ragt eine Kinderzeichnung
Jobsuche unterwegs: Nanny- und Babysitter-Jobs findest du am ehesten über Vermittlungsplattformen, Eltern-Gruppen und Empfehlungen.

Du suchst einen Job als Nanny oder Babysitter in der Schweiz? Hier erfährst du, wo die Familien wirklich suchen, wie du aus der Masse herausstichst und wie du dafür sorgst, dass dein Job sauber angemeldet ist, statt schwarz und ungeschützt. Ein praktischer Leitfaden, kein Theorie-Text.

Kurz erklärt

Nanny- und Babysitter-Jobs findest du am ehesten über Vermittlungsplattformen, Eltern-Gruppen und Empfehlungen. Die meisten Stellen gibt es in Zürich, Genf, Basel, Bern, Zug und Lausanne, als Nanny marktüblich zu CHF 25-40+/h brutto (Babysitting etwas weniger).

  • Babysitting-Kurs (SRK) und Erste-Hilfe-Kurs bringen mehr Anfragen und höheren Lohn
  • Geh nie unter den NAV-Mindestlohn von CHF 20.35/h
  • Kein Bar-Job ohne Anmeldung: nur so hast du AHV, Unfallschutz und Arbeitszeugnis ohne Beweisnot

Wo du Nanny- und Babysitter-Jobs findest

Es gibt nicht den einen besten Kanal. Es kommt darauf an, ob du gelegentlich babysittest oder als Profi-Nanny Vollzeit arbeiten willst. Wähle unten deine Situation und sieh, wo du am meisten findest.

Welcher Weg passt zu dir?

Wähle deine Situation - du siehst sofort die Kanäle, die für dich am meisten bringen.

Wo du suchen solltest

  • →Babysitting-Kurs beim SRK (Rotes Kreuz) - dein wichtigster Türöffner
  • →Babysitting-Plattformen und Vermittlungs-Apps
  • →Eltern- und Quartiergruppen auf Facebook / WhatsApp
  • →Aushänge bei Kitas, Spielgruppen, Bibliotheken und Hochschulen

Profi-Tipp

Der Babysitting-Kurs des SRK ist günstig, schnell gemacht und Familien suchen gezielt danach. Mit Zertifikat bekommst du deutlich mehr Anfragen.

Was Babysitting/Nanny pro Stunde zahlt →

Nächster Schritt: gratis Profil erstellen und deinen Arbeitgebern einen Link schicken. Sie melden dich an, du bekommst Vertrag und Lohnabrechnung.

Gratis Profil erstellen →

Fragen zu deiner Situation? Wir helfen gratis.

Hinterlasse deine E-Mail, wir melden uns persönlich. Kein Spam.

Miniaturfigur mit Rucksack an einer Weggabelung in einer Mooslandschaft, die Wege führen zu kleinen Häusern
Es gibt nicht den einen besten Kanal: Gelegentliches Babysitten und eine Vollzeitstelle als Nanny führen über verschiedene Wege.

So stichst du aus der Masse heraus

Familien vertrauen ihre Kinder nicht irgendwem an. Diese fünf Dinge machen dich sofort attraktiver und rechtfertigen einen höheren Lohn:

  • ✓Babysitting-Kurs (SRK) oder Nothelfer-/Erste-Hilfe-Kurs: Familien suchen gezielt danach
  • ✓Zwei bis drei Referenzen von Familien, für die du schon gearbeitet hast
  • ✓Sprachen: Deutsch, Französisch oder Englisch öffnen je nach Region und Familie verschiedene Türen
  • ✓Ein kurzes, ehrliches Profil: wer du bist, Erfahrung, Verfügbarkeit, was dir wichtig ist
  • ✓Verlässlichkeit: pünktlich, erreichbar, klare Absprachen. Das spricht sich herum

Wo es am meisten Jobs gibt

Die Nachfrage konzentriert sich auf die Städte und ihre Agglomerationen, wo viele Doppelverdiener- und Expat-Familien leben. In Zürich, Genf, Basel, Bern, Zug und Lausanne findest du die meisten Stellen, und in den wirtschaftsstarken Kantonen wird auch am besten bezahlt.

Kanton-Ranking: wo Nannies am meisten verdienen →

Kenne deinen Lohn, bevor du verhandelst

Als Nanny verdienst du marktüblich CHF 25-40+/h brutto, beim Babysitting etwas weniger, je nach Erfahrung, Qualifikation und Kanton. Geh nie unter den NAV-Mindestlohn von CHF 20.35/h. Wer die Zahlen kennt, verhandelt selbstbewusster.

Voller Lohn-Benchmark: was Nannies verdienen →

Mach daraus einen echten Job, nicht Bargeld unter der Hand

Schwarz bezahlt zu werden fühlt sich anfangs einfacher an, kostet dich aber teuer: keine AHV-Beiträge (weniger Rente), nach einem Unfall erst der Nachweis, dass du dort gearbeitet hast, und derselbe Nachweis für Arbeitslosengeld und Arbeitszeugnis. So machst du es richtig:

  • →Bestehe auf einen schriftlichen Vertrag: Lohn, Stunden, Ferien, Kündigungsfristen
  • →Lass dich von der Familie bei der AHV anmelden (Pflicht ab dem ersten Franken; Ausnahmen bis 17 und bis 25 bei max. CHF 750 im Jahr)
  • →Sag der Familie: mit Clino sind Anmeldung und Lohnabrechnung in Minuten vorbereitet, für CHF 19.90/Monat

Rechne vor dem Gespräch kurz nach, was von deinem Stundenlohn netto bleibt: Der Lohnrechner für Haushaltsangestellte zeigt es dir in einer Minute. Und wenn die Familie nicht weiss, wie die Anmeldung funktioniert, schick ihr einfach die Seite Nanny anstellen.

Nanny werden: dein Schritt-für-Schritt-Start →

Häufige Fragen

Wie finde ich einen Nanny- oder Babysitter-Job in der Schweiz?
Am erfolgreichsten über Vermittlungsplattformen, Eltern- und Quartiergruppen auf Facebook/WhatsApp, Aushänge bei Kitas und Spielgruppen sowie Empfehlungen. Für Vollzeitstellen lohnen sich spezialisierte Nanny-Agenturen und Jobportale. Welcher Kanal am besten passt, hängt davon ab, ob du gelegentlich oder als Profi arbeitest.
Brauche ich einen Babysitting-Kurs?
Pflicht ist er nicht, aber sehr empfehlenswert. Der Babysitting-Kurs des Schweizerischen Roten Kreuzes (SRK) ist günstig, in ein bis zwei Tagen gemacht und Familien suchen gezielt nach Babysittern mit diesem Zertifikat. Zusammen mit einem Erste-Hilfe-Kurs bekommst du mehr Anfragen und kannst einen höheren Lohn verlangen. Welcher Kurs sich für dich wirklich lohnt, zeigt ein ehrlicher Kursvergleich.
In welchen Städten gibt es am meisten Nanny-Jobs?
Die meisten Stellen findest du in Zürich, Genf, Basel, Bern, Zug und Lausanne sowie deren Agglomerationen. Dort leben viele Familien, in denen beide Eltern arbeiten. In den wirtschaftsstarken Kantonen wie Zürich, Zug und Genf wird zudem am besten bezahlt.
Was verdiene ich als Nanny oder Babysitter?
Eine Nanny verdient marktüblich CHF 25-40+/h brutto, beim Babysitting liegt der Stundenlohn meist etwas tiefer. Der gesetzliche Mindestlohn für hauswirtschaftliche Arbeit beträgt CHF 20.35/h (NAV). Erfahrung, ein Babysitting-/Erste-Hilfe-Kurs und der Kanton machen den Unterschied. Was dir nach allen Abzügen tatsächlich bleibt, steht im Ratgeber fürs Arbeiten als Nanny.
Worauf muss ich achten, damit der Job korrekt ist?
Bestehe auf einen schriftlichen Vertrag und darauf, dass dich die Familie bei der AHV anmeldet. Das ist ab dem ersten Lohnfranken Pflicht, ausser bis Ende des Jahres, in dem du 17 wirst, oder bis 25, wenn du höchstens CHF 750 im Jahr bei dieser Familie verdienst. Nur so zahlst du in die AHV ein, hast bei einem Unfall Papiere in der Hand (Berufsunfälle sind ab der ersten Arbeitsstunde versichert, Nichtberufsunfälle ab 8 Wochenstunden) und kannst die Anstellung für ALV und Arbeitszeugnis belegen. Lass dich nicht auf reine Barzahlung ohne Anmeldung ein.

Quellen

  • Schweizerisches Rotes Kreuz (SRK) - Babysitting-Kurs
  • SECO - Normalarbeitsvertrag (NAV) Hauswirtschaft, Mindestlöhne 2026
  • Swiss Nanny Association - Informationen, Ressourcen und Weiterbildung für Nannys (keine Vermittlung): swissnanny.org

Stand 2026. Löhne und Mindestlöhne werden periodisch angepasst.

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Salvador Jovells

Salvador Jovells, Gründer von Clino