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Job-Guide für Nannies & Babysitter

Nanny- und Babysitter-Jobs in der Schweiz finden

Du suchst einen Job als Nanny oder Babysitter in der Schweiz? Hier erfährst du, wo die Familien wirklich suchen, wie du aus der Masse herausstichst und wie du dafür sorgst, dass dein Job sauber angemeldet ist - statt schwarz und ungeschützt. Ein praktischer Leitfaden, kein Theorie-Text.

Lesedauer: 7 min · Stand: Juni 2026

Das Wichtigste zuerst

  • 1Die meisten Jobs laufen über Plattformen, Eltern-Gruppen und Empfehlungen - selten über klassische Stellenanzeigen.
  • 2Ein Babysitting-Kurs (z.B. beim SRK) und ein Erste-Hilfe-Kurs sind der schnellste Weg zu mehr Anfragen und höherem Lohn.
  • 3Am meisten Jobs gibt es in den Städten und Agglomerationen: Zürich, Genf, Basel, Bern, Zug und Lausanne.
  • 4Akzeptiere keinen Bar-Job ohne Anmeldung: nur angemeldet bekommst du AHV, Unfallschutz und ein Arbeitszeugnis.

Wo du Nanny- und Babysitter-Jobs findest

Es gibt nicht den einen besten Kanal - es kommt darauf an, ob du gelegentlich babysittest oder als Profi-Nanny Vollzeit arbeiten willst. Wähle unten deine Situation und sieh, wo du am meisten findest.

Welcher Weg passt zu dir?

Wähle deine Situation - du siehst sofort die Kanäle, die für dich am meisten bringen.

Wo du suchen solltest

  • Babysitting-Kurs beim SRK (Rotes Kreuz) - dein wichtigster Türöffner
  • Babysitting-Plattformen und Vermittlungs-Apps
  • Eltern- und Quartiergruppen auf Facebook / WhatsApp
  • Aushänge bei Kitas, Spielgruppen, Bibliotheken und Hochschulen

Profi-Tipp

Der Babysitting-Kurs des SRK ist günstig, schnell gemacht und Familien suchen gezielt danach. Mit Zertifikat bekommst du deutlich mehr Anfragen.

Was Babysitting/Nanny pro Stunde zahlt →

So stichst du aus der Masse heraus

Familien vertrauen ihre Kinder nicht irgendwem an. Diese fünf Dinge machen dich sofort attraktiver - und rechtfertigen einen höheren Lohn:

  • Babysitting-Kurs (SRK) oder Nothelfer-/Erste-Hilfe-Kurs - Familien suchen gezielt danach
  • Zwei bis drei Referenzen von Familien, für die du schon gearbeitet hast
  • Sprachen: Deutsch, Französisch oder Englisch öffnen je nach Region und Familie verschiedene Türen
  • Ein kurzes, ehrliches Profil: wer du bist, Erfahrung, Verfügbarkeit, was dir wichtig ist
  • Verlässlichkeit: pünktlich, erreichbar, klare Absprachen - das spricht sich herum

Wo es am meisten Jobs gibt

Die Nachfrage konzentriert sich auf die Städte und ihre Agglomerationen, wo viele Doppelverdiener- und Expat-Familien leben. In Zürich, Genf, Basel, Bern, Zug und Lausanne findest du die meisten Stellen - und in den wirtschaftsstarken Kantonen wird auch am besten bezahlt.

Kanton-Ranking: wo Nannies am meisten verdienen →

Kenne deinen Lohn, bevor du verhandelst

Als Nanny verdienst du marktüblich CHF 25-40+/h brutto, beim Babysitting etwas weniger - je nach Erfahrung, Qualifikation und Kanton. Geh nie unter den NAV-Mindestlohn von CHF 20.35/h. Wer die Zahlen kennt, verhandelt selbstbewusster.

Voller Lohn-Benchmark: was Nannies verdienen →

Mach daraus einen echten Job - nicht Bargeld unter der Hand

Schwarz bezahlt zu werden fühlt sich anfangs einfacher an, kostet dich aber teuer: keine AHV-Beiträge (weniger Rente), kein Unfallschutz, kein Arbeitslosengeld und kein Arbeitszeugnis. So machst du es richtig:

  • Bestehe auf einen schriftlichen Vertrag - Lohn, Stunden, Ferien, Kündigungsfristen
  • Lass dich von der Familie bei der AHV anmelden (Pflicht ab dem ersten Franken Lohn)
  • Sag der Familie: mit Clino ist Anmeldung und Lohnabrechnung in Minuten erledigt - CHF 19.90/Monat
Nanny werden: dein Schritt-für-Schritt-Start →

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Häufige Fragen

Wie finde ich einen Nanny- oder Babysitter-Job in der Schweiz?
Am erfolgreichsten über Vermittlungsplattformen, Eltern- und Quartiergruppen auf Facebook/WhatsApp, Aushänge bei Kitas und Spielgruppen sowie Empfehlungen. Für Vollzeitstellen lohnen sich spezialisierte Nanny-Agenturen und Jobportale. Welcher Kanal am besten passt, hängt davon ab, ob du gelegentlich oder als Profi arbeitest.
Brauche ich einen Babysitting-Kurs?
Pflicht ist er nicht, aber sehr empfehlenswert. Der Babysitting-Kurs des Schweizerischen Roten Kreuzes (SRK) ist günstig, in ein bis zwei Tagen gemacht und Familien suchen gezielt nach Babysittern mit diesem Zertifikat. Zusammen mit einem Erste-Hilfe-Kurs bekommst du mehr Anfragen und kannst einen höheren Lohn verlangen.
In welchen Städten gibt es am meisten Nanny-Jobs?
Die meisten Stellen findest du in Zürich, Genf, Basel, Bern, Zug und Lausanne sowie deren Agglomerationen - dort leben viele Familien, in denen beide Eltern arbeiten. In den wirtschaftsstarken Kantonen wie Zürich, Zug und Genf wird zudem am besten bezahlt.
Was verdiene ich als Nanny oder Babysitter?
Eine Nanny verdient marktüblich CHF 25-40+/h brutto, beim Babysitting liegt der Stundenlohn meist etwas tiefer. Der gesetzliche Mindestlohn für hauswirtschaftliche Arbeit beträgt CHF 20.35/h (NAV). Erfahrung, ein Babysitting-/Erste-Hilfe-Kurs und der Kanton machen den Unterschied.
Worauf muss ich achten, damit der Job korrekt ist?
Bestehe auf einen schriftlichen Vertrag und darauf, dass dich die Familie bei der AHV anmeldet - das ist ab dem ersten Lohnfranken Pflicht. Nur so bist du sozialversichert (AHV-Rente, bei genug Stunden Unfallversicherung) und hast Anspruch auf ein Arbeitszeugnis. Lass dich nicht auf reine Barzahlung ohne Anmeldung ein.

Quellen

  • Schweizerisches Rotes Kreuz (SRK) - Babysitting-Kurs
  • SECO - Normalarbeitsvertrag (NAV) Hauswirtschaft, Mindestlöhne 2026
  • Swiss Nanny Association - Berufsbild und Vermittlung: swissnanny.org

Stand 2026. Löhne und Mindestlöhne werden periodisch angepasst.

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Salvador Jovells

Salvador Jovells, Gründer von Clino

Geprüft Juli 2026