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Für angehende Nannies

Nanny werden in der Schweiz: dein Schritt-für-Schritt-Start

Du liebst Kinder und willst als Nanny in der Schweiz arbeiten? Hier ist kein langer Theorie-Text, sondern ein konkreter Aktionsplan: In 6 Schritten von der Idee zum ersten fair bezahlten, korrekt angemeldeten Job. Hak jeden Schritt ab, während du ihn erledigst.

Lesedauer: 6 min · Stand: Juni 2026

Das Wichtigste zuerst

  • 1Du brauchst keine vorgeschriebene Ausbildung - aber ein Erste-Hilfe-Kurs, Sprachen und Erfahrung heben deinen Lohn deutlich.
  • 2Marktüblich verdienst du als Nanny CHF 25-40+/h brutto, je nach Erfahrung, Qualifikation und Kanton.
  • 3Schweizer:innen und EU/EFTA-Bürger:innen dürfen frei arbeiten; aus Drittstaaten brauchst du eine Arbeitsbewilligung.
  • 4Lass dich nie schwarz anstellen: nur angemeldet bekommst du AHV-Rente, Unfallschutz, Arbeitslosengeld und ein Arbeitszeugnis.

Dein Aktionsplan

Die meisten Ratgeber erklären dir, wie der Job ist. Dieser zeigt dir, was du jetzt tun musst. Arbeite die 6 Schritte der Reihe nach durch - jeder bringt dich näher an deinen ersten Nanny-Job.

Dein Weg zur Nanny in der Schweiz - in 6 Schritten

Hak jeden Schritt ab, sobald du ihn erledigt hast. Dein Fortschritt füllt sich von selbst.

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  1. Bevor du über Geld redest: Schau dir an, was Nannies in der Schweiz verdienen - CHF 25-40+/h, je nach Erfahrung und Kanton. So gehst du selbstbewusst in jedes Gespräch und lässt dich nicht unter Wert anstellen.

    Was Nannies verdienen ansehen →

Was kannst du verdienen?

Bevor du in ein Gespräch gehst, solltest du die Zahlen kennen. Eine Vollzeit-Nanny verdient brutto rund CHF 3'800-6'500/Monat, im Stundenlohn CHF 25-40+/h. Mit Erfahrung, einem Nothelfer-Kurs oder einer Ausbildung kommst du ans obere Ende - und in Kantonen wie Genf, Zug und Zürich wird am meisten bezahlt.

Voller Lohn-Benchmark mit Kanton-Ranking →

Die erste Nachricht an eine Familie

Meier

online

Guten Tag Frau Meier, ich starte gerade als Nanny und suche eine Familie, bei der ich Erfahrung sammeln kann. Ich bin geduldig, zuverlässig und habe einen Nothelferkurs gemacht. Gerne unterstütze ich Sie nachmittags. Dürfte ich mich vorstellen?

13:15

Guten Tag! Schön, ja. Wir suchen jemanden für zwei Nachmittage. Mögen Sie vorbeikommen?

13:40

Sehr gern! Sagen Sie mir einfach, wann es passt, ich richte mich nach Ihnen. Danke für die Chance!

13:43
Nachricht

Du hast Rechte - kenne sie

Als angestellte Nanny hast du Anspruch auf mindestens 4 Wochen Ferien, Lohnfortzahlung bei Krankheit, Kündigungsfristen und den Ferienzuschlag bei Stundenlohn. Der NAV Hauswirtschaft setzt die Untergrenze bei CHF 20.35/h. Bestehe auf einen schriftlichen Vertrag, bevor du anfängst.

Sag deiner Familie, wie einfach die Anmeldung ist

Mit Clino meldet dich deine Arbeitgeberfamilie korrekt an, rechnet den Lohn ab und kümmert sich um AHV und Versicherungen - für CHF 19.90/Monat. So bist du von Tag eins abgesichert.

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Häufige Fragen

Brauche ich eine Ausbildung, um Nanny zu werden?
Nein, eine bestimmte Ausbildung ist nicht vorgeschrieben. Familien achten aber auf Erfahrung, einen Nothelfer-/Erste-Hilfe-Kurs und Sprachkenntnisse. Eine Nanny-Ausbildung (z.B. FaBe Kinderbetreuung) oder ein Kurs der Swiss Nanny Association erhöhen Vertrauen und Lohn spürbar.
Brauche ich eine Arbeitsbewilligung?
Schweizer:innen und Bürger:innen aus EU/EFTA-Staaten dürfen ohne Weiteres als Nanny arbeiten. Wer aus einem Drittstaat kommt, braucht eine gültige Aufenthalts- und Arbeitsbewilligung. In jedem Fall brauchst du eine AHV-Nummer - die Familie meldet dich bei der Ausgleichskasse an.
Wie finde ich Familien, die eine Nanny suchen?
Über Empfehlungen im Bekanntenkreis, Eltern- und Quartiergruppen, Aushänge bei Kitas und Spielgruppen sowie seriöse Vermittlungsplattformen. Ein kurzes, ehrliches Profil mit Erfahrung, Verfügbarkeit und Sprachen hilft enorm - und Empfehlungen zufriedener Familien sind der beste Türöffner.
Was muss in meinem Arbeitsvertrag stehen?
Lohn (Stunden- oder Monatslohn), Arbeitszeiten und Pensum, Ferienanspruch (mind. 4 Wochen), Regelung bei Krankheit, Kündigungsfristen und allfällige Spesen. Halte alles schriftlich fest - ein Vertrag schützt beide Seiten.
Warum soll ich mich nicht einfach bar bezahlen lassen?
Weil dich Schwarzarbeit teuer zu stehen kommt: keine AHV-Beiträge (= weniger Rente), kein Unfallschutz, kein Anspruch auf Arbeitslosengeld und kein offizielles Arbeitszeugnis. Korrekt angemeldet bist du abgesichert - und die Familie kann das mit Clino in wenigen Minuten erledigen.

Quellen

  • SECO - Normalarbeitsvertrag (NAV) Hauswirtschaft, Mindestlöhne 2026
  • Swiss Nanny Association - Berufsbild und Lohnempfehlung: swissnanny.org
  • Staatssekretariat für Migration (SEM) - Arbeiten in der Schweiz, Bewilligungen

Stand 2026. Löhne, Mindestlöhne und Bewilligungsregeln werden periodisch angepasst.

Salvador Jovells

Salvador Jovells, Gründer von Clino

Geprüft Juli 2026