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Cuidado de idosos · Suíça · 2026

Contrato de trabalho de cuidadora (modelo suíço)

Modelo gratuito e juridicamente sólido para cuidadoras contratadas por particulares e cuidado 24 h. Com as 15 cláusulas obrigatórias, incluindo o tempo de presença, a alimentação e o alojamento como salário em espécie e uma fronteira clara com os cuidados de enfermagem. Veja a pré-visualização abaixo e descarregue o PDF com um clique.

15 cláusulas, pensadas para o cuidadoCO Art. 319ss e o NAV modelo do SECOPDF · A4 · 4 páginas

Pré-visualização: página 1 do modelo

Betreuung-Arbeitsvertrag-Clino.pdf
Clino
Vorlage Schweiz
Stand 2026

Arbeitsvertrag — Betreuerin / Betreuer

für ein Arbeitsverhältnis im Privathaushalt mit Seniorenbetreuung (inkl. Live-in / 24h-Betreuung)

Arbeitgeber/in
Name:  
Adresse:  
PLZ / Ort:  
Telefon:  
E-Mail:  
Arbeitnehmer/in (Betreuerin / Betreuer)
Name:  
Adresse:  
PLZ / Ort:  
Geburtsdatum:  
AHV-Nr.:  
Aufenthaltsbewilligung:    ·  Bankverbindung (IBAN):  
Betreute Person (falls nicht identisch mit Arbeitgeber/in): Name:    ·  Verhältnis zum Arbeitgeber:  
§ 1   Vertragsparteien und Vertragsgegenstand

Die oben genannten Parteien schliessen hiermit einen Arbeitsvertrag im Sinne des Schweizer Obligationenrechts (OR Art. 319 ff.) und in Anlehnung an den Normalarbeitsvertrag für Arbeitnehmende in der Hauswirtschaft (NAV Hauswirtschaft) sowie — bei Betreuung mit Präsenzzeiten — an den SECO-Modell-NAV für die 24-Stunden-Betagtenbetreuung ab. Die Arbeitnehmerin wird als Betreuerin für die Betreuung und Alltagsunterstützung der oben genannten betreuten Person im Privathaushalt angestellt. Stellenantritt:  .

§ 2   Arbeitsort und Wohnform

Arbeitsort ist der Privathaushalt der betreuten Person:  . Wohnform (zutreffendes ankreuzen): Live-in — die Betreuerin wohnt im Haushalt, ein eigenes Zimmer wird gestellt (siehe § 5 Naturallohn und § 14 Zimmer-Regelung)   Live-out— die Betreuerin wohnt extern.

§ 3   Aufgabenbereich (Betreuung — keine Pflege)

Die Tätigkeit umfasst Betreuungs- und Hauswirtschaftsleistungen: Betreuung und Gesellschaft (Anwesenheit, Gespräche, Aktivierung, Tagesstruktur), Begleitung (Spaziergänge, Arzt- und Therapietermine, Einkäufe, Behördengänge), Haushaltführung (Kochen, Reinigung, Wäsche, Einkauf für den Haushalt) sowie Alltagsunterstützung (Unterstützung bei alltäglichen Verrichtungen wie An- und Auskleiden oder Begleitung beim Gehen, soweit keine pflegerische Fachkompetenz erforderlich ist). Konkrete Aufgaben / Besonderheiten:  .

Ausdrücklich ausgeschlossen sind medizinische und pflegerische Leistungen.Dazu gehören insbesondere: Medikamentenmanagement (Richten, Dosieren und Verabreichen von Medikamenten), Wundversorgung, Injektionen, Katheter- und Stomapflege sowie alle Verrichtungen, die eine pflegerische oder medizinische Fachausbildung voraussetzen. Solche Leistungen dürfen nur durch zugelassene Leistungserbringer (z. B. Spitex oder diplomierte Pflegefachpersonen) erbracht werden. Zulässig bleibt das blosse Erinnern an die selbständige Einnahme von Medikamenten, die durch Fachpersonen oder Angehörige bereitgestellt wurden (z. B. Wochendispenser). Verändert sich der Gesundheitszustand der betreuten Person so, dass pflegerische Leistungen nötig werden, informiert die Betreuerin unverzüglich den Arbeitgeber, damit Fachstellen (Spitex, Hausarzt) beigezogen werden.

§ 4   Arbeitszeit, Präsenzzeit und Nachtpräsenz

Die wöchentliche Arbeitszeit (aktive Tätigkeit gemäss § 3) beträgt   Stunden, verteilt auf   Tage. Typische Einsatzzeiten:  . Bei Einsätzen von mehr als 7 Stunden ist eine Pause von mindestens 30 Minuten einzuhalten.

Präsenzzeit ist Zeit, in der sich die Betreuerin im Haushalt bereithalten muss, ohne aktiv zu arbeiten (z. B. Anwesenheit am Nachmittag, Rufbereitschaft im Haus). In Anlehnung an den SECO-Modell-NAV für die 24-Stunden-Betreuung gilt: Präsenzzeit ist Teil der vergüteten Zeit und wird wie folgt entschädigt: Tages-Präsenzzeit von   bis   Uhr, vergütet mit   % des Stundenlohns bzw. einer Pauschale von CHF   pro Tag.

Nachtpräsenz: Muss die Betreuerin nachts im Haushalt anwesend und erreichbar sein (von   bis   Uhr), wird dies mit einer Pauschale von CHF   pro Nacht abgegolten. Aktive Einsätze während der Nacht (Aufstehen, Begleitung zur Toilette, Beruhigen) gelten als Arbeitszeit und werden zusätzlich zum Stundenlohn zuzüglich Nachtzuschlag von   % vergütet und im Stundenrapport festgehalten.

— Seite 1 / 4 —
§ 5   Lohn, Naturallohn (Kost & Logis) und Zuschläge

Der Barlohn (brutto) beträgt CHF   pro Stunde / pro Monat (zutreffendes ankreuzen: Stundenlohn   Monatslohn). Der Lohn darf die Mindestlöhne des NAV Hauswirtschaft (abgestuft nach Qualifikation: ungelernt / angelernt / gelernt) nicht unterschreiten. Auszahlung jeweils am  . des Monats per Banküberweisung; eine schriftliche Lohnabrechnung mit allen Sozialabzügen wird monatlich ausgehändigt.

Naturallohn bei Live-in: Erhält die Betreuerin Kost und Logis, gilt dies als Naturallohn zu den offiziellen AHV-Ansätzen: CHF 33 pro Tag bzw. CHF 990 pro Monat (Frühstück CHF 3.50, Mittagessen CHF 10, Abendessen CHF 8, Unterkunft CHF 11.50). Der Naturallohn ist Bestandteil des AHV-pflichtigen Lohns und wird auf der Lohnabrechnung als Lohnbestandteil aufgeführt und für die Sozialversicherungsbeiträge mitgezählt.

13. Monatslohn: ja   nein. Sonntags- und Feiertagszuschlag:   %. Nachtzuschlag für aktive Nachtarbeit:   % (Nachtpräsenz-Pauschale siehe § 4). Bei Stundenlohn wird der Ferienzuschlag separat ausgewiesen (8.33 % bei 4 Wochen bzw. 10.64 % bei 5 Wochen Ferien). Sozialabzüge (AHV/IV/EO, ALV, NBU, ggf. BVG und Quellensteuer) werden gemäss geltendem Recht vom Bruttolohn (inkl. Naturallohn) abgezogen.

§ 6   Ferien, Feiertage und freie Tage

Die Arbeitnehmerin hat Anspruch auf 4 Wochen bezahlte Ferien pro Jahr (OR Art. 329a); bei einem Alter unter 20 Jahren erhöht sich der Anspruch auf 5 Wochen. Ferien werden frühzeitig und in Absprache geplant; für die Ferienabwesenheit der Betreuerin organisiert der Arbeitgeber rechtzeitig eine Ablösung.

Freie Tage bei Live-in: Die Betreuerin hat Anspruch auf mindestens einen vollen freien Tag pro Woche (Wochenruhetag, in der Regel:  ) sowie auf eine tägliche ununterbrochene Ruhezeit gemäss den Empfehlungen des SECO-Modell-NAV. An freien Tagen und während der Ruhezeit besteht keine Präsenz- oder Erreichbarkeitspflicht; die Ablösung wird durch den Arbeitgeber organisiert (Angehörige, Spitex, Entlastungsdienst). Lokale Feiertage am Arbeitsort gelten als arbeitsfrei bzw. werden bei Einsatz zuschlagspflichtig gemäss § 5.

§ 7   Probezeit

Die ersten   Monate (max. 3 gemäss OR Art. 335b) gelten als Probezeit. Während der Probezeit kann das Arbeitsverhältnis von beiden Seiten mit einer Kündigungsfrist von 7 Tagen aufgelöst werden.

§ 8   Kündigung und Vertragsende

Nach Ablauf der Probezeit gelten die ordentlichen Kündigungsfristen (OR Art. 335c): 1 Monat im 1. Dienstjahr, 2 Monate im 2. bis 9. Dienstjahr, 3 Monate ab dem 10. Dienstjahr — jeweils auf das Ende eines Kalendermonats. Die Kündigung erfolgt schriftlich. Sperrfristen (Krankheit, Unfall, Schwangerschaft) gemäss OR Art. 336c bleiben vorbehalten.

Betreuungsspezifisch:Tritt die betreute Person dauerhaft in ein Pflegeheim ein, gelten die ordentlichen Kündigungsfristen — das Arbeitsverhältnis endet nicht automatisch. Verstirbt die betreute Person und ist sie zugleich Arbeitgeberin, richtet sich die Beendigung nach OR Art. 338a. Die Parteien vereinbaren für diese Fälle ergänzend:  .

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§ 9   Krankheit, Unfall und Lohnfortzahlung

Bei unverschuldeter Arbeitsverhinderung wegen Krankheit oder Unfall erhält die Arbeitnehmerin den Lohn gemäss Skala  (Berner / Basler / Zürcher Skala — je nach Sitz des Arbeitgebers). Im 1. Dienstjahr besteht in der Regel Anspruch auf 3 Wochen volle Lohnfortzahlung; danach steigend (OR Art. 324a). Eine Krankentaggeldversicherung (KTG) verlangt der Normalarbeitsvertrag des Arbeitsortes in 15 Kantonen (u. a. ZH, BE, LU, SG); in den übrigen ist sie freiwillig, aber empfohlen. Bei Live-in gelten Kost und Logis während der Lohnfortzahlung weiter als Lohnbestandteil.

§ 10   Sozialversicherungen, AHV-Anmeldung und Quellensteuer

Der Arbeitgeber meldet die Betreuerin vor Stellenantritt bei der kantonalen Ausgleichskassean und rechnet die Beiträge ab: AHV/IV/EO 5.3 % und ALV 1.1 % je für Arbeitnehmerin und Arbeitgeber (Stand 2026), berechnet auf dem Bruttolohn inklusive Naturallohn. Die Unterlassung der Anmeldung ist strafbar (AHVG Art. 88, Busse bis CHF 10’000 gemäss StGB Art. 106).

Der Arbeitgeber schliesst zwingend eine UVG-Unfallversicherung ab: Berufsunfall (BU) immer; ab 8 Stunden pro Woche zusätzlich Nichtberufsunfall (NBU). Bei Live-in-Betreuung ist die 8-Stunden-Schwelle praktisch immer erreicht. BVG (Pensionskasse):obligatorisch, sobald der Jahreslohn (inkl. Naturallohn) CHF 22’680 erreicht und die Arbeitnehmerin über 25 Jahre alt ist — bei Vollzeit-Betreuung ist dies in der Regel der Fall; der Anschluss an eine Pensionskasse erfolgt durch den Arbeitgeber. Quellensteuer: Bei ausländischen Betreuerinnen ohne Niederlassungsbewilligung C zieht der Arbeitgeber die Quellensteuer gemäss kantonalem Tarif vom Lohn ab und rechnet sie mit der Steuerbehörde ab.

§ 11   Schweigepflicht, Gesundheitsdaten und Datenschutz

Die Betreuerin erhält Einblick in besonders sensible Bereiche: Gesundheitszustand, Diagnosen, Medikation, finanzielle und familiäre Verhältnisse der betreuten Person. Sie verpflichtet sich zu absoluter Verschwiegenheit — während der Anstellung und unbefristet darüber hinaus. Gesundheitsdaten sind besonders schützenswerte Personendaten im Sinne des Schweizer Datenschutzgesetzes (DSG); ihre Weitergabe an Dritte ist nur zulässig, soweit sie für die Betreuung erforderlich ist (z. B. Information an Hausarzt, Spitex oder Angehörige im Notfall). Das Veröffentlichen oder Versenden von Bildern, Videos oder Tonaufnahmen der betreuten Person — insbesondere auf Social Media — ist ohne ausdrückliche schriftliche Einwilligung strikt untersagt.

§ 12   Schlüssel, Zutritt und Umgang mit Eigentum

Die Betreuerin erhält  Haus-/Wohnungsschlüssel (Übergabe wird schriftlich quittiert). Schlüssel dürfen nicht kopiert oder Dritten überlassen werden; ein Verlust ist unverzüglich zu melden. Geld der betreuten Person wird nur gegen Beleg verwaltet (Haushaltskasse mit Quittungen: ☐ ja   ☐ nein, Betrag CHF   pro Woche). Bankkarten, E-Banking und Vollmachten der betreuten Person darf die Betreuerin nicht nutzen, ausser dies wird hier ausdrücklich und schriftlich geregelt:  . Bei Vertragsende werden sämtliche Schlüssel, Karten und Unterlagen zurückgegeben.

— Seite 3 / 4 —
§ 13   Notfallkontakte und Vorgehen im Notfall

Im Haushalt liegt eine jederzeit aktuelle Notfallmappe auf, die der Betreuerin bekannt und zugänglich ist. Sie enthält: Telefonnummern der Angehörigen (1. Kontakt:  , 2. Kontakt:  ), Hausarzt/Hausärztin (Name & Telefon:  ), zuständige Spitex, Krankenkasse und Policen-Nr., aktuelle Medikamentenliste (durch Fachperson erstellt), bekannte Diagnosen und Allergien sowie den Aufbewahrungsort einer allfälligen Patientenverfügung.

Vorgehen im medizinischen Notfall: (1) Notruf 144(Sanität) wählen, bei der betreuten Person bleiben und Anweisungen der Notrufzentrale befolgen; (2) parallel bzw. unmittelbar danach die Angehörigen informieren; (3) den Vorfall mit Uhrzeit und Ablauf schriftlich festhalten. Die Betreuerin leistet keine medizinischen Eingriffe (§ 3); lebensrettende Sofortmassnahmen im Notfall (z. B. stabile Seitenlage) bleiben selbstverständlich zulässig. Weitere Notrufnummern: 117 (Polizei), 118 (Feuerwehr), 145 (Tox-Info), 112 (allgemein).

§ 14   Zimmer-Regelung bei Live-in

Bei Live-in stellt der Arbeitgeber der Betreuerin ein eigenes, abschliessbares Zimmer mit Fenster, Bett, Schrank und Heizung sowie Zugang zu Bad und Küche zur Verfügung. Das Zimmer ist Teil des Naturallohns (§ 5) und wird im Rahmen des Arbeitsverhältnisses überlassen; es entsteht kein separates Mietverhältnis. Die Privatsphäre der Betreuerin im Zimmer wird respektiert. Bei Beendigung des Arbeitsverhältnisses gibt die Betreuerin das Zimmer geräumt und besenrein zurück; die Räumung erfolgt bis zum letzten Arbeitstag, bei fristloser Beendigung innert einer angemessenen Frist von   Tagen. Übergabe und Rückgabe des Zimmers werden mit einem kurzen Protokoll festgehalten.

§ 15   Anwendbares Recht und Gerichtsstand

Es gilt ausschliesslich Schweizer Recht, einschliesslich der zwingenden Bestimmungen des am Arbeitsort geltenden kantonalen NAV Hauswirtschaft. Gerichtsstand ist der Arbeitsort in der Schweiz. Mündliche Nebenabreden sind nicht gültig — Änderungen und Ergänzungen bedürfen der Schriftform. Sollte eine Bestimmung dieses Vertrags unwirksam sein, bleibt die Gültigkeit der übrigen Bestimmungen bestehen.

Ort, Datum:  
Unterschrift Arbeitgeber/in
Ort, Datum:  
Unterschrift Betreuerin / Betreuer

Próximo passo

Este contrato tem de ser inscrito na caixa de compensação AHV. A Clino prepara a inscrição, emite os recibos de vencimento e guia-o pelos seguros.

CHF 19.90/mês · 30 dias grátis · clino.ch

© Clino · clino.ch · Stand 2026 · Vorlage Schweiz — Seite 4 / 4
Diese Vorlage ersetzt keine individuelle Rechtsberatung. Bitte an Kanton, Betreuungsmodell (Live-in / Live-out) und konkrete Situation anpassen.

O que recebe

  • 15 cláusulas pensadas para a assistência
  • Limite claro: assistência, não cuidados de enfermagem (Spitex)
  • Tempo de presença e presença noturna com valor fixo
  • Alimentação e alojamento como salário em espécie (CHF 990/mês)
  • Plano de emergência, confidencialidade, regras do quarto
  • PDF editável (4 páginas, A4)

Ou preencher com os seus dados

Nomes, salário e tempos de presença: contrato pronto em PDF.

Nota: este modelo é um ponto de partida. Adapte as cláusulas (salário, tempos de presença, live-in/live-out, cantão) à sua situação antes de assinar.

Este modelo está em alemão

E é de propósito: o contrato é o documento que a caixa de compensação e as autoridades leem, e este modelo está escrito para a Suíça alemã. A lei exige que o contrato esteja redigido numa língua que ambas as partes compreendam, por isso com uma cuidadora de outra língua o caminho seguro é uma versão bilingue.

Com a Clino o contrato é gerado em português, e a duas colunas em duas línguas se preferir.

Interativo: já não precisas de copiar à mão

Introduz os dados da tua cuidadora

O modelo preenche-se em tempo real, e à direita vês logo se o salário fica acima do mínimo. Nenhum campo é obrigatório.

Alimentação e alojamento contam como salário em espécie: CHF 990 por mês, sujeito a AHV.

42 h

De livre acordo; as intervenções ativas de noite contam adicionalmente como tempo de trabalho.

Os teus números, em tempo real

Salário em dinheiro por mês
CHF 4'500
Alimentação e alojamento (em espécie)
+ CHF 990
Salário AHV por mês
CHF 5'490
Projetado ao ano
CHF 65'880
Equivale por hora (incl. em espécie)
CHF 30.19

A partir de CHF 22'680 de salário anual e 25 anos feitos, a caixa de pensões (BVG) é obrigatória.

A partir de 8 h/semana também tem de se segurar o acidente não profissional (NBU).

O teu contrato, atualizado em tempo real· Desliza para veres as 4 páginas

Clino
Vorlage Schweiz
Stand 2026

Arbeitsvertrag — Betreuerin / Betreuer

für ein Arbeitsverhältnis im Privathaushalt mit Seniorenbetreuung (inkl. Live-in / 24h-Betreuung)

Arbeitgeber/in
Name:  
Adresse:  
PLZ / Ort:  
Telefon:  
E-Mail:  
Arbeitnehmer/in (Betreuerin / Betreuer)
Name:  
Adresse:  
PLZ / Ort:  
Geburtsdatum:  
AHV-Nr.:  
Aufenthaltsbewilligung:    ·  Bankverbindung (IBAN):  
Betreute Person (falls nicht identisch mit Arbeitgeber/in): Name:    ·  Verhältnis zum Arbeitgeber:  
§ 1   Vertragsparteien und Vertragsgegenstand

Die oben genannten Parteien schliessen hiermit einen Arbeitsvertrag im Sinne des Schweizer Obligationenrechts (OR Art. 319 ff.) und in Anlehnung an den Normalarbeitsvertrag für Arbeitnehmende in der Hauswirtschaft (NAV Hauswirtschaft) sowie — bei Betreuung mit Präsenzzeiten — an den SECO-Modell-NAV für die 24-Stunden-Betagtenbetreuung ab. Die Arbeitnehmerin wird als Betreuerin für die Betreuung und Alltagsunterstützung der oben genannten betreuten Person im Privathaushalt angestellt. Stellenantritt:  .

§ 2   Arbeitsort und Wohnform

Arbeitsort ist der Privathaushalt der betreuten Person:  . Wohnform (zutreffendes ankreuzen): Live-in — die Betreuerin wohnt im Haushalt, ein eigenes Zimmer wird gestellt (siehe § 5 Naturallohn und § 14 Zimmer-Regelung)   Live-out— die Betreuerin wohnt extern.

§ 3   Aufgabenbereich (Betreuung — keine Pflege)

Die Tätigkeit umfasst Betreuungs- und Hauswirtschaftsleistungen: Betreuung und Gesellschaft (Anwesenheit, Gespräche, Aktivierung, Tagesstruktur), Begleitung (Spaziergänge, Arzt- und Therapietermine, Einkäufe, Behördengänge), Haushaltführung (Kochen, Reinigung, Wäsche, Einkauf für den Haushalt) sowie Alltagsunterstützung (Unterstützung bei alltäglichen Verrichtungen wie An- und Auskleiden oder Begleitung beim Gehen, soweit keine pflegerische Fachkompetenz erforderlich ist). Konkrete Aufgaben / Besonderheiten:  .

Ausdrücklich ausgeschlossen sind medizinische und pflegerische Leistungen.Dazu gehören insbesondere: Medikamentenmanagement (Richten, Dosieren und Verabreichen von Medikamenten), Wundversorgung, Injektionen, Katheter- und Stomapflege sowie alle Verrichtungen, die eine pflegerische oder medizinische Fachausbildung voraussetzen. Solche Leistungen dürfen nur durch zugelassene Leistungserbringer (z. B. Spitex oder diplomierte Pflegefachpersonen) erbracht werden. Zulässig bleibt das blosse Erinnern an die selbständige Einnahme von Medikamenten, die durch Fachpersonen oder Angehörige bereitgestellt wurden (z. B. Wochendispenser). Verändert sich der Gesundheitszustand der betreuten Person so, dass pflegerische Leistungen nötig werden, informiert die Betreuerin unverzüglich den Arbeitgeber, damit Fachstellen (Spitex, Hausarzt) beigezogen werden.

§ 4   Arbeitszeit, Präsenzzeit und Nachtpräsenz

Die wöchentliche Arbeitszeit (aktive Tätigkeit gemäss § 3) beträgt 42 Stunden, verteilt auf   Tage. Typische Einsatzzeiten:  . Bei Einsätzen von mehr als 7 Stunden ist eine Pause von mindestens 30 Minuten einzuhalten.

Präsenzzeit ist Zeit, in der sich die Betreuerin im Haushalt bereithalten muss, ohne aktiv zu arbeiten (z. B. Anwesenheit am Nachmittag, Rufbereitschaft im Haus). In Anlehnung an den SECO-Modell-NAV für die 24-Stunden-Betreuung gilt: Präsenzzeit ist Teil der vergüteten Zeit und wird wie folgt entschädigt: Tages-Präsenzzeit von   bis   Uhr, vergütet mit   % des Stundenlohns bzw. einer Pauschale von CHF   pro Tag.

Nachtpräsenz: Muss die Betreuerin nachts im Haushalt anwesend und erreichbar sein (von   bis   Uhr), wird dies mit einer Pauschale von CHF   pro Nacht abgegolten. Aktive Einsätze während der Nacht (Aufstehen, Begleitung zur Toilette, Beruhigen) gelten als Arbeitszeit und werden zusätzlich zum Stundenlohn zuzüglich Nachtzuschlag von   % vergütet und im Stundenrapport festgehalten.

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§ 5   Lohn, Naturallohn (Kost & Logis) und Zuschläge

Der Barlohn (brutto) beträgt CHF 4'500 pro Stunde / pro Monat (zutreffendes ankreuzen: Stundenlohn   Monatslohn). Der Lohn darf die Mindestlöhne des NAV Hauswirtschaft (abgestuft nach Qualifikation: ungelernt / angelernt / gelernt) nicht unterschreiten. Auszahlung jeweils am  . des Monats per Banküberweisung; eine schriftliche Lohnabrechnung mit allen Sozialabzügen wird monatlich ausgehändigt.

Naturallohn bei Live-in: Erhält die Betreuerin Kost und Logis, gilt dies als Naturallohn zu den offiziellen AHV-Ansätzen: CHF 33 pro Tag bzw. CHF 990 pro Monat (Frühstück CHF 3.50, Mittagessen CHF 10, Abendessen CHF 8, Unterkunft CHF 11.50). Der Naturallohn ist Bestandteil des AHV-pflichtigen Lohns und wird auf der Lohnabrechnung als Lohnbestandteil aufgeführt und für die Sozialversicherungsbeiträge mitgezählt.

13. Monatslohn: ja   nein. Sonntags- und Feiertagszuschlag:   %. Nachtzuschlag für aktive Nachtarbeit:   % (Nachtpräsenz-Pauschale siehe § 4). Bei Stundenlohn wird der Ferienzuschlag separat ausgewiesen (8.33 % bei 4 Wochen bzw. 10.64 % bei 5 Wochen Ferien). Sozialabzüge (AHV/IV/EO, ALV, NBU, ggf. BVG und Quellensteuer) werden gemäss geltendem Recht vom Bruttolohn (inkl. Naturallohn) abgezogen.

§ 6   Ferien, Feiertage und freie Tage

Die Arbeitnehmerin hat Anspruch auf 4 Wochen bezahlte Ferien pro Jahr (OR Art. 329a); bei einem Alter unter 20 Jahren erhöht sich der Anspruch auf 5 Wochen. Ferien werden frühzeitig und in Absprache geplant; für die Ferienabwesenheit der Betreuerin organisiert der Arbeitgeber rechtzeitig eine Ablösung.

Freie Tage bei Live-in: Die Betreuerin hat Anspruch auf mindestens einen vollen freien Tag pro Woche (Wochenruhetag, in der Regel:  ) sowie auf eine tägliche ununterbrochene Ruhezeit gemäss den Empfehlungen des SECO-Modell-NAV. An freien Tagen und während der Ruhezeit besteht keine Präsenz- oder Erreichbarkeitspflicht; die Ablösung wird durch den Arbeitgeber organisiert (Angehörige, Spitex, Entlastungsdienst). Lokale Feiertage am Arbeitsort gelten als arbeitsfrei bzw. werden bei Einsatz zuschlagspflichtig gemäss § 5.

§ 7   Probezeit

Die ersten   Monate (max. 3 gemäss OR Art. 335b) gelten als Probezeit. Während der Probezeit kann das Arbeitsverhältnis von beiden Seiten mit einer Kündigungsfrist von 7 Tagen aufgelöst werden.

§ 8   Kündigung und Vertragsende

Nach Ablauf der Probezeit gelten die ordentlichen Kündigungsfristen (OR Art. 335c): 1 Monat im 1. Dienstjahr, 2 Monate im 2. bis 9. Dienstjahr, 3 Monate ab dem 10. Dienstjahr — jeweils auf das Ende eines Kalendermonats. Die Kündigung erfolgt schriftlich. Sperrfristen (Krankheit, Unfall, Schwangerschaft) gemäss OR Art. 336c bleiben vorbehalten.

Betreuungsspezifisch:Tritt die betreute Person dauerhaft in ein Pflegeheim ein, gelten die ordentlichen Kündigungsfristen — das Arbeitsverhältnis endet nicht automatisch. Verstirbt die betreute Person und ist sie zugleich Arbeitgeberin, richtet sich die Beendigung nach OR Art. 338a. Die Parteien vereinbaren für diese Fälle ergänzend:  .

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§ 9   Krankheit, Unfall und Lohnfortzahlung

Bei unverschuldeter Arbeitsverhinderung wegen Krankheit oder Unfall erhält die Arbeitnehmerin den Lohn gemäss Skala  (Berner / Basler / Zürcher Skala — je nach Sitz des Arbeitgebers). Im 1. Dienstjahr besteht in der Regel Anspruch auf 3 Wochen volle Lohnfortzahlung; danach steigend (OR Art. 324a). Eine Krankentaggeldversicherung (KTG) verlangt der Normalarbeitsvertrag des Arbeitsortes in 15 Kantonen (u. a. ZH, BE, LU, SG); in den übrigen ist sie freiwillig, aber empfohlen. Bei Live-in gelten Kost und Logis während der Lohnfortzahlung weiter als Lohnbestandteil.

§ 10   Sozialversicherungen, AHV-Anmeldung und Quellensteuer

Der Arbeitgeber meldet die Betreuerin vor Stellenantritt bei der kantonalen Ausgleichskassean und rechnet die Beiträge ab: AHV/IV/EO 5.3 % und ALV 1.1 % je für Arbeitnehmerin und Arbeitgeber (Stand 2026), berechnet auf dem Bruttolohn inklusive Naturallohn. Die Unterlassung der Anmeldung ist strafbar (AHVG Art. 88, Busse bis CHF 10’000 gemäss StGB Art. 106).

Der Arbeitgeber schliesst zwingend eine UVG-Unfallversicherung ab: Berufsunfall (BU) immer; ab 8 Stunden pro Woche zusätzlich Nichtberufsunfall (NBU). Bei Live-in-Betreuung ist die 8-Stunden-Schwelle praktisch immer erreicht. BVG (Pensionskasse):obligatorisch, sobald der Jahreslohn (inkl. Naturallohn) CHF 22’680 erreicht und die Arbeitnehmerin über 25 Jahre alt ist — bei Vollzeit-Betreuung ist dies in der Regel der Fall; der Anschluss an eine Pensionskasse erfolgt durch den Arbeitgeber. Quellensteuer: Bei ausländischen Betreuerinnen ohne Niederlassungsbewilligung C zieht der Arbeitgeber die Quellensteuer gemäss kantonalem Tarif vom Lohn ab und rechnet sie mit der Steuerbehörde ab.

§ 11   Schweigepflicht, Gesundheitsdaten und Datenschutz

Die Betreuerin erhält Einblick in besonders sensible Bereiche: Gesundheitszustand, Diagnosen, Medikation, finanzielle und familiäre Verhältnisse der betreuten Person. Sie verpflichtet sich zu absoluter Verschwiegenheit — während der Anstellung und unbefristet darüber hinaus. Gesundheitsdaten sind besonders schützenswerte Personendaten im Sinne des Schweizer Datenschutzgesetzes (DSG); ihre Weitergabe an Dritte ist nur zulässig, soweit sie für die Betreuung erforderlich ist (z. B. Information an Hausarzt, Spitex oder Angehörige im Notfall). Das Veröffentlichen oder Versenden von Bildern, Videos oder Tonaufnahmen der betreuten Person — insbesondere auf Social Media — ist ohne ausdrückliche schriftliche Einwilligung strikt untersagt.

§ 12   Schlüssel, Zutritt und Umgang mit Eigentum

Die Betreuerin erhält  Haus-/Wohnungsschlüssel (Übergabe wird schriftlich quittiert). Schlüssel dürfen nicht kopiert oder Dritten überlassen werden; ein Verlust ist unverzüglich zu melden. Geld der betreuten Person wird nur gegen Beleg verwaltet (Haushaltskasse mit Quittungen: ☐ ja   ☐ nein, Betrag CHF   pro Woche). Bankkarten, E-Banking und Vollmachten der betreuten Person darf die Betreuerin nicht nutzen, ausser dies wird hier ausdrücklich und schriftlich geregelt:  . Bei Vertragsende werden sämtliche Schlüssel, Karten und Unterlagen zurückgegeben.

— Seite 3 / 4 —
§ 13   Notfallkontakte und Vorgehen im Notfall

Im Haushalt liegt eine jederzeit aktuelle Notfallmappe auf, die der Betreuerin bekannt und zugänglich ist. Sie enthält: Telefonnummern der Angehörigen (1. Kontakt:  , 2. Kontakt:  ), Hausarzt/Hausärztin (Name & Telefon:  ), zuständige Spitex, Krankenkasse und Policen-Nr., aktuelle Medikamentenliste (durch Fachperson erstellt), bekannte Diagnosen und Allergien sowie den Aufbewahrungsort einer allfälligen Patientenverfügung.

Vorgehen im medizinischen Notfall: (1) Notruf 144(Sanität) wählen, bei der betreuten Person bleiben und Anweisungen der Notrufzentrale befolgen; (2) parallel bzw. unmittelbar danach die Angehörigen informieren; (3) den Vorfall mit Uhrzeit und Ablauf schriftlich festhalten. Die Betreuerin leistet keine medizinischen Eingriffe (§ 3); lebensrettende Sofortmassnahmen im Notfall (z. B. stabile Seitenlage) bleiben selbstverständlich zulässig. Weitere Notrufnummern: 117 (Polizei), 118 (Feuerwehr), 145 (Tox-Info), 112 (allgemein).

§ 14   Zimmer-Regelung bei Live-in

Bei Live-in stellt der Arbeitgeber der Betreuerin ein eigenes, abschliessbares Zimmer mit Fenster, Bett, Schrank und Heizung sowie Zugang zu Bad und Küche zur Verfügung. Das Zimmer ist Teil des Naturallohns (§ 5) und wird im Rahmen des Arbeitsverhältnisses überlassen; es entsteht kein separates Mietverhältnis. Die Privatsphäre der Betreuerin im Zimmer wird respektiert. Bei Beendigung des Arbeitsverhältnisses gibt die Betreuerin das Zimmer geräumt und besenrein zurück; die Räumung erfolgt bis zum letzten Arbeitstag, bei fristloser Beendigung innert einer angemessenen Frist von   Tagen. Übergabe und Rückgabe des Zimmers werden mit einem kurzen Protokoll festgehalten.

§ 15   Anwendbares Recht und Gerichtsstand

Es gilt ausschliesslich Schweizer Recht, einschliesslich der zwingenden Bestimmungen des am Arbeitsort geltenden kantonalen NAV Hauswirtschaft. Gerichtsstand ist der Arbeitsort in der Schweiz. Mündliche Nebenabreden sind nicht gültig — Änderungen und Ergänzungen bedürfen der Schriftform. Sollte eine Bestimmung dieses Vertrags unwirksam sein, bleibt die Gültigkeit der übrigen Bestimmungen bestehen.

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  1. 1Rever o contrato com a cuidadora, inscrever salário, tempos de presença e forma de alojamento, assinar os dois.
  2. 2Registar a cuidadora na sua caixa de compensação como empregador antes do primeiro dia de trabalho. A Clino prepara os dados.
  3. 3Contratar o seguro de acidentes, com uma cuidadora interna sempre incluindo os acidentes não profissionais.

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  • Folha de salário todos os meses, com o salário em espécie de CHF 990 e os valores fixos noturnos bem contabilizados.
  • Registo AHV preparado: dados e instruções para a sua caixa de compensação.
  • Procedimento ordinário com certificado de salário, porque uma cuidadora interna ultrapassa CHF 22'680 por ano.
  • Imposto na fonte (Quellensteuer) calculado se a cuidadora não tiver autorização C.
  • Contrato na sua língua e na da cuidadora, bilingue lado a lado.

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O que muda num contrato de cuidadora?

A cuidadora trabalha em casa de uma pessoa vulnerável, partilha a sua casa e o seu dia a dia e conhece os seus dados de saúde. Quatro pontos que um contrato doméstico normal não cobre.

Fronteira clara: cuidar, não fazer enfermagem

A gestão de medicamentos, o tratamento de feridas e as injeções são prestações de saúde e estão reservadas a prestadores autorizados como a Spitex. O contrato exclui-as expressamente. Isso protege a pessoa cuidada, a cuidadora e si como empregador.

Tempo de presença e presença noturna

Estar disponível em casa não é tempo livre. O NAV modelo do SECO para o cuidado 24 h exige que o tempo de presença seja remunerado. De dia e de noite. O contrato traz campos concretos: valor fixo por noite mais salário à hora com acréscimo pelas intervenções noturnas ativas.

Alimentação e alojamento como salário em espécie

Se a cuidadora viver na casa, as refeições e o quarto contam como salário: CHF 33 por dia ou CHF 990 por mês segundo os valores oficiais da AHV. Esse salário em espécie está sujeito à AHV e tem de constar de cada recibo de vencimento. Muitos agregados familiares privados esquecem-se disto.

Dados de saúde e plano de emergência

A cuidadora conhece os diagnósticos, a medicação e as finanças da pessoa cuidada: dados especialmente sensíveis nos termos da DSG. O contrato regula o dever de sigilo para além do fim do contrato, os contactos de emergência, como agir numa emergência (144) e onde estão guardadas as diretivas antecipadas de vontade.

Cada cláusula, explicada

O que contém um contrato de cuidadora, e porquê

Oito peças distinguem um contrato de cuidados de um emprego normal. Percorre-as: vês a linha do contrato, a razão por trás e as perguntas que as famílias realmente fazem.

Assim está no contrato

§ 3 · KEINE PFLEGE

Ausdrücklich ausgeschlossen sind medizinische und pflegerische Leistungen. Solche Leistungen dürfen nur durch zugelassene Leistungserbringer (z. B. Spitex) erbracht werden. Zulässig bleibt das blosse Erinnern an die selbständige Einnahme von Medikamenten.

A fronteira mais importante de todo o contrato

Porque está lá

Cuidar é fazer companhia, gerir a casa, acompanhar e apoiar no dia a dia. Preparar medicação, tratar feridas, dar injeções: isso é enfermagem, reservada a serviços autorizados (Spitex) ou a enfermeiros diplomados. O contrato traça essa linha por escrito, para que ninguém a atravesse na rotina.

Perguntas frequentes

Pode lembrar a toma dos comprimidos?

Sim. Lembrar a toma autónoma a partir de um dispensador semanal preparado por um profissional ou familiar é permitido. Prepará-los, doseá-los ou administrá-los ela própria, não.

E se o estado de saúde piorar?

O contrato obriga a cuidadora a informar de imediato o empregador, para que a Spitex ou o médico de família intervenham. Cuidados e enfermagem profissional passam então a funcionar em paralelo, que é o caso normal, não uma contradição.

A contratação em checklist

Todas as obrigações, do contrato ao imposto na fonte, numa página A4 para riscar antes do primeiro dia.

Contrato de trabalho para o cuidado de idosos. Duas cópias prontas a assinar em cima da mesa

Passo a passo

Três minutos até um contrato pronto a assinar.

Salvador Jovells

Salvador Jovells

Fundador do Clino

Porque é que este modelo é grátis

Com uma cuidadora, o contrato é a parte fácil. O difícil vem depois: salário em espécie, presença noturna, imposto na fonte, tudo bem processado todos os meses. É exatamente aí que a Clino ganha o seu dinheiro, com CHF 19.90 por mês.

Se só precisa do contrato: leve-o, sem conta e sem truques. E se no passo seguinte surgir uma dúvida, respondo eu pessoalmente.

Dados oficiais 2026Fonte: BSV + seco.admin.ch · ahv-iv.ch
OR Art. 319ff
NAV Hauswirtschaft
SECO-Modell-NAV 24h-Betreuung
DSG / DSGVO
Redações suíças citam os nossos estudos
Tages-AnzeigerBeobachter24 heureswatson.chMoneycabBlicktio.ch / 20 minuti

Sem artigo pago, sem parceria.

Mais ferramentas de cuidado da Clino

Perguntas frequentes

Quanto custa uma cuidadora interna por mês, tudo incluído?
Conte três rubricas: o salário em dinheiro, o salário em espécie de CHF 990 por alimentação e alojamento, e as suas contribuições como empregador. AHV/IV/EO e ALV custam-lhe cerca de 6.4 % do salário total; a isso somam-se as contribuições para abonos de família (FAK) conforme o cantão, o seguro de acidentes e, a partir de CHF 22'680 de salário anual, a caixa de pensões. A calculadora de salário para cuidadoras faz as contas para o seu cantão, salário em espécie incluído.
Cuidadora interna: procedimento simplificado ou ordinário?
O procedimento simplificado só se aplica até CHF 22'680 de salário anual por pessoa, e o salário em espécie conta. Uma cuidadora interna ou a tempo inteiro ultrapassa praticamente sempre esse limite, por isso processa pelo procedimento ordinário: certificado de salário, imposto na fonte segundo a tabela em vez dos 5 % fixos e adesão à caixa de pensões (BVG). A Clino deteta o limite automaticamente e a partir daí processa pelo procedimento ordinário.
Quantos dias de folga tem uma cuidadora interna?
Pelo menos um dia de folga completo por semana mais um descanso diário ininterrupto: é o que prevê o NAV modelo do SECO para a assistência 24 horas e é o que está no § 6 do modelo. Nos dias de folga não há obrigação de presença nem de disponibilidade; a substituição organiza-a você, por exemplo com familiares, Spitex ou um serviço de apoio. A isso acrescem 4 semanas de férias por ano, que também exigem uma substituição.
A AHV ou as prestações complementares ajudam a pagar a cuidadora?
Em parte. Quem depende permanentemente da ajuda de terceiros no dia a dia tem direito ao subsídio por dependência da AHV (Hilflosenentschädigung), independentemente do rendimento e do património; pede-se na caixa de compensação. Se a pensão e o rendimento não chegam, as prestações complementares (Ergänzungsleistungen) podem cobrir parte dos custos de assistência como despesas de doença e invalidez. Nada disto muda o facto de que você, como empregador, regista a cuidadora e processa o salário; as folhas de salário servem então de comprovativo.
Cuidadora estrangeira: que autorização precisa?
De um país da UE/EFTA: autorização L (até um ano) ou B (a partir de um ano), pedida no serviço cantonal de migração antes de começar; o contrato de trabalho é o documento central. De um país terceiro praticamente não há novas autorizações para assistência privada; a contratação só é possível se a pessoa já viver na Suíça com uma autorização que permita trabalhar. Sem autorização C, além disso, você retém o imposto na fonte do salário.
Este modelo de contrato para cuidadoras é juridicamente válido?
Sim. O modelo baseia-se no Código das Obrigações suíço (CO Art. 319ss) e no NAV Hauswirtschaft, e no tema do tempo de presença segue o NAV modelo do SECO para o cuidado de idosos 24 h. Ambas as partes têm de o assinar. A partir daí é válido. Verifique ainda o NAV cantonal da sua residência, porque alguns cantões têm regras próprias para o serviço doméstico.
O que pode uma cuidadora sem formação em enfermagem fazer e o que não?
São permitidos o acompanhamento, a companhia, a gestão da casa e o apoio no dia a dia: fazer companhia, cozinhar, limpar, acompanhar a consultas médicas, lembrar a toma autónoma da medicação. NÃO são permitidas prestações de saúde como a gestão de medicamentos (preparar e administrar), o tratamento de feridas ou as injeções. Estão reservadas a prestadores autorizados como a Spitex. Essa fronteira deve constar expressamente do contrato; o nosso modelo traz a cláusula de exclusão no § 3.
Tenho de pagar o tempo de presença e a presença noturna?
Sim. O tempo em que a cuidadora tem de estar disponível em casa não é tempo livre. O NAV modelo do SECO para o cuidado 24 h prevê que o tempo de presença seja remunerado. De dia normalmente com um valor reduzido ou fixo, de noite com um valor fixo por noite. As intervenções ativas de noite (levantar-se, acompanhar) contam como tempo de trabalho normal mais acréscimo noturno. O nosso modelo traz campos concretos para isto no § 4.
Como se contabilizam a alimentação e o alojamento de uma cuidadora interna?
Como salário em espécie segundo os valores oficiais da AHV: CHF 33 por dia ou CHF 990 por mês (pequeno-almoço CHF 3.50, almoço CHF 10, jantar CHF 8, alojamento CHF 11.50). Importante: o salário em espécie faz parte do salário sujeito à AHV. As contribuições calculam-se sobre o salário em dinheiro mais o salário em espécie. No recibo de vencimento aparece como componente do salário e depois é novamente descontado.
Existe salário mínimo para o cuidado privado de idosos?
Sim. O NAV Hauswirtschaft da Confederação fixa salários mínimos vinculativos para o pessoal doméstico, escalonados por qualificação (sem formação, com experiência, qualificada com EFZ). Aplica-se às relações de trabalho em agregados familiares privados a partir de uma certa carga semanal junto do mesmo empregador. Os valores em vigor estão no SECO ou no portal PME; alguns cantões (por exemplo GE) têm mínimos próprios, por vezes mais altos. Indique no contrato um salário pelo menos igual ao valor aplicável.
Preciso de um fundo de pensões (BVG) para a cuidadora?
Assim que o salário anual, incluindo o salário em espécie por alimentação e alojamento, atinge CHF 22'680 e a cuidadora tem mais de 25 anos, a adesão ao BVG é obrigatória. Com um cuidado a tempo inteiro ou interno esse limiar é praticamente sempre ultrapassado. A adesão a um fundo de pensões cabe ao empregador.
O que vale com uma cuidadora estrangeira (imposto na fonte)?
Se a cuidadora não tiver autorização de estabelecimento C, o senhor como empregador tem de reter o imposto na fonte diretamente do salário e liquidá-lo junto da autoridade fiscal cantonal. A taxa depende do cantão e da situação pessoal dela. Além disso: a inscrição na caixa de compensação antes de começar. Omiti-la é punível nos termos do AHVG Art. 88 com multa até CHF 10'000.
O que acontece ao contrato se a pessoa cuidada for para um lar ou falecer?
A relação de trabalho não termina automaticamente. Se a pessoa cuidada for de forma permanente para um lar, tem de rescindir de forma ordinária (prazos segundo o CO Art. 335c). Se a pessoa cuidada for ao mesmo tempo a empregadora e falecer, a cessação segue o CO Art. 338a. O nosso modelo traz no § 8 um campo para deixar este caso resolvido de antemão. Especialmente importante no cuidado interno, porque com o posto desaparece também o quarto (§ 14).
Contrato pronto

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