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Als Betreuerin in der Schweiz arbeiten: Du verdienst ab CHF 20.35 pro Stunde

Lohn-Check 2026

Kanton : Ich verdiene  CHF pro Stunde,  Std. pro Woche.

Zahlen antippen und ändern. Noch keine Stelle? Trag den Lohn ein, der dir angeboten wird.

Ausbildung:

Guter, marktüblicher Lohn

Über dem Minimum von CHF 20.35 und im üblichen Bereich von CHF 34-42.

Du 38.00
Minimum 20.35Markt 34-42

Netto pro Monat

CHF 3'288

Brutto pro Monat

CHF 3'568

Dein Arbeitgeber zahlt dazu

CHF 283

Netto CHF 3'288Deine Abzüge CHF 279Beiträge Arbeitgeber CHF 283

Inklusive 8.33 % Ferienzuschlag (4 Wochen Ferien), AHV/IV/EO, ALV, Unfallversicherung und Familienzulagen. Über CHF 22'680 im Jahr gilt das ordentliche Verfahren: BVG und eine allfällige Quellensteuer nach Tarif sind hier nicht eingerechnet.

Arbeitsort in der Stadt Luzern, Zürich oder Winterthur? Diese Städte haben eigene Mindestlöhne.

In der Stadt Luzern gilt seit 1.1.2026 ein kommunaler Mindestlohn von CHF 22.75. Stadt Zürich (CHF 23.90) und Winterthur (CHF 23.00) haben ihren beschlossen, und das Bundesgericht hat ihn am 12. Mai 2026 als zulässig bestätigt - in Kraft ist er dort aber noch nicht, und die Stadt Zürich kündigt die Einführung mit mindestens einem halben Jahr Vorlauf an. Massgebend ist der Arbeitsort, also die Adresse des Haushalts. Für die gewählte Qualifikationsstufe gilt hier heute CHF 20.35 pro Stunde.

Live-in? Kost und Logis zählen höchstens mit CHF 990 im Monat, und Präsenzzeit muss bezahlt werden. Welche Stunden zählen

Noch nicht angemeldet? Schick deinem Arbeitgeber deinen Link

Für deine Stunden zahlt er rund CHF 283 im Monat an Sozialbeiträgen. Meldet er sich über Clino an, bekommst du CHF 10, und CHF 50, sobald er bezahlt.

Kein Konto nötig. Du bekommst deinen Link sofort.

Clino ist keine Stellenvermittlung. Arbeit suchen: so geht es →

Betreuerin und ältere Frau lachen Arm in Arm auf einer Dorfstrasse in der Schweiz
Betreuung zu Hause ist Arbeit mit Nähe und Verantwortung, und sie verdient einen fairen Lohn.

Der NAV Hauswirtschaft gilt auch für Betreuung zu Hause, mit EFZ steigt das Minimum auf CHF 24.55. Rechne unten aus, was dir bleibt, und lies danach, welche Stunden im Live-in bezahlt werden müssen.

Live-in: Welche Stunden sind bezahlt?

Im Haus zu sein ist nicht dasselbe wie frei zu haben. Drei Kategorien, drei Regeln:

  1. Arbeitszeitvoll bezahlt

    Voll bezahlt zum vereinbarten Stundenlohn.

  2. Präsenz- / Pikettzeitbezahlt, Ansatz verhandelbar

    Du musst da sein und jederzeit einspringen können. Muss entschädigt werden - ein tieferer vereinbarter Ansatz ist möglich, null ist es nicht.

  3. Ruhezeit / Freizeitunbezahlt

    Unbezahlt, aber dann muss sie auch wirklich frei sein: keine Rufbereitschaft, keine Unterbrechungen.

Wird deine Nacht regelmässig unterbrochen, ist sie keine Ruhezeit mehr. Genau darum ging es in Schweizer Gerichtsfällen zu 24-Stunden-Betreuung: unbezahlte Bereitschaft wurde nachträglich als Arbeitszeit eingestuft. Halte im Vertrag fest, welche Stunden in welche Kategorie fallen.

Kost und Logis: die offiziellen Ansätze

Frühstück3.50

Mittagessen10.00

Abendessen8.00

Unterkunft11.50

= pro Tag33.00

× 30 = pro Monat990.00

Das sind die AHV-Ansätze: CHF 990/Monat bei voller Kost und Logis. Sie werden deinem Barlohn für die AHV zugerechnet - und höchstens zu diesen Beträgen an den Mindestlohn angerechnet. Ein Zimmer ersetzt deinen Lohn nicht.

Rechne deinen Brutto- und Netto-Lohn aus →

Entscheidend ist nicht, wo du wohnst, sondern dein Pass

Viele lesen diesen Ratgeber von ausserhalb der Schweiz - oft aus Lateinamerika. Aber ob du arbeiten darfst, entscheidet nicht dein Wohnort, sondern dein Pass. Die Regel ist einfach: Mit einem EU/EFTA-Pass bekommst du die Bewilligung (Ausweis L oder B) mit einem Arbeitsvertrag leicht; mit jedem anderen brauchst du bereits eine Bewilligung. Wähl das Land deines Passes.

EU/EFTA-Pass: Bewilligung leichtAnderer Pass: Bewilligung nötigSchweiz: hier arbeitest du

EU/EFTA-Pass – Bewilligung leicht zu bekommen

Anderer Pass – Bewilligung nötig

Wähl das Land deines Passes

Tippe auf das Land deines Passes (oder «anderes») und sieh, was für dich gilt: Bewilligung und Lohnunterschied.

Welcher Kanton lohnt sich? Sprache, Lohn und Lebenskosten

Drei Dinge entscheiden, wo sich Betreuung für dich lohnt: die Sprache (du arbeitest in der Sprache der Familie), der durchschnittliche Lohn und die Lebenshaltungskosten. Filtere unten nach Sprachregion und sortiere nach dem, was dir wichtig ist.

Sprachregion

Sortieren nach

Ø-Lohn = durchschnittlicher Bruttostundenlohn in aktiven Verträgen von Haushaltshilfen (quitt, Schweizer Haushaltshilfen-Report 2026, Daten 2025). Lebenskosten und «Lohn/Kosten» sind eine grobe Orientierung (Miete + Preisniveau). Jobangebot und konkrete Miete deiner Stadt können das Bild verändern.

Wichtig: Ein hoher Lohn in Zürich oder Zug geht oft für die Miete drauf. In Kantonen wie Wallis, Jura oder Solothurn verdienst du etwas weniger, aber Miete und Krankenkasse sind tiefer - am Monatsende kann sogar mehr übrig bleiben. Was das Leben in den einzelnen Kantonen kostet, zeigt ein eigener Vergleich.

Deine Rechte als angestellte Betreuerin

Sobald du regelmässig in einem Haushalt betreust, bist du Arbeitnehmerin nach Obligationenrecht. Diese Rechte gelten unabhängig vom Pensum - auch im Live-in:

  • Klare Arbeitszeit & Vertrag

    Gerade im Live-in muss geregelt sein, wann du arbeitest, Pause hast und frei bist.

  • 4 Wochen Ferien (5 unter 20)

    Mindestens 4 Wochen bezahlte Ferien pro Jahr, anteilig bei Teilzeit.

  • Lohn bei Krankheit

    Wirst du krank, läuft dein Lohn weiter - je nach Dienstjahren (z. B. Berner Skala).

  • Versichert ab der 1. Stunde

    Deine Familie muss dich gegen Berufsunfälle versichern (UVG) und AHV abrechnen.

So sieht eine korrekte Lohnabrechnung aus

Jeden Monat, schriftlich. Die Abzüge sind kein Verlust - jede Zeile kauft dir etwas. Tipp auf die Nummern:

LohnabrechnungMärz 2026

Maria Gonzalez, Betreuerin

1Stunden × Stundenlohn · 65 × CHF 22.301'449.50
2Ferienzuschlag · 8.33%120.74
3Bruttolohn1'570.24
4AHV/IV/EO · 5.3%−83.22
5ALV · 1.1%−17.27
6UVG Nichtberufsunfall · 1.432%−22.49
7Quellensteuer · 5%−78.51
8Nettolohn - das kommt an1'368.75
  1. 1

    Vergleich das mit deinen wirklich geleisteten Stunden. Schreib sie selbst mit.

  2. 2

    Deine 4 Wochen Ferien, bei unregelmässigem Stundenlohn jeden Monat mitbezahlt statt später.

  3. 3

    Die Basis für alles Weitere - und die Zahl, die im Vertrag steht.

  4. 4

    Deine Rente. Dein Arbeitgeber zahlt denselben Betrag nochmals dazu, nicht du allein.

  5. 5

    Arbeitslosenversicherung: Taggeld, wenn die Stelle wegfällt.

  6. 6

    Unfallversicherung für die Freizeit. Die Prämie für Berufsunfälle zahlt dein Arbeitgeber, ab der ersten Stunde.

  7. 7

    Im vereinfachten Verfahren ist deine Steuer damit erledigt. Dieser Lohn wird nicht nochmals besteuert.

  8. 8

    Was auf dein Konto geht. Bar und ohne Abrechnung ist ein Warnzeichen.

Fehlt die AHV-Zeile, bist du nicht angemeldet

Dann ist es Schwarzarbeit - egal wie nett es gemeint ist. Ohne Anmeldung hast du keinen Rentenbeitrag und keinen Beweis, dass du überhaupt gearbeitet hast. Genau den brauchst du für Arbeitslosengeld und nach einem Unfall zuerst.

Beispiel: 15 Std./Woche zu CHF 22.30/Std. in Zürich, vereinfachtes Verfahren (Löhne bis CHF 22'680/Jahr). Im ordentlichen Verfahren kommen BVG dazu und die Steuer wird normal veranlagt.

Was ist realistisch - und was nicht?

Ehrlich gesagt: Betreuung ist ein guter Einstieg, aber kein Goldesel und keine Pflegeausbildung im Schnelldurchlauf. So sieht es wirklich aus:

Realistisch

  • Als Quereinsteigerin starten - viele Familien suchen Herz und Verlässlichkeit, nicht nur Diplome.
  • Mit Erfahrung und einem Zertifikat über dem Mindestlohn verhandeln.
  • Teilzeit, stundenweise oder Live-in - du wählst das Modell, das zu dir passt.
  • Mit der Zeit Stammkundschaft und Weiterempfehlungen aufbauen.

Eher nicht

  • Sofort als Pflegefachfrau arbeiten - medizinische Pflege braucht eine Ausbildung.
  • Ohne Deutsch-, Französisch- oder Italienischkenntnisse die meisten Stellen bekommen.
  • Als Nicht-EU/EFTA-Bürgerin einfach so eine Arbeitsbewilligung erhalten.
  • Mit 24/7-Live-in reich werden - Ruhezeiten sind Pflicht, Daueranwesenheit ist nicht Dauerarbeit.

Deine ersten Schritte als Betreuerin

Du musst nicht alles auf einmal können. Diese vier Schritte bringen dich von 'Ich möchte helfen' zu 'Ich arbeite als professionelle, fair angestellte Betreuerin'.

  1. Klär deine Voraussetzungen

    Bewilligung, Sprache und ein Erste-Hilfe-Kurs sind die Basis. Ein Zertifikat hilft dir, dich abzuheben.

  2. Mach dich sichtbar

    Über Plattformen, Spitex-Umfeld, Aushänge oder Empfehlungen. Sei klar, was du anbietest: Stunden, Live-in oder nicht, deine Sprachen.

  3. Vereinbart Lohn, Zeiten und Grenzen

    Haltet Stundenlohn, Arbeits- und Ruhezeiten, Ferien und Kündigungsfrist schriftlich fest - und was zu deinen Aufgaben gehört und was nicht.

  4. Lass dich korrekt anmelden

    Die Familie meldet dich bei der Ausgleichskasse an und versichert dich. So zählt jeder Monat für deine AHV und ist belegt.

Was du zum Start brauchst

  • Aufenthalts- bzw. Arbeitsbewilligung für die Schweiz (EU/EFTA einfach, Drittstaaten schwieriger).
  • Eine AHV-Nummer - die bekommst du bei der Anmeldung durch die Familie.
  • Grundkenntnisse der Sprache deiner Region (Deutsch, Französisch oder Italienisch).
  • Einen Erste-Hilfe-Kurs, idealerweise mit Fokus auf Senioren und Notfälle.
  • Ein Schweizer Bankkonto für deinen Lohn.
  • Ein einfaches Profil oder einen Lebenslauf mit Erfahrung und Referenzen.

Sich als Betreuerin vorstellen

Brauchli

online

Guten Tag Frau Brauchli, ich habe von Ihrer Suche gehört. Ich betreue seit sechs Jahren ältere Menschen, begleite bei Spaziergängen, koche und helfe im Haushalt, geduldig und herzlich. Vormittags bin ich verfügbar. Dürfte ich mich vorstellen?

10:20

Guten Tag, ja, sehr gern. Es geht um meine Mutter (82). Wann hätten Sie Zeit?

10:42

Das mache ich sehr gern. Mir würde Mittwochnachmittag passen, dann lerne ich Ihre Mutter gleich kennen. Bis dann!

10:45
Nachricht

Bevor du zusagst: Warnsignale

Die meisten Familien meinen es gut. Diese Angebote lehnst du trotzdem ab, oder du verhandelst sie zuerst nach.

  • Niemals schwarz arbeiten

    Bargeld «auf die Hand» heisst Lücken in deiner AHV, und für Arbeitslosengeld musst du Arbeit und Lohn selbst beweisen. Beide Seiten riskieren Nachzahlungen. Bestehe auf einer Anmeldung.

  • 24-Std.-Betreuung: Pikettzeit muss bezahlt sein

    Bei Live-in-Stellen gab es Gerichtsfälle wegen unbezahlter Nacht-/Bereitschaftszeit. Wähle Agenturen, die Pikett bezahlen und den NAV/GAV-Lohn einhalten.

  • Kein Geld im Voraus für einen Job

    Ein Temporärbüro darf dir gar nichts verrechnen (Art. 19 AVG). Eine Vermittlungsagentur darf eine Einschreibegebühr verlangen, die Provision aber erst, wenn du einen Arbeitsvertrag hast (Art. 9 AVG). Wer vorher Geld für einen Job oder eine Bewilligung will, ist unseriös.

  • Vorsicht vor «Permit-Brokern»

    Niemand kann einer Reinigungs-/Pflegekraft aus dem Ausland für eine normale Familie eine Bewilligung «besorgen». Zahle nie dafür; prüfe alles auf sem.admin.ch.

  • Bei Plattform-Leads meldet dich die Familie an

    Nur mit Anmeldung zahlst du in die AHV ein, ab dem ersten Franken. Gegen Unfall bist du auch ohne versichert: Dann zahlt die Ersatzkasse UVG und holt das Geld beim Haushalt. Lass dir die Bestätigung der Ausgleichskasse zeigen.

Lass dir alles schriftlich geben, führ deine Stunden selbst mit und bestehe auf der Anmeldung. Wer das nicht will, hat einen Grund. Deine Rechte im Haushalt.

Gratis · 3 Min. · PDF

Dein CV als Betreuerin, fertig in 3 Minuten

Schweizer Format auf 1 Seite: Bewilligung, Sprachen, Erfahrung mit Demenz oder Mobilität, Live-in oder stundenweise.

  • PDF in 6 Sprachen
  • Gratis, ohne Konto
  • Mit Link, über den die Familie dich legal anmeldet
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Was eine Profi-Betreuerin ausmacht

Familien vertrauen dir einen geliebten Menschen an. Wer Sicherheit und Würde verbindet, wird weiterempfohlen und besser bezahlt:

  • Sturzprävention

    Stürze sind die häufigste Gefahr - du erkennst Risiken und entschärfst sie.

  • Notfälle erkennen

    Einen Schlaganfall früh erkennen (FAST) und richtig reagieren.

  • Demenz verstehen

    Menschen mit Demenz ruhig und würdevoll begleiten.

  • Rolle & Grenzen

    Wissen, was du darfst - und wann die Spitex übernimmt.

Der Notfall-Spick

Zwei Dinge, die du auswendig können solltest. Mach einen Screenshot.

Schlaganfall erkennen: FAST

  • F

    Face

    Gesicht hängt einseitig (lächeln lassen)

  • A

    Arms

    Ein Arm kann nicht gehoben werden

  • S

    Speech

    Sprache verwaschen, wirre Wörter

  • T

    Time

    Sofort 144, jede Minute zählt

Am Telefon der Reihe nach: wo, was, wie viele, welcher Zustand, wer ruft an. Dann nicht auflegen, bis die Zentrale es sagt.

Speichere diese Nummern jetzt

  • 144

    Ambulanz - Notfall, Verletzung, Schlaganfall, Herzinfarkt

  • 145

    Tox Info Suisse - Vergiftung, z.B. falsch eingenommene Medikamente

  • 117

    Polizei

  • 118

    Feuerwehr

  • 143

    Die Dargebotene Hand - Sorgentelefon, 24/7

Dazu gehören in deine Liste: die Nummer der Familie, der Spitex und des Hausarztes.

Das ganze Modul im Gratis-Kurs
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Seniorenbetreuung

Würdevolle Betreuung zu Hause: Sicherheit, Demenz-Wissen und deine Grenzen.

  • ~45 Min.
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Nicht sicher, welcher Kurs? → Kursberater

Betreuung ist nicht Pflege - und warum das wichtig ist

Miniaturfigur in einer Wochen-Pillendose, deren Fächer kleine Alltagsdinge enthalten: Tasse, Buch, Tuch
Im Alltag darfst du viel: Gesellschaft, Haushalt, Begleitung, ans Medikament erinnern. Medikamente verabreichen gehört zur Spitex.

Darf ich das? Deine Aufgaben auf einen Blick

Die häufigste Frage am ersten Tag. Diese drei Spalten beantworten sie.

Das ist dein Job

Betreuung - du darfst das ohne Ausbildung

  • Gesellschaft leisten, zuhören, reden, vorlesen
  • Kochen, Haushalt, Einkaufen, Wäsche
  • Spaziergänge und Begleitung zu Terminen
  • An Medikamente erinnern und das vorbereitete Döschen hinstellen
  • Beim Anziehen und Waschen unterstützen
  • Auf Stolperfallen und Sicherheit achten
  • Den Tag kurz dokumentieren

Nur mit Instruktion

Graubereich - schriftlich festhalten, wer dich einweist

  • Umlagern, Heben, Transfer ins Bad
  • Kompressionsstrümpfe anziehen
  • Blutdruck oder Blutzucker messen
  • Intimpflege und Inkontinenzmaterial
  • Bewegungsübungen aus der Physiotherapie

Niemals ohne Ausbildung

Pflege - das gehört der Spitex oder Fachpersonen

  • Wunden versorgen und verbinden
  • Spritzen setzen, auch Insulin
  • Medikamente verabreichen statt nur erinnern
  • Dosierung ändern oder Medikamente weglassen
  • Katheter, Stoma, Sonde

Der Graubereich ist kein Nein - aber lass ihn dir von der Spitex oder vom Arzt zeigen und halte im Vertrag fest, was dazugehört. Im Zweifel gilt: nachfragen, dokumentieren, an die Spitex verweisen.

Diese Grenze schützt auch dich. Wer pflegerische Handlungen ohne Ausbildung übernimmt, trägt im Schadensfall die Verantwortung. Im Zweifel: nachfragen, dokumentieren und an die Spitex verweisen.

Eine korrekte Anstellung schützt dich: So zahlst du in die AHV ein und hast Vertrag und Lohnabrechnung schwarz auf weiss. Clino bereitet Vertrag, Lohn und Anmeldung für die Familie vor zum Festpreis von CHF 19.90 pro Monat. So stellt dich die Familie korrekt an.

Häufige Fragen

Brauche ich eine Pflegeausbildung?
Nein, für nicht-medizinische Betreuung nicht. Ein Erste-Hilfe-Kurs und Grundwissen zu Sturz, Demenz und Notfällen erhöhen aber Vertrauen und Lohn deutlich.
Was ist bei Live-in-Betreuung speziell?
Arbeits-, Präsenz- und Ruhezeiten müssen geregelt sein. Daueranwesenheit ist nicht gleich Dauerarbeit - und Kost/Logis dürfen nur begrenzt an den Lohn angerechnet werden.
Darf ich Medikamente geben?
An Medikamente erinnern und bereitstellen ja, das eigentliche Verabreichen oder pflegerische Handlungen gehören zur Spitex. Im Zweifel: nachfragen und dokumentieren.
Muss ich AHV und Steuern zahlen?
Ja. Auf deinen Lohn werden AHV/IV/EO und ALV abgerechnet, das ist Pflicht und sichert dir später eine Rente. Welche Rente ein Haushaltslohn später ergibt, kannst du früh prüfen.
Lohnt sich ein Zertifikat?
Ja. Es zeigt Familien, dass du Sicherheit, Demenz und Notfälle ernst nimmst. Das Clino-Zertifikat Seniorenbetreuung ist gratis, dauert rund 45 Minuten und du erhältst ein PDF mit QR-Code.
Muss ich die Sprache der Familie sprechen?
Grundkenntnisse sind fast immer nötig - für Kommunikation, Sicherheit und Notfälle. In der Romandie ist es Französisch, im Tessin Italienisch, sonst meist (Schweizer-)Deutsch. Wähle deinen Kanton auch danach. Für Deutsch reicht am Anfang ein kleiner Arbeitswortschatz, den du gratis lernen kannst.
Kann ich als Betreuerin in der Schweiz arbeiten, wenn ich keinen EU/EFTA-Pass habe?
Nur mit einer Bewilligung, die dir den Arbeitsmarktzugang erlaubt. Eine neue Arbeitsbewilligung allein für Haushalts- oder Betreuungsarbeit erhalten Drittstaatsangehörige praktisch nicht. Du kannst arbeiten, wenn du bereits eine passende Bewilligung hast - etwa über Familiennachzug, Ehe mit einer Schweizer oder EU/EFTA-Person, eine Niederlassungs- oder Aufenthaltsbewilligung (C/B mit Arbeitsrecht) oder einen Schutz-/Asylstatus. EU/EFTA-Bürgerinnen brauchen auch eine Bewilligung, bekommen Ausweis L oder B dank Personenfreizügigkeit aber leicht, sobald sie einen Arbeitsvertrag haben. Mehr dazu, welche Bewilligung genau infrage kommt: der ausführliche Guide ohne EU-Pass.
Neu

Lass dich legal anstellen, ohne das schwierige Gespräch

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Paket erstellen (2 Min.)
Salvador Jovells

Salvador Jovells, Gründer von Clino