Contratto di lavoro per badante (modello svizzero)
Modello gratuito e giuridicamente solido per badanti assunte da privati e per l'assistenza 24 ore. Con tutte le 15 clausole obbligatorie, comprese il tempo di presenza, vitto e alloggio come salario in natura e un confine chiaro con le cure infermieristiche. Guardi l'anteprima qui sotto e scarichi il PDF con un clic.
Contratto per un altro ruolo? Contratto di lavoro per collaboratrice domestica·Contratto di lavoro per tata
Questo modello è in tedesco
È voluto: il contratto è il documento che leggono la cassa di compensazione e le autorità, e questo modello è scritto per la Svizzera tedesca. La legge vuole che il contratto sia redatto in una lingua che entrambe le parti capiscono. Con una badante di un'altra lingua, quindi, la strada sicura è una versione bilingue.
Con Clino il contratto viene generato in italiano, e su due colonne in due lingue se lo desidera.
Anteprima: pagina 1 del modello
Stand 2026
Arbeitsvertrag — Betreuerin / Betreuer
für ein Arbeitsverhältnis im Privathaushalt mit Seniorenbetreuung (inkl. Live-in / 24h-Betreuung)
Adresse:
PLZ / Ort:
Telefon:
E-Mail:
Adresse:
PLZ / Ort:
Geburtsdatum:
AHV-Nr.:
Die oben genannten Parteien schliessen hiermit einen Arbeitsvertrag im Sinne des Schweizer Obligationenrechts (OR Art. 319 ff.) und in Anlehnung an den Normalarbeitsvertrag für Arbeitnehmende in der Hauswirtschaft (NAV Hauswirtschaft) sowie — bei Betreuung mit Präsenzzeiten — an den SECO-Modell-NAV für die 24-Stunden-Betagtenbetreuung ab. Die Arbeitnehmerin wird als Betreuerin für die Betreuung und Alltagsunterstützung der oben genannten betreuten Person im Privathaushalt angestellt. Stellenantritt: .
Arbeitsort ist der Privathaushalt der betreuten Person: . Wohnform (zutreffendes ankreuzen): ☐ Live-in — die Betreuerin wohnt im Haushalt, ein eigenes Zimmer wird gestellt (siehe § 5 Naturallohn und § 14 Zimmer-Regelung) ☐ Live-out— die Betreuerin wohnt extern.
Die Tätigkeit umfasst Betreuungs- und Hauswirtschaftsleistungen: Betreuung und Gesellschaft (Anwesenheit, Gespräche, Aktivierung, Tagesstruktur), Begleitung (Spaziergänge, Arzt- und Therapietermine, Einkäufe, Behördengänge), Haushaltführung (Kochen, Reinigung, Wäsche, Einkauf für den Haushalt) sowie Alltagsunterstützung (Unterstützung bei alltäglichen Verrichtungen wie An- und Auskleiden oder Begleitung beim Gehen, soweit keine pflegerische Fachkompetenz erforderlich ist). Konkrete Aufgaben / Besonderheiten: .
Ausdrücklich ausgeschlossen sind medizinische und pflegerische Leistungen.Dazu gehören insbesondere: Medikamentenmanagement (Richten, Dosieren und Verabreichen von Medikamenten), Wundversorgung, Injektionen, Katheter- und Stomapflege sowie alle Verrichtungen, die eine pflegerische oder medizinische Fachausbildung voraussetzen. Solche Leistungen dürfen nur durch zugelassene Leistungserbringer (z. B. Spitex oder diplomierte Pflegefachpersonen) erbracht werden. Zulässig bleibt das blosse Erinnern an die selbständige Einnahme von Medikamenten, die durch Fachpersonen oder Angehörige bereitgestellt wurden (z. B. Wochendispenser). Verändert sich der Gesundheitszustand der betreuten Person so, dass pflegerische Leistungen nötig werden, informiert die Betreuerin unverzüglich den Arbeitgeber, damit Fachstellen (Spitex, Hausarzt) beigezogen werden.
Die wöchentliche Arbeitszeit (aktive Tätigkeit gemäss § 3) beträgt Stunden, verteilt auf Tage. Typische Einsatzzeiten: . Bei Einsätzen von mehr als 7 Stunden ist eine Pause von mindestens 30 Minuten einzuhalten.
Präsenzzeit ist Zeit, in der sich die Betreuerin im Haushalt bereithalten muss, ohne aktiv zu arbeiten (z. B. Anwesenheit am Nachmittag, Rufbereitschaft im Haus). In Anlehnung an den SECO-Modell-NAV für die 24-Stunden-Betreuung gilt: Präsenzzeit ist Teil der vergüteten Zeit und wird wie folgt entschädigt: Tages-Präsenzzeit von bis Uhr, vergütet mit % des Stundenlohns bzw. einer Pauschale von CHF pro Tag.
Nachtpräsenz: Muss die Betreuerin nachts im Haushalt anwesend und erreichbar sein (von bis Uhr), wird dies mit einer Pauschale von CHF pro Nacht abgegolten. Aktive Einsätze während der Nacht (Aufstehen, Begleitung zur Toilette, Beruhigen) gelten als Arbeitszeit und werden zusätzlich zum Stundenlohn zuzüglich Nachtzuschlag von % vergütet und im Stundenrapport festgehalten.
Der Barlohn (brutto) beträgt CHF pro Stunde / pro Monat (zutreffendes ankreuzen: ☐ Stundenlohn ☐ Monatslohn). Der Lohn darf die Mindestlöhne des NAV Hauswirtschaft (abgestuft nach Qualifikation: ungelernt / angelernt / gelernt) nicht unterschreiten. Auszahlung jeweils am . des Monats per Banküberweisung; eine schriftliche Lohnabrechnung mit allen Sozialabzügen wird monatlich ausgehändigt.
Naturallohn bei Live-in: Erhält die Betreuerin Kost und Logis, gilt dies als Naturallohn zu den offiziellen AHV-Ansätzen: CHF 33 pro Tag bzw. CHF 990 pro Monat (Frühstück CHF 3.50, Mittagessen CHF 10, Abendessen CHF 8, Unterkunft CHF 11.50). Der Naturallohn ist Bestandteil des AHV-pflichtigen Lohns und wird auf der Lohnabrechnung als Lohnbestandteil aufgeführt und für die Sozialversicherungsbeiträge mitgezählt.
13. Monatslohn: ☐ ja ☐ nein. Sonntags- und Feiertagszuschlag: %. Nachtzuschlag für aktive Nachtarbeit: % (Nachtpräsenz-Pauschale siehe § 4). Bei Stundenlohn wird der Ferienzuschlag separat ausgewiesen (8.33 % bei 4 Wochen bzw. 10.64 % bei 5 Wochen Ferien). Sozialabzüge (AHV/IV/EO, ALV, NBU, ggf. BVG und Quellensteuer) werden gemäss geltendem Recht vom Bruttolohn (inkl. Naturallohn) abgezogen.
Die Arbeitnehmerin hat Anspruch auf 4 Wochen bezahlte Ferien pro Jahr (OR Art. 329a); bei einem Alter unter 20 Jahren erhöht sich der Anspruch auf 5 Wochen. Ferien werden frühzeitig und in Absprache geplant; für die Ferienabwesenheit der Betreuerin organisiert der Arbeitgeber rechtzeitig eine Ablösung.
Freie Tage bei Live-in: Die Betreuerin hat Anspruch auf mindestens einen vollen freien Tag pro Woche (Wochenruhetag, in der Regel: ) sowie auf eine tägliche ununterbrochene Ruhezeit gemäss den Empfehlungen des SECO-Modell-NAV. An freien Tagen und während der Ruhezeit besteht keine Präsenz- oder Erreichbarkeitspflicht; die Ablösung wird durch den Arbeitgeber organisiert (Angehörige, Spitex, Entlastungsdienst). Lokale Feiertage am Arbeitsort gelten als arbeitsfrei bzw. werden bei Einsatz zuschlagspflichtig gemäss § 5.
Die ersten Monate (max. 3 gemäss OR Art. 335b) gelten als Probezeit. Während der Probezeit kann das Arbeitsverhältnis von beiden Seiten mit einer Kündigungsfrist von 7 Tagen aufgelöst werden.
Nach Ablauf der Probezeit gelten die ordentlichen Kündigungsfristen (OR Art. 335c): 1 Monat im 1. Dienstjahr, 2 Monate im 2. bis 9. Dienstjahr, 3 Monate ab dem 10. Dienstjahr — jeweils auf das Ende eines Kalendermonats. Die Kündigung erfolgt schriftlich. Sperrfristen (Krankheit, Unfall, Schwangerschaft) gemäss OR Art. 336c bleiben vorbehalten.
Betreuungsspezifisch:Tritt die betreute Person dauerhaft in ein Pflegeheim ein, gelten die ordentlichen Kündigungsfristen — das Arbeitsverhältnis endet nicht automatisch. Verstirbt die betreute Person und ist sie zugleich Arbeitgeberin, richtet sich die Beendigung nach OR Art. 338a. Die Parteien vereinbaren für diese Fälle ergänzend: .
Bei unverschuldeter Arbeitsverhinderung wegen Krankheit oder Unfall erhält die Arbeitnehmerin den Lohn gemäss Skala (Berner / Basler / Zürcher Skala — je nach Sitz des Arbeitgebers). Im 1. Dienstjahr besteht in der Regel Anspruch auf 3 Wochen volle Lohnfortzahlung; danach steigend (OR Art. 324a). Eine Krankentaggeldversicherung (KTG) verlangt der Normalarbeitsvertrag des Arbeitsortes in 15 Kantonen (u. a. ZH, BE, LU, SG); in den übrigen ist sie freiwillig, aber empfohlen. Bei Live-in gelten Kost und Logis während der Lohnfortzahlung weiter als Lohnbestandteil.
Der Arbeitgeber meldet die Betreuerin vor Stellenantritt bei der kantonalen Ausgleichskassean und rechnet die Beiträge ab: AHV/IV/EO 5.3 % und ALV 1.1 % je für Arbeitnehmerin und Arbeitgeber (Stand 2026), berechnet auf dem Bruttolohn inklusive Naturallohn. Die Unterlassung der Anmeldung ist strafbar (AHVG Art. 88, Busse bis CHF 10’000 gemäss StGB Art. 106).
Der Arbeitgeber schliesst zwingend eine UVG-Unfallversicherung ab: Berufsunfall (BU) immer; ab 8 Stunden pro Woche zusätzlich Nichtberufsunfall (NBU). Bei Live-in-Betreuung ist die 8-Stunden-Schwelle praktisch immer erreicht. BVG (Pensionskasse):obligatorisch, sobald der Jahreslohn (inkl. Naturallohn) CHF 22’680 erreicht und die Arbeitnehmerin über 25 Jahre alt ist — bei Vollzeit-Betreuung ist dies in der Regel der Fall; der Anschluss an eine Pensionskasse erfolgt durch den Arbeitgeber. Quellensteuer: Bei ausländischen Betreuerinnen ohne Niederlassungsbewilligung C zieht der Arbeitgeber die Quellensteuer gemäss kantonalem Tarif vom Lohn ab und rechnet sie mit der Steuerbehörde ab.
Die Betreuerin erhält Einblick in besonders sensible Bereiche: Gesundheitszustand, Diagnosen, Medikation, finanzielle und familiäre Verhältnisse der betreuten Person. Sie verpflichtet sich zu absoluter Verschwiegenheit — während der Anstellung und unbefristet darüber hinaus. Gesundheitsdaten sind besonders schützenswerte Personendaten im Sinne des Schweizer Datenschutzgesetzes (DSG); ihre Weitergabe an Dritte ist nur zulässig, soweit sie für die Betreuung erforderlich ist (z. B. Information an Hausarzt, Spitex oder Angehörige im Notfall). Das Veröffentlichen oder Versenden von Bildern, Videos oder Tonaufnahmen der betreuten Person — insbesondere auf Social Media — ist ohne ausdrückliche schriftliche Einwilligung strikt untersagt.
Die Betreuerin erhält Haus-/Wohnungsschlüssel (Übergabe wird schriftlich quittiert). Schlüssel dürfen nicht kopiert oder Dritten überlassen werden; ein Verlust ist unverzüglich zu melden. Geld der betreuten Person wird nur gegen Beleg verwaltet (Haushaltskasse mit Quittungen: ☐ ja ☐ nein, Betrag CHF pro Woche). Bankkarten, E-Banking und Vollmachten der betreuten Person darf die Betreuerin nicht nutzen, ausser dies wird hier ausdrücklich und schriftlich geregelt: . Bei Vertragsende werden sämtliche Schlüssel, Karten und Unterlagen zurückgegeben.
Im Haushalt liegt eine jederzeit aktuelle Notfallmappe auf, die der Betreuerin bekannt und zugänglich ist. Sie enthält: Telefonnummern der Angehörigen (1. Kontakt: , 2. Kontakt: ), Hausarzt/Hausärztin (Name & Telefon: ), zuständige Spitex, Krankenkasse und Policen-Nr., aktuelle Medikamentenliste (durch Fachperson erstellt), bekannte Diagnosen und Allergien sowie den Aufbewahrungsort einer allfälligen Patientenverfügung.
Vorgehen im medizinischen Notfall: (1) Notruf 144(Sanität) wählen, bei der betreuten Person bleiben und Anweisungen der Notrufzentrale befolgen; (2) parallel bzw. unmittelbar danach die Angehörigen informieren; (3) den Vorfall mit Uhrzeit und Ablauf schriftlich festhalten. Die Betreuerin leistet keine medizinischen Eingriffe (§ 3); lebensrettende Sofortmassnahmen im Notfall (z. B. stabile Seitenlage) bleiben selbstverständlich zulässig. Weitere Notrufnummern: 117 (Polizei), 118 (Feuerwehr), 145 (Tox-Info), 112 (allgemein).
Bei Live-in stellt der Arbeitgeber der Betreuerin ein eigenes, abschliessbares Zimmer mit Fenster, Bett, Schrank und Heizung sowie Zugang zu Bad und Küche zur Verfügung. Das Zimmer ist Teil des Naturallohns (§ 5) und wird im Rahmen des Arbeitsverhältnisses überlassen; es entsteht kein separates Mietverhältnis. Die Privatsphäre der Betreuerin im Zimmer wird respektiert. Bei Beendigung des Arbeitsverhältnisses gibt die Betreuerin das Zimmer geräumt und besenrein zurück; die Räumung erfolgt bis zum letzten Arbeitstag, bei fristloser Beendigung innert einer angemessenen Frist von Tagen. Übergabe und Rückgabe des Zimmers werden mit einem kurzen Protokoll festgehalten.
Es gilt ausschliesslich Schweizer Recht, einschliesslich der zwingenden Bestimmungen des am Arbeitsort geltenden kantonalen NAV Hauswirtschaft. Gerichtsstand ist der Arbeitsort in der Schweiz. Mündliche Nebenabreden sind nicht gültig — Änderungen und Ergänzungen bedürfen der Schriftform. Sollte eine Bestimmung dieses Vertrags unwirksam sein, bleibt die Gültigkeit der übrigen Bestimmungen bestehen.
Prossimo passo
Questo contratto deve essere annunciato alla cassa di compensazione AVS. Clino prepara l'annuncio, elabora i conteggi salariali e la guida per le assicurazioni.
CHF 19.90/mese · 30 giorni gratis · clino.ch
Diese Vorlage ersetzt keine individuelle Rechtsberatung. Bitte an Kanton, Betreuungsmodell (Live-in / Live-out) und konkrete Situation anpassen.
Cosa riceve
- 15 clausole, pensate per l'assistenza
- Confine chiaro: assistenza, non cure infermieristiche (Spitex)
- Tempo di presenza e presenza notturna con forfait
- Vitto e alloggio come salario in natura (CHF 990/mese)
- Piano d'emergenza, obbligo di riservatezza, regole per la camera
- PDF editabile (4 pagine, A4)
Nota: questo modello è un punto di partenza. Adatti le clausole (salario, tempo di presenza, live-in/live-out, cantone) alla sua situazione prima di firmare.
L'assistenza è un caso a sé
Che cosa cambia in un contratto per badante?
La badante lavora nell'economia domestica di una persona vulnerabile, ne condivide la casa e la quotidianità e conosce i suoi dati sanitari. Quattro punti che un normale contratto domestico non copre.
Confine chiaro: assistenza, non cure
La gestione dei medicinali, la cura delle ferite e le iniezioni sono prestazioni sanitarie e sono riservate a fornitori autorizzati come lo Spitex. Il contratto le esclude espressamente. Questo protegge la persona assistita, la badante e Lei come datore di lavoro.
Tempo di presenza e presenza notturna
Restare a disposizione in casa non è tempo libero. Il CNL modello del SECO per l'assistenza 24 ore richiede che il tempo di presenza sia indennizzato. Di giorno come di notte. Il contratto contiene campi concreti: importo forfettario per notte più salario orario con supplemento per gli interventi notturni attivi.
Vitto e alloggio come salario in natura
Se la badante vive nell'economia domestica, i pasti e la camera contano come salario: CHF 33 al giorno ovvero CHF 990 al mese secondo gli importi ufficiali dell'AVS. Questo salario in natura è soggetto all'AVS e deve figurare su ogni conteggio salariale. Molte economie domestiche private se ne dimenticano.
Dati sanitari e piano d'emergenza
La badante conosce diagnosi, terapie e finanze della persona assistita: dati particolarmente degni di protezione ai sensi della LPD. Il contratto disciplina la riservatezza oltre la fine del rapporto, i contatti d'emergenza, come agire in caso di emergenza (144) e dove sono conservate le direttive anticipate.
Ogni clausola, spiegata
Cosa contiene un contratto per badante, e perché
Otto elementi distinguono un contratto di assistenza da un impiego normale. Scorrili: vedi la riga del contratto, la ragione dietro e le domande che le famiglie fanno davvero.
Così sta nel contratto
§ 3 · KEINE PFLEGE
Ausdrücklich ausgeschlossen sind medizinische und pflegerische Leistungen. Solche Leistungen dürfen nur durch zugelassene Leistungserbringer (z. B. Spitex) erbracht werden. Zulässig bleibt das blosse Erinnern an die selbständige Einnahme von Medikamenten.
Il confine più importante di tutto il contratto
Perché c'è scritto
Assistere significa fare compagnia, gestire la casa, accompagnare e sostenere nel quotidiano. Preparare i farmaci, medicare ferite, fare iniezioni: quelle sono cure infermieristiche, riservate ai servizi autorizzati (Spitex) o a personale diplomato. Il contratto traccia questa linea per iscritto, così nella routine nessuno la oltrepassa.
Domande frequenti
Può ricordare di prendere le pastiglie?
Sì. Ricordare l'assunzione autonoma da un dispenser settimanale preparato da un professionista o da un familiare è permesso. Prepararle, dosarle o somministrarle lei stessa, no.
E se le condizioni di salute peggiorano?
Il contratto obbliga la badante a informare subito il datore di lavoro, perché intervengano Spitex o il medico di famiglia. Assistenza e cure professionali procedono allora in parallelo: è il caso normale, non una contraddizione.
Così sta nel contratto
§ 4 · PRÄSENZZEIT
Präsenzzeit ist Zeit, in der sich die Betreuerin im Haushalt bereithalten muss, ohne aktiv zu arbeiten. In Anlehnung an den SECO-Modell-NAV gilt: Präsenzzeit ist Teil der vergüteten Zeit.
La disponibilità non è tempo libero
Perché c'è scritto
Dover restare in casa senza lavorare attivamente è tempo di presenza. Il CNL modello della SECO per l'assistenza 24 ore è chiaro: la presenza si retribuisce, di giorno pro rata, di notte con un forfait per notte. I contratti che contano solo le ore attive sono la trappola di costi più comune del live-in.
Domande frequenti
Devo davvero pagare la notte se dorme soltanto?
La semplice presenza con obbligo di reperibilità è coperta dal forfait notturno concordato. Se la badante si alza davvero, l'intervento conta come tempo di lavoro con supplemento notturno, in aggiunta al forfait.
Quanto deve essere il forfait?
L'importo si negozia e sta in cifre nel contratto. Il metro: deve riflettere il vincolo reale. Alzarsi più volte ogni notte non è più presenza, è lavoro notturno.
Così sta nel contratto
§ 5 · NATURALLOHN
Erhält die Betreuerin Kost und Logis, gilt dies als Naturallohn zu den offiziellen AHV-Ansätzen: CHF 33 pro Tag bzw. CHF 990 pro Monat. Der Naturallohn ist Bestandteil des AHV-pflichtigen Lohns.
La camera è salario, con tariffa ufficiale
Perché c'è scritto
Nel live-in, camera e pasti non sono un regalo ma salario in natura: CHF 33 al giorno, CHF 990 al mese, alle tariffe fisse AVS. Questo importo conta nel confronto con il salario minimo e deve comparire nel conteggio salariale. Il salario in contanti non può scendere sotto i minimi del CNL, da CHF 20.35 all'ora senza qualifica.
Domande frequenti
Vitto e alloggio contano per il salario minimo?
Sì, come componente salariale alle tariffe ufficiali. Un salario in contanti più basso può quindi essere ammissibile se, con CHF 990 al mese in natura, il totale supera il minimo. Il nostro modulo qui sopra fa esattamente questo calcolo in tempo reale.
Salario mensile o orario?
Entrambi sono ammessi, il contratto spunta l'opzione. Con il salario orario il supplemento vacanze va esposto a parte; con il mensile le vacanze sono comprese nella paga e si godono come tempo libero.
Così sta nel contratto
§ 6 · FREIE TAGE
Die Betreuerin hat Anspruch auf mindestens einen vollen freien Tag pro Woche. An freien Tagen besteht keine Präsenz- oder Erreichbarkeitspflicht; die Ablösung wird durch den Arbeitgeber organisiert.
Il giorno libero spetta a lei, la sostituzione a te
Perché c'è scritto
Almeno un giorno libero intero a settimana, senza obbligo di reperibilità: nel live-in è l'impegno più critico, perché qualcuno deve colmare il vuoto. Per questo il contratto stabilisce che la sostituzione la organizza il datore di lavoro, tramite familiari, Spitex o un servizio di sollievo.
Domande frequenti
Nel giorno libero può restare in casa?
Sì, la camera è casa sua. Ma non deve essere reperibile né intervenire. Se interviene comunque, quello è lavoro, con supplemento o recupero.
E le vacanze?
Quattro settimane pagate all'anno, come in ogni impiego. Anche qui: pianificare la sostituzione per tempo spetta al datore di lavoro, non alla badante.
Così sta nel contratto
§ 8 · VERTRAGSENDE
Tritt die betreute Person dauerhaft in ein Pflegeheim ein, gelten die ordentlichen Kündigungsfristen, das Arbeitsverhältnis endet nicht automatisch. Verstirbt die betreute Person und ist sie zugleich Arbeitgeberin, richtet sich die Beendigung nach OR Art. 338a.
I due scenari a cui nessuno vuole pensare
Perché c'è scritto
Un rapporto di assistenza finisce diversamente dagli altri impieghi: con l'ingresso in casa di cura o con il decesso della persona assistita. Il contratto regola entrambi in anticipo. L'ingresso in casa di cura non termina nulla in automatico, valgono i termini ordinari. Al decesso della persona assistita che è anche datrice di lavoro si applica l'art. 338a CO.
Domande frequenti
Entra in casa di cura. Devo continuare a pagare?
Sì, fino alla scadenza del termine ordinario di disdetta (1 mese nel primo anno di servizio, di più in seguito). Per questo conviene concordare nel contratto una regola integrativa per questo caso: la riga è prevista.
Cosa succede in caso di decesso?
Se i datori di lavoro sono i familiari, il contratto continua con loro fino alla disdetta ordinaria. Se la persona assistita era lei stessa la datrice di lavoro, il contratto passa in linea di principio agli eredi; se era essenzialmente legato alla sua persona, termina con un'indennità adeguata per la badante (art. 338a CO).
Così sta nel contratto
§ 9 · KRANKHEIT
Bei unverschuldeter Arbeitsverhinderung wegen Krankheit oder Unfall erhält die Arbeitnehmerin den Lohn gemäss kantonaler Skala. Eine Krankentaggeldversicherung (KTG) verlangt der Normalarbeitsvertrag des Arbeitsortes in 15 Kantonen.
Quando ad ammalarsi è la badante
Perché c'è scritto
Se la badante si ammala, il salario continua secondo la scala cantonale, di regola tre settimane piene nel primo anno di servizio. Nel live-in continuano anche vitto e alloggio. In 15 cantoni il CNL del luogo di lavoro esige inoltre un'assicurazione d'indennità giornaliera; altrove è facoltativa, ma copre proprio il rischio più caro.
Domande frequenti
Chi assiste mentre lei è malata?
Resta compito del datore di lavoro: sostituzione a breve termine tramite familiari, Spitex o servizi di sollievo. La badante malata non deve procurare una sostituta: è una dipendente, non una subappaltatrice.
Mi serve davvero la KTG?
Se il luogo di lavoro è in uno dei 15 cantoni del CNL che la esigono (tra cui ZH, BE, LU, SG): sì. Altrimenti è facoltativa, ma sposta la continuazione del salario dal tuo conto a un'assicurazione: a tempo pieno, presto la differenza di più salari mensili.
Così sta nel contratto
§ 10 · SOZIALVERSICHERUNGEN
Der Arbeitgeber meldet die Betreuerin vor Stellenantritt bei der kantonalen Ausgleichskasse an. Die Unterlassung der Anmeldung ist strafbar (AHVG Art. 88, Busse bis CHF 10'000 gemäss StGB Art. 106).
Annunciata prima del primo giorno di lavoro
Perché c'è scritto
L'annuncio alla cassa di compensazione avviene prima dell'inizio del lavoro, sul salario lordo compreso il salario in natura. Si aggiungono l'assicurazione infortuni LAINF dal primo giorno (con gli infortuni non professionali da 8 ore settimanali) e, da CHF 22'680 di salario annuo e 25 anni, la cassa pensioni. Senza permesso C viene inoltre trattenuta l'imposta alla fonte direttamente dal salario.
Domande frequenti
Assistenza a tempo pieno: quali obblighi mi toccano di sicuro?
A tempo pieno praticamente tutti: annuncio AVS, LAINF con infortuni non professionali, LPP (il salario annuo con il salario in natura supera quasi sempre CHF 22'680) e, a seconda del permesso, l'imposta alla fonte. Clino prepara gli annunci e produce il conteggio mensile.
Cosa rischio senza annuncio?
Il recupero dei contributi fino a cinque anni indietro con interessi, multe fino a CHF 10'000 (art. 88 LAVS) e, in caso di infortunio, rispondi personalmente senza copertura LAINF. Il lavoro nero è particolarmente rischioso nell'assistenza, perché gli infortuni domestici sono frequenti.
Così sta nel contratto
§ 11 · GESUNDHEITSDATEN
Die Betreuerin verpflichtet sich zu absoluter Verschwiegenheit, während der Anstellung und unbefristet darüber hinaus. Gesundheitsdaten sind besonders schützenswerte Personendaten im Sinne des Datenschutzgesetzes.
Le diagnosi non sono argomenti di conversazione
Perché c'è scritto
Una badante vede tutto: diagnosi, farmaci, finanze, conflitti familiari. I dati sanitari godono di protezione speciale secondo la legge svizzera sulla protezione dei dati. Il contratto impone riservatezza senza limiti di tempo e vieta foto e video della persona assistita sui social senza consenso scritto.
Domande frequenti
Può dare informazioni al medico di famiglia?
Sì, nella misura necessaria all'assistenza: medico, Spitex e familiari in emergenza sono esattamente le eccezioni previste dal contratto. Non è permesso passare informazioni a terzi fuori da questa cerchia.
La riservatezza vale anche dopo la fine del contratto?
Sì, senza limiti di tempo. Questo protegge la persona assistita anche se il rapporto di lavoro finisce in lite.
L'assunzione come checklist
Tutti gli obblighi, dal contratto all'imposta alla fonte, su una pagina A4 da spuntare prima del primo giorno.

Passo dopo passo
Tre minuti per un contratto pronto da firmare.
Un contratto in 3 passi
Passo 1
Inserire i dati
Datore di lavoro, badante, persona assistita, salario, tempi di presenza, l'essenziale in 2 minuti.
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Passo 3
Annunciare con Clino
Clino prepara l'annuncio all'AVS ed elabora ogni mese il conteggio salariale, salario in natura compreso. CHF 19.90/mese.
Interattivo: basta ricopiare a mano
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Vitto e alloggio contano come salario in natura: CHF 990 al mese, soggetto ad AVS.
Da concordare liberamente; gli interventi attivi di notte contano in più come tempo di lavoro.
I tuoi numeri, in tempo reale
- Salario in contanti al mese
- CHF 4'500
- Vitto e alloggio (in natura)
- + CHF 990
- Salario AVS al mese
- CHF 5'490
- Proiettato sull'anno
- CHF 65'880
- Equivale all'ora (incl. vitto e alloggio)
- CHF 30.19
Da CHF 22'680 di salario annuo e 25 anni compiuti, la cassa pensioni (LPP) è obbligatoria.
Da 8 ore/settimana va assicurato anche l'infortunio non professionale (INP).
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AHV-Nr.:
Die oben genannten Parteien schliessen hiermit einen Arbeitsvertrag im Sinne des Schweizer Obligationenrechts (OR Art. 319 ff.) und in Anlehnung an den Normalarbeitsvertrag für Arbeitnehmende in der Hauswirtschaft (NAV Hauswirtschaft) sowie — bei Betreuung mit Präsenzzeiten — an den SECO-Modell-NAV für die 24-Stunden-Betagtenbetreuung ab. Die Arbeitnehmerin wird als Betreuerin für die Betreuung und Alltagsunterstützung der oben genannten betreuten Person im Privathaushalt angestellt. Stellenantritt: .
Arbeitsort ist der Privathaushalt der betreuten Person: . Wohnform (zutreffendes ankreuzen): ☒ Live-in — die Betreuerin wohnt im Haushalt, ein eigenes Zimmer wird gestellt (siehe § 5 Naturallohn und § 14 Zimmer-Regelung) ☐ Live-out— die Betreuerin wohnt extern.
Die Tätigkeit umfasst Betreuungs- und Hauswirtschaftsleistungen: Betreuung und Gesellschaft (Anwesenheit, Gespräche, Aktivierung, Tagesstruktur), Begleitung (Spaziergänge, Arzt- und Therapietermine, Einkäufe, Behördengänge), Haushaltführung (Kochen, Reinigung, Wäsche, Einkauf für den Haushalt) sowie Alltagsunterstützung (Unterstützung bei alltäglichen Verrichtungen wie An- und Auskleiden oder Begleitung beim Gehen, soweit keine pflegerische Fachkompetenz erforderlich ist). Konkrete Aufgaben / Besonderheiten: .
Ausdrücklich ausgeschlossen sind medizinische und pflegerische Leistungen.Dazu gehören insbesondere: Medikamentenmanagement (Richten, Dosieren und Verabreichen von Medikamenten), Wundversorgung, Injektionen, Katheter- und Stomapflege sowie alle Verrichtungen, die eine pflegerische oder medizinische Fachausbildung voraussetzen. Solche Leistungen dürfen nur durch zugelassene Leistungserbringer (z. B. Spitex oder diplomierte Pflegefachpersonen) erbracht werden. Zulässig bleibt das blosse Erinnern an die selbständige Einnahme von Medikamenten, die durch Fachpersonen oder Angehörige bereitgestellt wurden (z. B. Wochendispenser). Verändert sich der Gesundheitszustand der betreuten Person so, dass pflegerische Leistungen nötig werden, informiert die Betreuerin unverzüglich den Arbeitgeber, damit Fachstellen (Spitex, Hausarzt) beigezogen werden.
Die wöchentliche Arbeitszeit (aktive Tätigkeit gemäss § 3) beträgt 42 Stunden, verteilt auf Tage. Typische Einsatzzeiten: . Bei Einsätzen von mehr als 7 Stunden ist eine Pause von mindestens 30 Minuten einzuhalten.
Präsenzzeit ist Zeit, in der sich die Betreuerin im Haushalt bereithalten muss, ohne aktiv zu arbeiten (z. B. Anwesenheit am Nachmittag, Rufbereitschaft im Haus). In Anlehnung an den SECO-Modell-NAV für die 24-Stunden-Betreuung gilt: Präsenzzeit ist Teil der vergüteten Zeit und wird wie folgt entschädigt: Tages-Präsenzzeit von bis Uhr, vergütet mit % des Stundenlohns bzw. einer Pauschale von CHF pro Tag.
Nachtpräsenz: Muss die Betreuerin nachts im Haushalt anwesend und erreichbar sein (von bis Uhr), wird dies mit einer Pauschale von CHF pro Nacht abgegolten. Aktive Einsätze während der Nacht (Aufstehen, Begleitung zur Toilette, Beruhigen) gelten als Arbeitszeit und werden zusätzlich zum Stundenlohn zuzüglich Nachtzuschlag von % vergütet und im Stundenrapport festgehalten.
Der Barlohn (brutto) beträgt CHF 4'500 pro Stunde / pro Monat (zutreffendes ankreuzen: ☐ Stundenlohn ☒ Monatslohn). Der Lohn darf die Mindestlöhne des NAV Hauswirtschaft (abgestuft nach Qualifikation: ungelernt / angelernt / gelernt) nicht unterschreiten. Auszahlung jeweils am . des Monats per Banküberweisung; eine schriftliche Lohnabrechnung mit allen Sozialabzügen wird monatlich ausgehändigt.
Naturallohn bei Live-in: Erhält die Betreuerin Kost und Logis, gilt dies als Naturallohn zu den offiziellen AHV-Ansätzen: CHF 33 pro Tag bzw. CHF 990 pro Monat (Frühstück CHF 3.50, Mittagessen CHF 10, Abendessen CHF 8, Unterkunft CHF 11.50). Der Naturallohn ist Bestandteil des AHV-pflichtigen Lohns und wird auf der Lohnabrechnung als Lohnbestandteil aufgeführt und für die Sozialversicherungsbeiträge mitgezählt.
13. Monatslohn: ☐ ja ☒ nein. Sonntags- und Feiertagszuschlag: %. Nachtzuschlag für aktive Nachtarbeit: % (Nachtpräsenz-Pauschale siehe § 4). Bei Stundenlohn wird der Ferienzuschlag separat ausgewiesen (8.33 % bei 4 Wochen bzw. 10.64 % bei 5 Wochen Ferien). Sozialabzüge (AHV/IV/EO, ALV, NBU, ggf. BVG und Quellensteuer) werden gemäss geltendem Recht vom Bruttolohn (inkl. Naturallohn) abgezogen.
Die Arbeitnehmerin hat Anspruch auf 4 Wochen bezahlte Ferien pro Jahr (OR Art. 329a); bei einem Alter unter 20 Jahren erhöht sich der Anspruch auf 5 Wochen. Ferien werden frühzeitig und in Absprache geplant; für die Ferienabwesenheit der Betreuerin organisiert der Arbeitgeber rechtzeitig eine Ablösung.
Freie Tage bei Live-in: Die Betreuerin hat Anspruch auf mindestens einen vollen freien Tag pro Woche (Wochenruhetag, in der Regel: ) sowie auf eine tägliche ununterbrochene Ruhezeit gemäss den Empfehlungen des SECO-Modell-NAV. An freien Tagen und während der Ruhezeit besteht keine Präsenz- oder Erreichbarkeitspflicht; die Ablösung wird durch den Arbeitgeber organisiert (Angehörige, Spitex, Entlastungsdienst). Lokale Feiertage am Arbeitsort gelten als arbeitsfrei bzw. werden bei Einsatz zuschlagspflichtig gemäss § 5.
Die ersten Monate (max. 3 gemäss OR Art. 335b) gelten als Probezeit. Während der Probezeit kann das Arbeitsverhältnis von beiden Seiten mit einer Kündigungsfrist von 7 Tagen aufgelöst werden.
Nach Ablauf der Probezeit gelten die ordentlichen Kündigungsfristen (OR Art. 335c): 1 Monat im 1. Dienstjahr, 2 Monate im 2. bis 9. Dienstjahr, 3 Monate ab dem 10. Dienstjahr — jeweils auf das Ende eines Kalendermonats. Die Kündigung erfolgt schriftlich. Sperrfristen (Krankheit, Unfall, Schwangerschaft) gemäss OR Art. 336c bleiben vorbehalten.
Betreuungsspezifisch:Tritt die betreute Person dauerhaft in ein Pflegeheim ein, gelten die ordentlichen Kündigungsfristen — das Arbeitsverhältnis endet nicht automatisch. Verstirbt die betreute Person und ist sie zugleich Arbeitgeberin, richtet sich die Beendigung nach OR Art. 338a. Die Parteien vereinbaren für diese Fälle ergänzend: .
Bei unverschuldeter Arbeitsverhinderung wegen Krankheit oder Unfall erhält die Arbeitnehmerin den Lohn gemäss Skala (Berner / Basler / Zürcher Skala — je nach Sitz des Arbeitgebers). Im 1. Dienstjahr besteht in der Regel Anspruch auf 3 Wochen volle Lohnfortzahlung; danach steigend (OR Art. 324a). Eine Krankentaggeldversicherung (KTG) verlangt der Normalarbeitsvertrag des Arbeitsortes in 15 Kantonen (u. a. ZH, BE, LU, SG); in den übrigen ist sie freiwillig, aber empfohlen. Bei Live-in gelten Kost und Logis während der Lohnfortzahlung weiter als Lohnbestandteil.
Der Arbeitgeber meldet die Betreuerin vor Stellenantritt bei der kantonalen Ausgleichskassean und rechnet die Beiträge ab: AHV/IV/EO 5.3 % und ALV 1.1 % je für Arbeitnehmerin und Arbeitgeber (Stand 2026), berechnet auf dem Bruttolohn inklusive Naturallohn. Die Unterlassung der Anmeldung ist strafbar (AHVG Art. 88, Busse bis CHF 10’000 gemäss StGB Art. 106).
Der Arbeitgeber schliesst zwingend eine UVG-Unfallversicherung ab: Berufsunfall (BU) immer; ab 8 Stunden pro Woche zusätzlich Nichtberufsunfall (NBU). Bei Live-in-Betreuung ist die 8-Stunden-Schwelle praktisch immer erreicht. BVG (Pensionskasse):obligatorisch, sobald der Jahreslohn (inkl. Naturallohn) CHF 22’680 erreicht und die Arbeitnehmerin über 25 Jahre alt ist — bei Vollzeit-Betreuung ist dies in der Regel der Fall; der Anschluss an eine Pensionskasse erfolgt durch den Arbeitgeber. Quellensteuer: Bei ausländischen Betreuerinnen ohne Niederlassungsbewilligung C zieht der Arbeitgeber die Quellensteuer gemäss kantonalem Tarif vom Lohn ab und rechnet sie mit der Steuerbehörde ab.
Die Betreuerin erhält Einblick in besonders sensible Bereiche: Gesundheitszustand, Diagnosen, Medikation, finanzielle und familiäre Verhältnisse der betreuten Person. Sie verpflichtet sich zu absoluter Verschwiegenheit — während der Anstellung und unbefristet darüber hinaus. Gesundheitsdaten sind besonders schützenswerte Personendaten im Sinne des Schweizer Datenschutzgesetzes (DSG); ihre Weitergabe an Dritte ist nur zulässig, soweit sie für die Betreuung erforderlich ist (z. B. Information an Hausarzt, Spitex oder Angehörige im Notfall). Das Veröffentlichen oder Versenden von Bildern, Videos oder Tonaufnahmen der betreuten Person — insbesondere auf Social Media — ist ohne ausdrückliche schriftliche Einwilligung strikt untersagt.
Die Betreuerin erhält Haus-/Wohnungsschlüssel (Übergabe wird schriftlich quittiert). Schlüssel dürfen nicht kopiert oder Dritten überlassen werden; ein Verlust ist unverzüglich zu melden. Geld der betreuten Person wird nur gegen Beleg verwaltet (Haushaltskasse mit Quittungen: ☐ ja ☐ nein, Betrag CHF pro Woche). Bankkarten, E-Banking und Vollmachten der betreuten Person darf die Betreuerin nicht nutzen, ausser dies wird hier ausdrücklich und schriftlich geregelt: . Bei Vertragsende werden sämtliche Schlüssel, Karten und Unterlagen zurückgegeben.
Im Haushalt liegt eine jederzeit aktuelle Notfallmappe auf, die der Betreuerin bekannt und zugänglich ist. Sie enthält: Telefonnummern der Angehörigen (1. Kontakt: , 2. Kontakt: ), Hausarzt/Hausärztin (Name & Telefon: ), zuständige Spitex, Krankenkasse und Policen-Nr., aktuelle Medikamentenliste (durch Fachperson erstellt), bekannte Diagnosen und Allergien sowie den Aufbewahrungsort einer allfälligen Patientenverfügung.
Vorgehen im medizinischen Notfall: (1) Notruf 144(Sanität) wählen, bei der betreuten Person bleiben und Anweisungen der Notrufzentrale befolgen; (2) parallel bzw. unmittelbar danach die Angehörigen informieren; (3) den Vorfall mit Uhrzeit und Ablauf schriftlich festhalten. Die Betreuerin leistet keine medizinischen Eingriffe (§ 3); lebensrettende Sofortmassnahmen im Notfall (z. B. stabile Seitenlage) bleiben selbstverständlich zulässig. Weitere Notrufnummern: 117 (Polizei), 118 (Feuerwehr), 145 (Tox-Info), 112 (allgemein).
Bei Live-in stellt der Arbeitgeber der Betreuerin ein eigenes, abschliessbares Zimmer mit Fenster, Bett, Schrank und Heizung sowie Zugang zu Bad und Küche zur Verfügung. Das Zimmer ist Teil des Naturallohns (§ 5) und wird im Rahmen des Arbeitsverhältnisses überlassen; es entsteht kein separates Mietverhältnis. Die Privatsphäre der Betreuerin im Zimmer wird respektiert. Bei Beendigung des Arbeitsverhältnisses gibt die Betreuerin das Zimmer geräumt und besenrein zurück; die Räumung erfolgt bis zum letzten Arbeitstag, bei fristloser Beendigung innert einer angemessenen Frist von Tagen. Übergabe und Rückgabe des Zimmers werden mit einem kurzen Protokoll festgehalten.
Es gilt ausschliesslich Schweizer Recht, einschliesslich der zwingenden Bestimmungen des am Arbeitsort geltenden kantonalen NAV Hauswirtschaft. Gerichtsstand ist der Arbeitsort in der Schweiz. Mündliche Nebenabreden sind nicht gültig — Änderungen und Ergänzungen bedürfen der Schriftform. Sollte eine Bestimmung dieses Vertrags unwirksam sein, bleibt die Gültigkeit der übrigen Bestimmungen bestehen.
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Fonti
- · SECO: CNL modello per l'assistenza agli anziani 24 ore
- · ahv-iv.ch: lavoro domestico e salario in natura
- · Portale PMI: CNL economia domestica
- · AFC: imposta alla fonte e procedura semplificata
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