Die Schweiz ging nicht ins Bett
Die Argentinien-Nacht, auf die Viertelstunde gemessen: Stromdaten aus vier Netzen zeigen, dass Schweizer Haushalte in der Nacht des WM-Viertelfinals nicht schlafen gingen — kein Wecker, kein Aufstehen um 3, sondern durchgemacht. Wie viele zuschauten, was die Nacht kostete, welche Kantone am wachsten waren — und wer diese Haushalte am Montag am Laufen hielt.
Das Wichtigste in fünf Schlagzeilen
Die Schweiz stellte keinen Wecker — sie ging einfach nicht ins Bett.
Um 4 Uhr früh hatte etwa jeder dritte Stadt-Haushalt noch Licht — in einer Nacht, in der das Land sonst am tiefsten schläft.
Die ganze durchwachte Nacht kostete 16 Rappen Strom pro Haushalt. Der verlorene Schlaf kostet die Schweiz Milliarden.
Nur gestohlener Schlaf hinterlässt Spuren im Netz: Das Samstagabend-Spiel ist unsichtbar, das 3-Uhr-Spiel unübersehbar.
Man kann auf die Megawattstunde messen, was Schweizer Haushalte um 4 Uhr verbrauchten, um Argentinien zu sehen — aber nicht, wer diese Haushalte am Montag am Laufen hielt.
1 · Die Argentinien-Nacht: ein Tal, das nicht kam
In der Nacht auf Sonntag, den 12. Juli, spielte die Schweiz um 3 Uhr früh ihren ersten WM-Viertelfinal seit Generationen — und verlor ihn um halb sechs in der Verlängerung gegen Argentinien (1:3, Álvarez 112., Martínez 121.). An einem gewöhnlichen Sommer-Sonntag sinkt der Haushaltsstrom nach Mitternacht steil in sein Wochenend-Tal: Das Land schläft. In dieser Nacht kam das Tal nicht.
Stadt Zürich, Stromabgabe an Haushalte (Netzebene 7, ewz), Sa 11. Juli 20:00 bis So 12. Juli 10:00, in MWh pro Stunde. Baseline = Mittel derselben Stunde an turnierfreien Sommertagen gleichen Wochentags (n=9–10). Das orange Band markiert das Spiel: Anpfiff 3:00, Verlängerung ab ca. 4:55, Schlusspfiff ca. 5:40. Wo die graue Kurve ihr Wochenend-Tal hat, bleibt die dunkle Kurve oben: Die Stadt ging nicht ins Bett. Quelle: Open Data Stadt Zürich.
Basel-Stadt, Verbrauch der grundversorgten Kunden (≈ Haushalte), gleiche Darstellung und Baseline-Methode wie oben (n=9–10). Quelle: Open Data Basel-Stadt, Datensatz 100233.
Zwei unabhängige Stadtwerke, dieselbe Nacht, dieselbe Signatur: In Basel-Stadt lag der Haushaltsstrom über die Nacht im Mittel 14,8 Prozent über dem Normalwert, in der Stadt Zürich 12,9 Prozent — nicht als kurze Spitze, sondern als durchgezogenes Plateau von Mitternacht bis zum Schlusspfiff. Um 4 Uhr früh, in der sonst verschlafensten Stunde der Woche, lagen beide Städte knapp 15 Prozent über normal. Summiert ergibt das allein in der Stadt Zürich rund 131'000 kWh Mehrverbrauch, in Basel-Stadt rund 48'500 kWh — etwa eine halbe Kilowattstunde pro Haushalt. Winterthur (+8,4 %) und das EKZ-Netz im Kanton Zürich zeigen dieselbe Nacht, verdünnt durch Gewerbe, das um 4 Uhr ohnehin kaum verbraucht.
2 · Wach geblieben oder Wecker gestellt?
Ein 3-Uhr-Anpfiff lässt zwei Strategien zu: aufbleiben — oder schlafen gehen und den Wecker auf kurz vor drei stellen. Die Viertelstunden-Daten beantworten die Frage eindeutig. Hätte ein relevanter Teil des Landes den Wecker gestellt, müsste die Verbrauchskurve um 3 Uhr springen: Hunderttausende Fernseher, Lichter und Kaffeemaschinen gleichzeitig an.
Viertelstündliche Haushaltslast Stadt Zürich, Sa 22:00 bis So 7:45, vs. Baseline. Hätten viele einen Wecker auf kurz vor 3 gestellt, gäbe es am Anpfiff einen Sprung. Es gibt keinen: Der Mehrverbrauch liegt schon ab Mitternacht bei +12 % und steigt zum Anpfiff nur um +1,6 Punkte. Die Schweiz stellte keinen Wecker — sie ging einfach nicht ins Bett. (Basel: Sprung am Anpfiff +0,1 Punkte.)
Die Schweiz stellte keinen Wecker — sie blieb einfach auf.
Der Sprung existiert praktisch nicht. Der Mehrverbrauch liegt in Zürich schon ab Mitternacht bei rund +12 Prozent und steigt zum Anpfiff nur um 1,6 Prozentpunkte; in Basel beträgt der Anpfiff-Sprung 0,1 Punkte — dort war die Nacht schon ab Mitternacht voll im Gang. Die Schweiz hat nicht auf den Wecker vertraut: Sie ist schlicht aufgeblieben. In Zürich kam während der ersten Halbzeit noch ein kleiner Nachzügler-Strom dazu (die Kurve klettert bis 4 Uhr auf +15 Prozent) — aufgewachte Härtefälle, Heimkehrer, zweite Halbzeit im Wohnzimmer statt in der Bar.
3 · Wie viele haben zugeschaut?
Die offizielle Zahl: Bis zu 830'000 Menschen sahen den Viertelfinal live auf SRF zwei — um 3 Uhr früh, mit 93,6 Prozent Marktanteil, dazu rund 690'000 Streamstarts (Mediapulse/SRF). Diese Zahl ist eine Untergrenze: Sie misst nur die Deutschschweiz, nur klassisches TV plus SRF-Streams, kein Public Viewing, keine Westschweizer und Tessiner Kanäle. Was die Quote nicht sieht, sieht das Stromnetz.
Zentralschätzung des Anteils wacher Haushalte um 4:00 in der Argentinien-Nacht: gemessener Mehrverbrauch ÷ 150–300 W Mehrleistung eines wachen Haushalts (TV + Licht), ÷ Anzahl Haushalte im Netzgebiet. Schätzbänder: Zürich 26–63 %, Basel 18–41 %, Schweiz 18–63 % (breites Band; TV-Zahlen als Untergrenze: 830'000 TV-Spitze Deutschschweiz + ~690'000 Streamstarts). Klar deklarierte Modellrechnung, keine Messung.
Um 4 Uhr früh: jeder dritte Stadt-Haushalt wach.
Aus dem gemessenen Mehrverbrauch lässt sich der Anteil wacher Haushalte abschätzen: In der Stadt Zürich war um 4 Uhr grob jeder dritte Haushalt wach (Schätzband 26–63 %), in Basel gut jeder vierte (18–41 %). Auf das Land hochgerechnet ergibt das — zusammen mit den TV-Zahlen als Untergrenze — eine Grössenordnung von 1 bis 2 Millionen wachen Menschen um 4 Uhr früh: deutlich mehr, als die TV-Messung allein zeigt. Für die übrigen Kantone existiert keine offene Haushalts-Messung; dort bleibt als Näherung nur das Suchinteresse (Abschnitt 6) — und ab Mitte August die Kantonsdaten von Swissgrid.
4 · Was die Nacht kostete — und was sie wirklich kostete
Rechnet man den gemessenen Mehrverbrauch der Städte auf die 4,06 Millionen Schweizer Privathaushalte hoch, verbrauchte das Land in dieser Nacht rund 1,8 bis 2,8 Gigawattstunden zusätzlich — zum ELCOM-Mediantarif 2026 (27,7 Rp./kWh) gut eine halbe Million Franken. Pro Haushalt: 12 bis 19 Rappen. Ein ganzes Land schaut die halbe Nacht fern, und die Stromrechnung dafür ist … eine Tasse Kaffee — pro tausend Haushalte eine.
Die eigentliche Rechnung kam am Montag. Ein Drittel der Bevölkerung leidet gemäss BFS-Gesundheitsbefragung ohnehin an Schlafstörungen; die Schweiz schläft heute im Schnitt 38 Minuten weniger als vor drei Jahrzehnten. RAND Europe beziffert allein die Folgen chronischer Insomnie auf bis zu 10,1 Milliarden Franken Produktivitätsverlust pro Jahr — 1,3 Prozent des BIP. Eine einzelne Fussballnacht verschwindet in dieser Statistik. Aber sie zeigt das Verhältnis: Der Strom einer schlaflosen Nacht ist ein Rappenbetrag. Der Schlaf ist das teure Gut.
5 · Die Gegenprobe: Algerien um 5, Kolumbien bis um 1
Könnte die Argentinien-Nacht ein Zufall sein — eine warme Nacht, ein Messfehler? Das Turnier lieferte die Kontrollen gleich mit. Das Achtelfinale gegen Kolumbien begann um 22 Uhr an einem Dienstag und endete erst um viertel vor eins im Penaltyschiessen; das Sechzehntelfinale gegen Algerien wurde um 5 Uhr früh angepfiffen. Zwei völlig verschiedene Schlaffenster — und die Kurven folgen beiden auf die Stunde genau.
Stadt Zürich, Haushaltslast Di 7. Juli 18:00 bis Mi 8. Juli 6:00 vs. normaler Dienstag/Mittwoch. 120 torlose Minuten plus Penaltyschiessen bis ca. 0:50 — an einem Arbeitstag. Die Kurve bleibt bis nach 2 Uhr über 11 Prozent erhöht: Das Land sah das Penaltydrama zu Ende und ging erst dann schlafen. 1,2 Mio. sahen das Spiel (78,3 % Marktanteil).
Stadt Zürich, Haushaltslast Fr 3. Juli 0:00–12:00 vs. normaler Freitag. Der Mehrverbrauch steigt in den 5-Uhr-Anpfiff hinein und klingt nach dem Schlusspfiff ab — stundengenau ans Spiel gebunden. Wetter oder Zufall können dieses Muster nicht erzeugen: Hitze weckt niemanden pünktlich um 5. 535'000 sahen das Spiel (86,7 % Marktanteil, Mediapulse/SRF).
Beim Kolumbien-Spiel bleibt die Kurve bis nach 2 Uhr über 11 Prozent erhöht — das Land sah das Penaltydrama zu Ende, an einem Arbeitstag. Beim Algerien-Spiel steigt der Mehrverbrauch in den Anpfiff hinein und klingt nach dem Schlusspfiff ab; 535'000schauten um 5 Uhr früh zu (86,7 % Marktanteil). Hitze weckt niemanden pünktlich um 5 — dieses Muster kann nur das Spiel erzeugen.
Mittlere Abweichung vom Normalwert im jeweiligen Spielfenster, Mittel aus Basel-Stadt und Stadt Zürich (Haushalte), in Prozent. Das Samstagabend-Spiel (Katar) ist praktisch unsichtbar — samstagabends ist die Schweiz ohnehin wach. Je tiefer ein Spiel in den Schlaf schneidet, desto grösser die Spur.
Nur gestohlener Schlaf hinterlässt Spuren im Netz.
Alle sechs Nati-Spiele nebeneinander machen daraus ein Gesetz: Ein Spiel hinterlässt im Netz genau dann eine Spur, wenn es in den Schlaf schneidet. Das Samstagabend-Spiel gegen Katar (21 Uhr) ist praktisch unsichtbar — samstagabends ist die Schweiz ohnehin wach, der Fernseher ersetzt nur andere Wachheit. Das Mittwochabend-Spiel gegen Kanada hob Basels Haushalte um 22,7 Prozent — der grösste Wert des Turniers. Und die Gegenprobe gelingt blind: Reiht man alle Nächte des Sommers 2026 nach ihrer Haushaltsstrom-Abweichung, sind die fünfzehn auffälligsten ausnahmslos Turniernächte. An turnierfreien Nächten weichen die Netze nicht nach oben ab (Zürich −1,3 %, Basel −3,4 %).
| Spiel | Basel (Haushalte) | Zürich (Haushalte) | Winterthur (Netz) | EKZ/Kt. ZH (Netz) |
|---|---|---|---|---|
| Katar Sa 21h | +2.6 % | +0.1 % | +1.1 % | +1.7 % |
| Bosnien Do 21h | +13.8 % | +9.4 % | +8.7 % | +8.1 % |
| Kanada Mi 21h | +22.7 % | +16.1 % | +12.2 % | +11.6 % |
| Algerien Fr 5h | +6.7 % | +9.9 % | +6.9 % | +7.9 % |
| Kolumbien Di 22h | +12.8 % | +13.0 % | +8.3 % | +2.6 % |
| Argentinien So 3h | +14.8 % | +12.9 % | +8.4 % | +5.5 % |
Winterthur und EKZ sind Gesamtnetz (inkl. Gewerbe) — nachts dominiert der Haushaltsanteil, tagsüber verdünnt das Gewerbe den Effekt. Vollständige Stundenwerte im CSV-Download.
6 · Die Karte der wachen Schweiz
Offene Haushalts-Stromdaten gibt es nur für wenige Netzgebiete. Für alle 26 Kantone bleibt in der Nacht selbst ein Näherungsmass: das Suchinteresse zur Nati (sprachneutral gemessen). Es zeichnet ein deutliches Bild: Die gesamte Romandie belegt sechs der sieben Spitzenplätze — Genf (100), Waadt (93), Jura (82), Neuenburg (79), Wallis und Freiburg (je 69), dazwischen nur Basel-Stadt (72). Der erste Deutschschweizer Kanton ist Zürich auf Rang 8. Am anderen Ende: Obwalden (19), Appenzell Ausserrhoden (39), Graubünden (43).
Google-Trends-Index (Thema «Schweizer Fussballnationalmannschaft», sprachneutral), So 12. Juli 02–10 Uhr MESZ. 100 = Kanton mit dem höchsten Anteil am eigenen Suchvolumen. Die GESAMTE Romandie belegt sechs der sieben Spitzenplätze — die Deutschschweiz beginnt erst auf Rang 8 (Zürich). Achtung: relativer Aufmerksamkeits-Index, keine Zuschauerzahl.
| # | Trends-Index | |
|---|---|---|
| 1 | Genf | 100 |
| 2 | Waadt | 93 |
| 3 | Jura | 82 |
| 4 | Neuenburg | 79 |
| 5 | Basel-Stadt | 72 |
| 6 | Wallis | 69 |
| 7 | Freiburg | 69 |
| 8 | Zürich | 65 |
| 9 | Graubünden | 43 |
| 10 | Appenzell A.Rh. | 39 |
| 11 | Obwalden | 19 |
Top 8 und Bottom 3 von 26. Vollständige Rangliste im Datensatz (CSV). Romandie-Kantone hervorgehoben. Quelle: Google Trends, sprachneutrales Thema, 12. Juli 02–10 Uhr.
Wo sich das mit Stromdaten prüfen lässt, stimmt es: Die ewz-Daten für Mittelbünden zeigen in den Gruppenspiel-Nächten praktisch keine Abweichung (−4 bis +1 %) — die Berge haben tatsächlich weitergeschlafen. Der Kanton Luzern (CKW-Smart-Meter, ~155'000 Zähler) lag beim Kanada-Spiel bei +10,3 Prozent, am Algerien-Morgen bei +5,9 — und beim Samstagabend-Spiel exakt bei null. Und das Stadt-Land-Gefälle: Stadt Zürich +12,9 Prozent, das umliegende EKZ-Gebiet etwa halb so viel. Die urbane Schweiz blieb wach, die Agglomeration ging früher ins Bett. Dass ausgerechnet die Romandie zuoberst steht, hat eine doppelte Pointe: Argentinien ist ihr kulturell am nächsten — und sie ist die Region mit der höchsten Konzentration lateinamerikanischer Hausangestellter (49 % der Sans-Papiers leben in der Westschweiz).
7 · Wer hielt diese Haushalte am Montag am Laufen?
Wir können auf die Megawattstunde genau messen, was Schweizer Haushalte um 4 Uhr früh verbraucht haben, um Argentinien zu sehen. Aber nicht, wer diese Haushalte am Montag am Laufen hielt.
Während das Land übermüdet in die Woche stolperte, haben in über 100'000 Schweizer Privathaushalten Angestellte geputzt, gekocht, Kinder gehütet und Angehörige betreut — Menschen aus 122 Nationen, überproportional Frauen. Gemäss der peer-reviewten Studie der Universität Lausanne (SAGE, 2025) stellen Lateinamerikanerinnen die grösste aussereuropäische Gruppe unter den bezahlten Reinigungskräften; offiziell leben nur rund 2'000 Argentinierinnen und Argentinier in der Schweiz — eine sichere Untererfassung, weil viele mit italienischem oder spanischem Pass gezählt werden. Ein grosser Teil dieser Arbeit ist nicht angemeldet: ohne Unfallversicherung, ohne AHV, unsichtbar in jeder Statistik — die Schweiz hat das ILO-Übereinkommen 189 über menschenwürdige Arbeit für Hausangestellte bis heute nicht ratifiziert. In der Nacht, in der die Nation hinter der Nati wachte, sassen manche der Frauen, die ihre Haushalte am Laufen halten, vor demselben Spiel — auf der anderen Seite.
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Quellen
- Open Data Stadt Zürich — ewz Stromabgabe Netzebenen, Viertelstundenwerte (data.stadt-zuerich.ch) (2026) — Haushaltsstrom Stadt Zürich (NE7); dito ewz Mittelbünden für Graubünden
- Open Data Basel-Stadt — Kantonaler Stromverbrauch, Datensatz 100233 (data.bs.ch) (2026) — Grundversorgte Kunden ≈ Haushalte, 15-Minuten-Auflösung
- Stadtwerk Winterthur & EKZ — Bruttolastgänge (opendata.swiss) (2026) — Gesamtnetz-Kontrollen Winterthur und Kanton Zürich
- CKW Open Data — anonymisierte Smart-Meter-Aggregate Kanton Luzern (2026) — ~155'000 Zähler, Haushalte/KMU ≤ 25 MWh; Juni + 1.–5. Juli
- ENTSO-E Actual Total Load via energy-charts.info (Fraunhofer ISE) (2026) — Nationale Netzlast, nur zur Einordnung; Abrufstand 15.7.2026
- Mediapulse via SRF-Medienportal (2026) — 830'000 TV-Spitze Viertelfinal (93,6 % Marktanteil), 1,2 Mio. Achtelfinal, 535'000 Algerien um 5 Uhr
- ELCOM — Strompreis-Medianwert Haushalte (2026) — 27,7 Rp./kWh (Profil H4)
- BFS — STATPOP Privathaushalte & Gesundheitsbefragung Schlaf (2024/2022) — 4,06 Mio. Haushalte; ein Drittel mit Schlafstörungen
- RAND Europe — Volkswirtschaftliche Kosten der Insomnie in der Schweiz (2023) — bis zu CHF 10,1 Mrd. Produktivitätsverlust pro Jahr (1,31 % des BIP)
- Tinguely, Landolt & Cajochen — Schlafdauer in der Schweiz (2014) — −38 Minuten Werktagsschlaf zwischen 1983 und 2011
- Borges, Greve & Massoudi (Universität Lausanne), SAGE, peer-reviewed (2025) — Lateinamerikanerinnen = grösste aussereuropäische Gruppe in der bezahlten Reinigungsarbeit
- sans-papiers.ch (2026) — 100'000+ Beschäftigte in Privathaushalten, 122 Nationalitäten, 49 % der Sans-Papiers in der Romandie
- Google Trends — Thema «Schweizer Fussballnationalmannschaft», Kantone (2026) — 12. Juli, 02–10 Uhr MESZ, sprachneutrales Entity /m/032jlh
- Clino — Rohdaten & Berechnung dieser Studie (2026) — CSV-Download oben: alle sechs Spielnächte × Netze, Stunde für Stunde
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Über Clino
Clino ist eine Schweizer SaaS-Plattform, die privaten Haushalten ermöglicht, ihre Haushaltshilfe legal anzustellen — Lohnabrechnung, Arbeitsvertrag, AHV-Anmeldung und Unfallversicherung inklusive. CHF 19.90/Monat. Alle 26 Kantone. Gegründet 2025 in Zürich. clino.ch












