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Studie28. Juli 2026

Im Kanton Zürich wird mehr gratis gearbeitet als bezahlt

1,6 Milliarden Stunden unbezahlte Arbeit gegen 1,4 Milliarden Stunden Erwerbsarbeit: Das ist die Bilanz eines Jahres im wirtschaftsstärksten Kanton der Schweiz, gerechnet vom Kanton selbst. Wer sich Hilfe im Haushalt leisten kann, gewinnt knapp drei Stunden pro Woche zurück, und zwar die Frau. Nur leisten sich diese Hilfe doppelt so viele Menschen mit Hochschulabschluss wie ohne. Eine Auswertung der amtlichen Zahlen, mit der Rechnung, was diese drei Stunden legal angemeldet kosten.

Daten (CSV)
1,6 Mrd.
Stunden unbezahlte Arbeit pro Jahr, mehr als die 1,4 Mrd. Stunden Erwerbsarbeit
24 Std.
Unbezahlte Arbeit pro Kopf und Woche im Kantonsdurchschnitt
19 % zu 10 %
So viel häufiger holen sich Menschen mit Tertiärabschluss Hilfe im Haushalt
3 Stunden
Weniger Hausarbeit pro Woche für Frauen mit externer Haushaltshilfe

Zusammenfassung

Der Kanton Zürich hat die grösste Volkswirtschaft der Schweiz. Und trotzdem gilt: Die Zürcherinnen und Zürcher leisteten 2020 über 1,6 Milliarden Stunden unbezahlte Arbeit und rund 1,4 Milliarden Stunden Erwerbsarbeit. Kochen, putzen, waschen, Kinder betreuen, Freiwilligenarbeit: zusammen ein Volumen, das die gesamte bezahlte Arbeit des Kantons um 14 Prozent übertrifft. Pro Kopf sind das rund 24 Stunden pro Woche. Die Zahlen stammen nicht von uns, sondern vom Statistischen Amt des Kantons Zürich, das dafür das Modul «Unbezahlte Arbeit» der Schweizerischen Arbeitskräfteerhebung ausgewertet hat.

Diese Arbeit ist ungleich verteilt. Frauen leisten gut 60 Prozent des unbezahlten Volumens und wöchentlich knapp zehn Stunden mehr als Männer, also mehr als einen ganzen Arbeitstag. Bei der Hausarbeit allein sind es 22 Stunden gegenüber 15. Männer haben aufgeholt, sichtbar sogar: Der Anteil, der am Stichtag gar nichts im Haushalt gemacht hat, sank von 19 auf 8 Prozent, und bei der Mahlzeitenzubereitung stieg ihre Beteiligung von 49 auf 66 Prozent. Doch der Vorsprung der Frauen schrumpfte nur von 66 auf 47 Prozent, und diese Verkleinerung ist statistisch nicht einmal gesichert.

Der interessanteste Befund der kantonalen Analyse ist ein anderer, und er wird selten zitiert: Externe Haushaltshilfe wirkt, aber sie ist ein Privileg. Personen mit Tertiärabschluss nehmen doppelt so häufig regelmässig Hilfe von Drittpersonen in Anspruch (19 Prozent) wie Personen ohne (10 Prozent). Und wo diese Hilfe da ist, verbringen Frauen in Paarbeziehungen knapp drei Stunden pro Woche weniger mit Hausarbeit, statistisch abgesichert und um Bildung, Alter, Pensum und Kinderzahl bereinigt. Bei vergleichbaren Männern ändert sich nichts. Wir haben ausgerechnet, was diese drei Stunden kosten, wenn man sie sauber anmeldet: CHF 461 pro Monat, alles inklusive.


Das Volumen: die grösste Branche des Kantons steht in keiner Statistik

Es gibt im Kanton Zürich eine Tätigkeit, die mehr Stunden verschlingt als jede andere, und sie taucht in keiner Branchenstatistik auf. 1,6 Milliarden Stunden unbezahlte Arbeit stehen 1,4 Milliarden Stunden Erwerbsarbeit gegenüber. Zum Vergleich: In der Betriebsstatistik des Kantons, die auf der Unternehmensstatistik des Bundes beruht, sind exakt 19 Branchen erfasst, von der Landwirtschaft bis zu den sonstigen Dienstleistungen. Die Arbeit im eigenen Haushalt ist in keiner davon enthalten, und der Privathaushalt als Arbeitgeber, im internationalen Branchenschlüssel der Abschnitt T, fehlt in dieser Statistik vollständig.

Unbezahlte Arbeit
1.6 Mrd. Std.
Erwerbsarbeit
1.4 Mrd. Std.

Jahresvolumen in Milliarden Stunden, Wohnbevölkerung ab 15 Jahren. Unbezahlte Arbeit umfasst Hausarbeit, Betreuung von Kindern im eigenen Haushalt und Freiwilligenarbeit. Quelle: Statistisches Amt Kanton Zürich, statistik.info 2022/02 (SAKE 2020).

Daten (CSV)

Was wäre dieses Volumen wert, wenn man es bezahlen müsste? Bewertet man die 1,6 Milliarden Stunden mit dem gesetzlichen Mindestlohn der Hauswirtschaft von CHF 20.35 pro Stunde, dem tiefsten legal zulässigen Ansatz, ergibt das 32,6 Milliarden Franken pro Jahr. Zum üblichen Zürcher Marktlohn von 29 Franken wären es 46,4 Milliarden. Auf jeden der rund 701’000 Privathaushalte des Kantons entfallen damit selbst zum Mindestlohn rund 46’400 Franken unbezahlte Arbeit pro Jahr, oder knapp 44 Stunden pro Woche und Haushalt. Es ist die grösste unsichtbare Position in der Zürcher Wirtschaftsrechnung.


Wer sie leistet: zehn Stunden Unterschied pro Woche

Die Aufteilung ist kein Detail, sie ist die Hälfte der Geschichte. Frauen leisten gut 60 Prozent des gesamten unbezahlten Volumens, Männer umgekehrt rund 60 Prozent des bezahlten. In Wochenstunden gerechnet kommen Frauen auf 22 Stunden Hausarbeit, 5 Stunden Betreuung der eigenen Kinder und 1,8 Stunden Freiwilligenarbeit; Männer auf 15, 3 und 1,4. Die Differenz von knapp zehn Stunden pro Woche entspricht mehr als einem vollen Arbeitstag.

06111722HausarbeitKinderbetreuungFreiwilligenarbeit
Frauen ( Std.)Männer ( Std.)

Durchschnittliche Wochenstunden der Wohnbevölkerung ab 15 Jahren, inklusive Personen ohne Zeitaufwand am Stichtag. Zusammen leisten Frauen knapp 10 Stunden pro Woche mehr unbezahlte Arbeit als Männer.

Daten (CSV)

Über das Jahrzehnt hat sich etwas bewegt, und zwar auf der Männerseite. Ihre Hausarbeitszeit stieg um 2,6 Stunden pro Woche, jene der Frauen um 1,5. Der Anteil der Männer, die am Stichtag überhaupt keine Hausarbeit gemacht hatten, fiel von 19 auf 8 Prozent; an der Mahlzeitenzubereitung beteiligten sich statt knapp der Hälfte (49 Prozent) inzwischen zwei Drittel (66 Prozent). Trotzdem verwenden Frauen 2020 noch immer doppelt so viel Zeit fürs Waschen, über 40 Prozent mehr fürs Putzen und Aufräumen und gut ein Drittel mehr fürs Kochen. Es sind genau die Arbeiten, die sich am wenigsten aufschieben lassen.

20102020Frauen · 20.5 Std.22 Std.Männer · 12.4 Std.15 Std.

Wochenstunden Hausarbeit, Wohnbevölkerung ab 15 Jahren. Die Werte für 2010 sind aus den publizierten Veränderungen zurückgerechnet (Männer +2,6, Frauen +1,5 Stunden). Gegenprobe: das ergibt 2010 einen Vorsprung der Frauen von 66 % und 2020 von 47 %, exakt die publizierten Werte. Die Verkleinerung der Differenz ist statistisch nicht signifikant.

Daten (CSV)

Und es sind die Arbeiten, bei denen die Extreme auseinanderliegen: 47 Prozent der Frauen, aber nur 28 Prozent der Männer verbringen mehr als 20 Stunden pro Woche mit Hausarbeit. Bei den Eltern verschärft sich das Bild noch: Mütter mit einem Kind unter sieben Jahren wenden knapp 12 Stunden pro Woche für Körperpflege, Essen geben und ins Bett bringen auf, Väter etwas mehr als 6.


Das Privileg: wer Hausarbeit einkaufen kann, und was das ändert

Haushalte mit den nötigen Mitteln können Hausarbeit gegen Bezahlung an Dritte abgeben. Genau das misst die kantonale Auswertung, und der Graben ist deutlich: 19 Prozent der Personen mit Tertiärabschluss nehmen regelmässig Hilfe von Drittpersonen fürs Putzen, Einkaufen oder andere Hausarbeiten in Anspruch, gegenüber 10 Prozent ohne Tertiärabschluss. In beiden Erhebungswellen, 2016 und 2020, identisch.

Mit Tertiärabschluss
19 %
Ohne Tertiärabschluss
10 %

Anteil der Personen, die regelmässig Hilfe von Drittpersonen fürs Putzen, Einkaufen oder andere Hausarbeiten in Anspruch nehmen. Identische Werte in den Erhebungen 2016 und 2020. Die SAKE unterscheidet dabei nicht zwischen bezahlter Haushaltshilfe und informeller Hilfe durch Verwandte.

Daten (CSV)

Der zweite Teil des Befunds ist der wichtigere: Diese Hilfe wirkt, und sie wirkt einseitig. Frauen in Paarbeziehungen im Erwerbsalter verbringen mit externer Haushaltshilfe knapp drei Stunden pro Woche weniger mit Hausarbeit als vergleichbare Frauen ohne. Die Schätzung stammt aus einem Regressionsmodell, das Bildungsabschluss, Alter, das Erwerbspensum beider Partner, die Kinderzahl und Homeoffice kontrolliert. Bei vergleichbaren Männern ist keine signifikante Reduktion zu beobachten. Wer Hausarbeit einkauft, kauft in der Praxis also die Zeit einer Frau frei.

Und wer leistet die eingekaufte Arbeit? Ebenfalls Frauen. In der Berufsgruppe «Reinigungspersonal und Hilfskräfte in Privathaushalten» sind im Kanton Zürich 96 Prozent Frauen. Die Auswertung des Kantons hält dazu nüchtern fest, dass es sich um eine berufliche Tätigkeit mit niedrigen Durchschnittslöhnen handelt. Die unbezahlte Arbeit verschwindet damit nicht, sie wechselt die Person, und oft auch die soziale Schicht.

Ohne Haushaltshilfe

  • Frauen in Paarbeziehungen: 22 Stunden Hausarbeit pro Woche
  • 47 % der Frauen kommen auf mehr als 20 Stunden pro Woche
  • Die Zeit für Hausarbeit ist die Reserve, aus der Mütter bei steigendem Pensum schöpfen
  • Der Vorsprung der Frauen bei der Hausarbeit liegt weiterhin bei 47 %

Mit Haushaltshilfe

  • Knapp 3 Stunden pro Woche weniger Hausarbeit, bereinigt um Bildung, Alter, Pensum und Kinder
  • Kein messbarer Effekt bei vergleichbaren Männern
  • Verfügbar für 19 % der Menschen mit Tertiärabschluss, für 10 % ohne
  • 96 % der Reinigungskräfte in Zürcher Privathaushalten sind Frauen

Die Rechnung: was drei Stunden pro Woche kosten, sauber angemeldet

Wenn drei Stunden Haushaltshilfe pro Woche messbar drei Stunden Hausarbeit ersparen, stellt sich die praktische Frage: Was kostet das, wenn man es richtig macht? Mit dem Lohnrechner von Clino, zu Zürcher Bedingungen und beim üblichen Ansatz von CHF 29 pro Stunde, ergibt sich für 3 Stunden pro Woche ein Bruttolohn von CHF 408 pro Monat und eine gesamte Arbeitgeberausgabe von CHF 461, inklusive AHV/IV/EO, Arbeitslosenversicherung, Unfallversicherung, Familienzulagen und Administration. Die Angestellte erhält CHF 362 netto und baut damit ihre eigene AHV auf.

Der Aufschlag für die Legalität beträgt hier rund 53 Franken pro Monat. Zum gesetzlichen Mindestlohn der Hauswirtschaft von CHF 20.35 pro Stunde kosten dieselben drei Stunden CHF 329 im Monat. Bis zu einem Jahreslohn von CHF 22’680 läuft die Anstellung im vereinfachten Abrechnungsverfahren, das genau für solche Fälle geschaffen wurde: eine Anmeldung bei der Ausgleichskasse, ein Ansatz, eine Jahresabrechnung.

PensumBruttolohnKosten ArbeitgeberNetto an die Angestellte
2 Std./WocheCHF 272CHF 314CHF 241
3 Std./WocheCHF 408CHF 461CHF 362
4 Std./WocheCHF 544CHF 608CHF 482
5 Std./WocheCHF 681CHF 755CHF 603

Stundenlohn CHF 29, der übliche Zürcher Ansatz für Haushaltshilfen; 4 Wochen Ferien, Bewilligung C, 45 Jahre, vereinfachtes Abrechnungsverfahren. Arbeitgeberkosten = Bruttolohn inklusive Ferienzuschlag plus AHV/IV/EO, ALV, Unfall und Familienzulagen plus CHF 19.90 Clino-Gebühr. Zum gesetzlichen Mindestlohn von CHF 20,35 kosten dieselben 3 Stunden CHF 329 im Monat. Berechnet mit dem Lohnrechner von Clino, Juli 2026.

Daten (CSV)

Warum eine Lohnplattform diese Daten publiziert

Clino meldet Anstellungen im Privathaushalt in allen 26 Kantonen an: schriftlicher Vertrag, AHV-Anmeldung ab dem ersten Franken bei der kantonalen Ausgleichskasse, Unfallversicherung, BVG wo geschuldet, monatliche Lohnabrechnungen und Lohnausweis, für CHF 19.90 pro Monat. Uns interessieren diese Zahlen, weil sie die Grösse des Themas zeigen: Die Arbeit, um die es geht, ist die grösste unbezahlte Position der Zürcher Wirtschaft, und der Teil davon, der bezahlt wird, läuft zu einem erheblichen Teil ohne Vertrag und ohne Sozialversicherung. Wer sie anmeldet, macht aus einer Grauzone eine Anstellung mit Rente, Versicherung und Rechten.

Haushaltshilfe anmelden · Lohnrechner

Im wirtschaftsstärksten Kanton der Schweiz wird mehr gratis gearbeitet als bezahlt. Wer sich davon drei Stunden pro Woche freikaufen kann, tut es. Wer nicht, macht sie selbst. Und in beiden Fällen ist es meistens eine Frau.


Überraschende Erkenntnisse

Der Privathaushalt als Arbeitgeber existiert in der Zürcher Wirtschaftsstatistik nicht

Die Betriebsstatistik des Kantons, die auf der Unternehmensstatistik des Bundes beruht, führt 19 Branchen. Der internationale Branchenschlüssel kennt zusätzlich den Abschnitt T, «Private Haushalte als Arbeitgeber». Er kommt im kantonalen Datensatz nicht vor. Der Kanton weiss also, wie viele Beschäftigte die Land- und Forstwirtschaft in jeder einzelnen Gemeinde hat, aber nicht, wie viele Menschen in Zürcher Privathaushalten arbeiten.

Männer haben deutlich aufgeholt, ohne dass die Lücke statistisch kleiner wurde

Die Beteiligungszahlen sind eindrücklich: Der Anteil der Männer ohne jede Hausarbeit am Stichtag fiel von 19 auf 8 Prozent, beim Kochen stieg die Beteiligung von 49 auf 66 Prozent. Trotzdem schrumpfte der zeitliche Vorsprung der Frauen nur von 66 auf 47 Prozent, und das Statistische Amt hält ausdrücklich fest, dass diese Abnahme um rund eine Wochenstunde nicht statistisch signifikant ist. Mehr Männer beteiligen sich, aber die Hauptlast bleibt liegen, wo sie lag.

Haushaltshilfe entlastet Frauen, Männer messbar gar nicht

Der Effekt externer Haushaltshilfe ist asymmetrisch: knapp drei Stunden weniger Hausarbeit pro Woche bei Frauen in Paarbeziehungen, keine signifikante Veränderung bei vergleichbaren Männern. Wer eine Haushaltshilfe anstellt, ersetzt also nicht «die Hausarbeit des Paares», sondern einen Teil der Hausarbeit der Frau. Zugleich wird diese Arbeit zu 96 Prozent wieder von Frauen erledigt, in einer Berufsgruppe mit tiefen Durchschnittslöhnen.


Quellen

  • Statistisches Amt Kanton Zürich — statistik.info 2022/02, «Unbezahlte Arbeit im Kanton Zürich» (2022) — Modul «Unbezahlte Arbeit» der SAKE 2010–2020; Volumen, Stunden nach Geschlecht, Nutzung externer Haushaltshilfe
  • BFS — Schweizerische Arbeitskräfteerhebung (SAKE), Modul Unbezahlte Arbeit (2010–2020) — Primärerhebung, kantonal ausgewertet
  • BFS — Strukturerhebung, Berufsgruppe «Reinigungspersonal und Hilfskräfte in Privathaushalten» (2016–2020) — Gepoolte Fünfjahresstichprobe, Kanton Zürich: 96 % Frauen
  • Statistisches Amt Kanton Zürich — Gemeindeporträt, Indikator 54 «Privathaushalte Total» (2020) — 701'253 Privathaushalte, Bezugsgrösse für die Werte pro Haushalt
  • Statistisches Amt Kanton Zürich — «Betriebslandschaft im Kanton Zürich» (STATENT) (2025) — Branchendimension: NOGA-Abschnitte A bis S, kein Abschnitt T (Private Haushalte als Arbeitgeber)
  • Normalarbeitsvertrag Hauswirtschaft des Bundes (2026) — Mindestlohn CHF 20.35/Stunde für ungelernte Angestellte ab 1.1.2026
  • Clino — Lohnrechner (2026) — Arbeitgeberkosten einer angemeldeten Haushaltshilfe im Kanton Zürich

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Über Clino

Clino ist eine Schweizer SaaS-Plattform, die privaten Haushalten ermöglicht, ihre Haushaltshilfe legal anzustellen — Lohnabrechnung, Arbeitsvertrag, AHV-Anmeldung und Unfallversicherung inklusive. CHF 19.90/Monat. Alle 26 Kantone. Gegründet 2025 in Zürich. clino.ch

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