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Betreuungsreport 2026 · Studie24. Juli 2026

Was ein Babysitter kostet: die Lohnkarte der Schweiz

Der Medianlohn für Babysitting liegt in Schwyz bei CHF 30 pro Stunde, im Tessin und in weiten Teilen der Romandie bei CHF 20: ein Unterschied vom 1,5-Fachen zwischen den Kantonen. Das zeigt eine Auswertung von 11'620 Inseraten aus 23 Kantonen. Wer im Kanton wohnt, bestimmt einen Teil des Preises, wer die Familie ist und wen sie bucht, den grösseren: einzelne Inserate reichen von CHF 5 bis CHF 60 pro Stunde. Dazu der gesetzliche Rahmen, der für diese Beträge gilt, und was ihn von Kanton zu Kanton unterscheidet.

Daten (CSV)
CHF 20–30/h
Median je Kanton: 1,5-facher Unterschied
CHF 22/h
Schweizer Median, n=4'844 Inserate
−25 %
Romandie und Tessin günstiger als die Deutschschweiz
CHF 20.35/h
Nationaler Mindestlohn NAV Hausdienst ab 1.1.2026 (Genf: CHF 24.59)

Zusammenfassung

Was kostet eine Stunde Babysitting in der Schweiz? Die Antwort hängt stark vom Kanton ab, aber nicht so stark, wie man erwarten würde. Aus 11'620 Inseraten der Plattform babysitting24.ch (Kategorie Babysitter, Kantonshauptstadt als Stichprobenpunkt, gescrapt am 24.7.2026) ergibt sich ein Schweizer Median von CHF 22 pro Stunde (unteres Viertel CHF 20, oberes Viertel CHF 25, n=4'844). Zwischen den Kantonen liegt eine Spanne vom 1,5-Fachen: Am günstigsten sind Bern, Freiburg, Jura, Neuenburg, Waadt, Wallis und das Tessin mit je CHF 20 im Median, am teuersten ist Schwyz mit CHF 30. Innerhalb eines einzelnen Kantons ist die Spanne noch grösser: Die einzelnen Inserate reichen kantonsübergreifend von CHF 5 bis CHF 60 pro Stunde, das 12-Fache.

Die Kantonsgrenze ist dabei nicht zufällig verteilt: Die Romandie und das Tessin sind rund 25 % günstiger als die Deutschschweiz (gepoolter Median CHF 20 gegenüber CHF 25). Eine Ausnahme innerhalb der Romandie ist Genf: Die Stadt liegt mit CHF 22 auf Schweizer Median-Niveau, zusammen mit Zürich und Basel-Stadt, und nicht bei den günstigsten Westschweizer Kantonen. Drei Kantone (Appenzell Ausserrhoden, Appenzell Innerrhoden, St. Gallen) liefern keine eigene Zahl: Ihr Anbieterpool überschneidet sich mit dem Nachbarkanton, eine Zahl wäre nicht kantonsspezifisch, darum keine Daten statt einer geschätzten oder gemittelten Zahl.

Für diese Beträge gilt ein doppelter gesetzlicher Rahmen. Der nationale Normalarbeitsvertrag Hausdienst (NAV) setzt ab 1.1.2026 einen Mindestlohn von CHF 20.35 pro Stunde für die Kategorie «ungelernt», gültig in der ganzen Schweiz mit einer einzigen Ausnahme: Genf hat einen eigenen, höheren kantonalen Mindestlohn von CHF 24.59. Und gelegentliches Babysitting durch unter 25-Jährige bleibt rechtlich ein Arbeitsverhältnis, ist aber bis zu CHF 750 Lohn pro Kalenderjahr und Haushalt von der AHV-Anmeldepflicht befreit. Diese Studie ist überparteilich, wissenschaftlich fundiert und in Methodik und Quellen transparent.


Die Kantons-Lohnkarte: wo Babysitting am meisten kostet

Ganz oben steht Schwyz, ein kleiner Kanton ohne Grossstadt, mit einem Median von CHF 30 pro Stunde (n=113), deutlich vor Nidwalden (CHF 27) und einer breiten Gruppe von acht Kantonen bei CHF 25. Am unteren Ende liegen sieben Kantone gleichauf bei CHF 20: Bern, Freiburg, Jura, Neuenburg, Waadt, Wallis und das Tessin. Weder die grösste Stadt noch das höchste mittlere Einkommen bestimmt den Spitzenplatz: Schwyz schlägt Zürich, Genf und Basel-Stadt, die alle beim Schweizer Median von CHF 22 liegen.

Die Kantons-Lohnkarte: Medianlohn für Babysitting
#Median CHF/h
1Schwyzn=113 · P25–P75: 24–30CHF 30/h
2Nidwaldenn=172 · P25–P75: 25–30CHF 27/h
3Schaffhausenn=250 · P25–P75: 20–27CHF 25/h
4Solothurnn=250 · P25–P75: 20–25CHF 25/h
5Zugn=250 · P25–P75: 20–25CHF 25/h
6Thurgaun=217 · P25–P75: 20–26CHF 25/h
7Graubündenn=199 · P25–P75: 20–30CHF 25/h
8Obwaldenn=111 · P25–P75: 20–30CHF 25/h
9Urin=90 · P25–P75: 20–30CHF 25/h
10Glarusn=79 · P25–P75: 20–30CHF 25/h
11Aargaun=250 · P25–P75: 20–25CHF 23/h
12Luzernn=250 · P25–P75: 20–25CHF 23/h
13Basel-Stadtn=250 · P25–P75: 20–25CHF 22/h
14Genfn=250 · P25–P75: 20–25CHF 22/h
15Zürichn=250 · P25–P75: 20–25CHF 22/h
16Basel-Landschaftn=250 · P25–P75: 20–25CHF 21/h
17Bernn=250 · P25–P75: 20–25CHF 20/h
18Freiburgn=250 · P25–P75: 15–24CHF 20/h
19Neuenburgn=250 · P25–P75: 15–23CHF 20/h
20Tessinn=250 · P25–P75: 20–25CHF 20/h
21Waadtn=250 · P25–P75: 20–23CHF 20/h
22Wallisn=250 · P25–P75: 15–25CHF 20/h
23Juran=113 · P25–P75: 15–25CHF 20/h

Median des stündlichen Ansatzes in Babysitter-Inseraten je Kanton, babysitting24.ch, gescrapt 24.7.2026. Kantonshauptstadt als Stichprobenpunkt (Methodik unten). AR, AI und SG fehlen: geteilter Anbieterpool mit dem Nachbarkanton, keine eigene Zahl möglich, keine Daten statt 0. n ab 79 (Glarus).

Daten (CSV)
Die Babysitter-Lohnkarte: Medianlohn pro Kanton
ZHBELUURSZFRSOBLSGGRAGTGTIVDVSNEJU
CHF 20/hCHF 30/h

Median des stündlichen Ansatzes in Babysitter-Inseraten je Kanton, babysitting24.ch, gescrapt 24.7.2026. Dunkler = teurer. Schwyz ist mit CHF 30 pro Stunde der teuerste Kanton, sieben Kantone (Bern, Freiburg, Jura, Neuenburg, Waadt, Wallis, Tessin) liegen im Median gleichauf bei CHF 20, dem tiefsten Wert. Appenzell Ausserrhoden, Appenzell Innerrhoden und St. Gallen (grau): geteilter Anbieterpool mit dem Nachbarkanton, keine eigene Zahl möglich, keine Daten statt 0.

Daten (CSV)

Was Familien landesweit typischerweise zahlen

Über alle 23 auswertbaren Kantone hinweg zahlt die Hälfte der Familien höchstens den Median von CHF 22 pro Stunde. Ein Viertel der Inserate liegt bei CHF 20 oder darunter, ein Viertel bei CHF 25 oder darüber. Die Verteilung ist eng um die runden Fünferbeträge konzentriert, wie sie auf der Plattform üblich sind, mit einem langen Ausreisser nach oben: einzelne Inserate bis CHF 60 pro Stunde.

Was Familien landesweit zahlen: die Verteilung
06131925P25 (unteres Viertel)MedianP75 (oberes Viertel)
CHF pro Stunde ( CHF/h)

Verteilung der stündlichen Ansätze aller babysitter-Inserate, 23 Kantone (AR/AI/SG ausgeschlossen), n=4'844. babysitting24.ch, gescrapt 24.7.2026. Einzelne Inserate reichen von CHF 5 bis CHF 60 pro Stunde.

Daten (CSV)

Röstigraben beim Taschengeld: Romandie und Tessin günstiger

Gruppiert man die 23 Kantone nach Kantonssprache, wird das Muster deutlich: Der gepoolte Median liegt in der Romandie bei CHF 20 (n=1'363) und im Tessin ebenfalls bei CHF 20 (n=250), gegenüber CHF 25 in der Deutschschweiz (n=3'231, Bern zur Deutschschweiz gezählt). Das sind 25 % Unterschied zwischen den Sprachregionen, deutlich mehr als die Spanne zwischen einzelnen Deutschschweizer Kantonen selbst.

Röstigraben beim Taschengeld: Romandie und Tessin billiger
SprachregionMedian CHF/hP25–P75n
Romandie (FR, GE, JU, NE, VD, VS)CHF 20/h20–251'363
TessinCHF 20/h20–25250
DeutschschweizCHF 25/h20–253'231

Gepoolte Inserate derselben 23-Kantone-Stichprobe, nach Kantonssprache gruppiert (BE zur Deutschschweiz gezählt). babysitting24.ch, gescrapt 24.7.2026. Der Deutschschweizer Median liegt 25 % über Romandie und Tessin.

Daten (CSV)

Genf ist die Ausnahme, die die Regel bestätigt: Mit einem eigenen Median von CHF 22 sitzt die Stadt nicht bei den günstigen Westschweizer Nachbarn, sondern exakt auf Schweizer Durchschnittsniveau, zusammen mit Zürich und Basel-Stadt. Der Röstigraben verläuft hier also nicht sauber entlang der Kantonsgrenze, sondern eher entlang von Stadt und Land: Die grossen, teureren Zentren liegen näher beieinander als ihre jeweiligen Sprachregionen.


Alle 23 Kantone im Detail

Für Redaktionen, die den eigenen Kanton nachschlagen wollen: Median, Quartilsbereich, Preisspanne und Stichprobengrösse für jeden der 23 auswertbaren Kantone, sortiert vom teuersten zum günstigsten.

Alle 23 Kantone im Detail
KantonMedianP25–P75Spannen
SchwyzCHF 30/h24–3010–50113
NidwaldenCHF 27/h25–305–60172
GlarusCHF 25/h20–3010–6079
GraubündenCHF 25/h20–3010–50199
ObwaldenCHF 25/h20–3010–60111
SchaffhausenCHF 25/h20–2710–50250
SolothurnCHF 25/h20–255–60250
ThurgauCHF 25/h20–2610–50217
UriCHF 25/h20–305–6090
ZugCHF 25/h20–2510–40250
AargauCHF 23/h20–2510–35250
LuzernCHF 23/h20–255–25250
Basel-StadtCHF 22/h20–2510–25250
GenfCHF 22/h20–2510–25250
ZürichCHF 22/h20–2510–25250
Basel-LandschaftCHF 21/h20–2510–30250
BernCHF 20/h20–2510–25250
FreiburgCHF 20/h15–245–25250
JuraCHF 20/h15–255–60113
NeuenburgCHF 20/h15–2310–25250
TessinCHF 20/h20–255–30250
WaadtCHF 20/h20–2310–25250
WallisCHF 20/h15–255–50250

Median, Quartile, Minimum–Maximum und Stichprobengrösse je Kanton, Kategorie Babysitter, babysitting24.ch, gescrapt 24.7.2026. n ab 79 (Glarus); 15 Kantone am Sampling-Deckel von n=250. AR, AI, SG: keine eigene Zahl möglich (siehe Methodik).

Daten (CSV)

Der gesetzliche Rahmen: was für Babysitting gilt

Für Hausdienst-Personal, zu dem Babysitting sozialversicherungsrechtlich zählt, gilt ab dem 1.1.2026 der nationale Normalarbeitsvertrag Hausdienst (NAV) mit einem Mindestlohn von CHF 20.35 pro Stunde in der Kategorie «ungelernt» (AHV-IV Merkblatt 2.06). Er gilt gemäss Merkblatt ausdrücklich «in der ganzen Schweiz mit Ausnahme des Kantons Genf»: Genf hat einen eigenen, höheren kantonalen Mindestlohn von CHF 24.59 pro Stunde (2026), der den NAV dort ersetzt. Ein Vergleich der Inseratspreise oben gegen diese Mindestlöhne wäre allerdings irreführend: Der NAV Hausdienst schliesst Personen, deren Tätigkeit vorwiegend in der Kinderbetreuung besteht, also Babysitter und Tagesmütter, ausdrücklich von seinem Geltungsbereich aus. Die beiden Zahlen stehen darum als eigener Rechtsfakt hier, nicht als Massstab für die Marktpreise.

Für jüngere Babysitter gilt eine zweite, oft missverstandene Regel: Gelegentliches Babysitting durch unter 25-Jährige bleibt ein Arbeitsverhältnis im Rechtssinn. Es ist lediglich bis zu einem Lohn von CHF 750 pro Kalenderjahr und Haushalt von der AHV-Beitrags- und Anmeldepflicht befreit (Merkblatt 2.06). Wird dieser Betrag bei einem Haushalt überschritten, wird der gesamte Jahreslohn beitragspflichtig, nicht nur der übersteigende Teil. Und unabhängig vom Alter gilt: Für Privathaushalte, die regelmässig jemanden beschäftigen, besteht die AHV-Anmeldepflicht ab dem ersten Franken, ohne die sonst übliche Bagatellgrenze für geringfügige Löhne.

Gesetzliche Mindestlöhne für Hausdienst-Personal, 2026
GeltungsbereichMindestlohn CHF/hKategorie
Schweiz (ausser Genf): NAV Hausdienst, Kategorie «ungelernt»20.35NAV Hausdienst
Kanton Genf: eigener kantonaler Mindestlohn24.59LIRT / CTT-EDom
AHV-Freigrenze: unter 25-Jährige, Hausdienst≤ CHF 750/JahrAHV Merkblatt 2.06

AHV-IV Merkblatt 2.06, Stand 1.1.2026, Ziff. 17 (NAV gilt «in der ganzen Schweiz mit Ausnahme des Kantons Genf»); ge.ch, Mindestlohn 2026. Kein Vergleich mit den Inseratspreisen oben: NAV Hauswirtschaft schliesst Personen, die vorwiegend Kinder betreuen, ausdrücklich vom Geltungsbereich aus (Babysitter und Tagesmütter). Diese Zahlen sind ein eigener Rechtsfakt, keine Bewertung der Marktpreise.

Daten (CSV)

Zahlen zum Zitieren

Fünf zitierfähige Sätze mit Quellenangabe, direkt übernehmbar für Redaktionen:

  • Der Medianlohn für Babysitting in der Schweiz liegt bei CHF 22 pro Stunde (n=4'844 Inserate, 23 Kantone, babysitting24.ch, Stand 24.7.2026).
  • Zwischen dem günstigsten und dem teuersten Kanton liegt das 1,5-Fache: CHF 20 im Median in Bern, Freiburg, Jura, Neuenburg, Waadt, Wallis und dem Tessin, gegenüber CHF 30 in Schwyz (n=113, babysitting24.ch).
  • Einzelne Inserate reichen von CHF 5 bis CHF 60 pro Stunde, das 12-Fache der kantonalen Median-Spanne (n=4'844, babysitting24.ch).
  • Die Romandie und das Tessin sind im Median rund 25 % günstiger als die Deutschschweiz: CHF 20 gegenüber CHF 25 pro Stunde (babysitting24.ch, eigene Auswertung nach Sprachregion).
  • Der nationale Mindestlohn für Hausdienst-Personal (NAV Hausdienst) liegt 2026 bei CHF 20.35 pro Stunde, ausser im Kanton Genf, wo ein eigener, höherer Mindestlohn von CHF 24.59 pro Stunde gilt (AHV-IV Merkblatt 2.06; ge.ch).

Ohne Anmeldung oder legal: was sich für die Familie ändert

Ohne Anmeldung

  • Keine AHV-Anmeldung, kein Vertrag, kein Unfallschutz für die Babysitterin
  • Bei Kontrolle oder Unfall: Nachforderung der Beiträge rückwirkend, ohne Verjährungsfrist bei Schwarzarbeit
  • Die Babysitterin baut keine Rente auf und hat im Streitfall nichts Schriftliches in der Hand
  • Regelmässige Beschäftigung über CHF 750/Jahr ist anmeldepflichtig, unabhängig vom Alter der Babysitterin

Legal mit Clino angestellt

  • AHV-Anmeldung ab dem ersten Franken bei regelmässiger Beschäftigung, Unfallversicherung inklusive
  • Schriftlicher Arbeitsvertrag, monatliche Lohnabrechnung, Lohnausweis am Jahresende
  • Die Babysitterin baut ihre eigene AHV-Rente auf und ist bei einem Unfall versichert
  • Unter CHF 750/Jahr bei gelegentlichem Babysitting unter 25-Jähriger: Meldung optional, aber bereits vorbereitet

Babysitterin regelmässig beschäftigt? Anmelden ab dem ersten Franken

Clino meldet Babysitter und Nannys in allen 26 Kantonen an: schriftlicher Vertrag, AHV-Anmeldung bei der kantonalen Ausgleichskasse, Unfallversicherung, monatliche Lohnabrechnung und Lohnausweis, für CHF 19.90 pro Monat. Der Lohnrechner zeigt in wenigen Minuten, was ein bestimmter Stundenlohn den Haushalt tatsächlich kostet, inklusive der CHF 750-Regel für unter 25-Jährige.

Babysitter oder Nanny anmelden · Lohnrechner · Die CHF 750-Regel erklärt · AHV-Anmeldung Schritt für Schritt

Der Wohnort erklärt nur einen Teil des Preises für Babysitting: 1,5-facher Unterschied zwischen den Kantons-Medianen, aber 12-facher Unterschied zwischen dem günstigsten und dem teuersten einzelnen Inserat. Wer bucht und wen, bestimmt mehr als jede Kantonsgrenze.


Überraschende Erkenntnisse

Nicht Zürich oder Genf, sondern Schwyz ist der teuerste Kanton

Mit einem Median von CHF 30 pro Stunde liegt Schwyz vor jeder Grossstadt des Landes. Zürich, Genf und Basel-Stadt bewegen sich alle beim Schweizer Median von CHF 22. Für den Babysitting-Preis zählt offensichtlich nicht die Grösse oder Bekanntheit des Standorts, sondern etwas anderes, vermutlich die lokale Nachfrage im Verhältnis zum Angebot an Betreuungspersonen.

Genf ist teurer als der Rest der Romandie

Während Freiburg, Jura, Neuenburg, Waadt und Wallis alle bei CHF 20 im Median liegen, kostet Babysitting in Genf CHF 22, also genauso viel wie in Zürich oder Basel-Stadt. Die Sprachregion erklärt den Preis nur bis zu einem gewissen Grad: Genf verhält sich preislich eher wie ein grosses Deutschschweizer Zentrum als wie seine Westschweizer Nachbarkantone.

Die Streuung innerhalb eines Kantons ist grösser als zwischen den Kantonen

Die Kantons-Mediane bewegen sich in einer Bandbreite vom 1,5-Fachen (CHF 20 bis 30). Einzelne Inserate innerhalb der gesamten Stichprobe reichen aber von CHF 5 bis CHF 60, dem 12-Fachen. Wer eine Familie bucht und mit welcher Erfahrung, welchem Alter und welcher Verfügbarkeit die Babysitterin antritt, bewegt den Preis stärker als jede Kantonsgrenze.


Weitere Studien aus dem Betreuungsreport 2026


Quellen

  • babysitting24.ch (2026) — 11'620 Babysitting-Inserate, Kategorie Babysitter, 23 auswertbare Kantone, gescrapt 24.7.2026, Kantonshauptstadt als Stichprobenpunkt
  • AHV-IV Merkblatt 2.06, Beiträge der Hausdienstarbeitnehmenden (Stand 1.1.2026) — NAV-Hausdienst-Mindestlohn CHF 20.35/h, Geltungsbereich exkl. Genf, CHF 750/Jahr-Freigrenze unter 25-Jähriger, Anmeldepflicht ab erstem Franken
  • Kanton Genf (ge.ch), Salaire minimum genevois 2026 (2026) — Eigener kantonaler Mindestlohn CHF 24.59/h, ersetzt den NAV Hausdienst im Kanton Genf

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